Freitag, 5. Mai 2017

Bundeswehr - wirklich so rechts? Nicht wirklich...

von Thomas Heck...

Betrachtet man die mediale Präsenz der Bundeswehr in den Medien und den Grundtenor der Berichterstattung, könnte man meinen, die deutschen Streitkräfte seien ein Sammelbecken von Alt-Nazis, Neo-Nazis und sonstigen rechten Spinner, die allesamt in den Knast hören, am besten zusammen mit allen Soldaten, die eh alles Mörder sind. Ursula von der Leyen solle als Abrüstungsminister agieren, so wie der letzte Minister der Nationalen Volksarmee der DDR, Rainer Eppelmann, der schon die treffende Amtsbezeichnung inne hatte: Minister für Abrüstung und Verteidigung. 

Und von der Leyen tut alles, um diesem Ruf gerecht zu werden. Selten hat ein Bundesverteidigungsminister so der Truppe geschadet, noch nie trug ein Verteidigungsminister die mangelnde Unterstützung und tiefe arrogante Verachtung so offen zu Markte, wie die erste weibliche amtierende Ministerin.

Die Ministerin vor der "Wolfsschanze"? Im Ernst?

Doch wie rechtsradikal ist die Truppe denn wirklich?

Der Militärische Abschirmdienst (MAD) prüft derzeit 275 rechtsextreme Verdachtsfälle in der Bundeswehr. Das geht aus einer Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Parlamentsanfrage der Linksfraktion hervor, die der Süddeutsche Zeitung vorliegt. Zunächst hatten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe darüber berichtet. Häufig handelt es sich um sogenannte Propagandadelikte. Mehrere Soldaten riefen etwa "Sieg Heil" oder zeigten den Hitler-Gruß. In elf Fällen kam es zu einer Entlassung, in anderen Fällen mussten die Soldaten Geldstrafen zahlen.


Die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Ulla Jelpke, kritisierte den Umgang der Bundeswehr mit Rechtsextremen dennoch als hochproblematisch, verschweigt aber die antisemitischen Vorfälle in ihrer eigenen Fraktion, bis hin zur Unterstützung von Terrororganisationen.

Von den 275 Fällen, die aktuell bearbeitet werden, beziehen sich zwölf auf die Jahre 2011 bis 2013. In 20 Fällen stammen die Hinweise dem Jahr 2014, in 47 aus 2015, in 143 Fällen aus 2016 und in 53 aus dem Jahr 2017.







Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), der in seinem Jahresbericht "meldepflichtige Ereignisse" erwähnt, hatte für 2016 insgesamt lediglich 63 Vorfälle in den Bereichen Extremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit gemeldet. Das waren sechs mehr als im Vorjahr, mit einer Ausnahme alles Propagandadelikte. 

Überträgt man diese 63 Vorfälle auf die Gesamtstärke der Bundeswehr von 178.233 Soldaten, so kommen wir auf eine Quote von 0,0035%. Diese Quote singt sicher mit steigendem Dienstgrad, davon bin ich überzeugt.

Daraus wie die Linkspartei messerscharf zu folgern, die Bundeswehr habe ein Problem mit dem Rechtsextremismus, ist so absurd, als würde man behaupten Gregor "IM Notar" Gysi sei kein IM der Stasi gewesen oder Sahra Wagenknecht sei häßlich oder hätte ein liebevolles Wesen.


Die Bundeswehr hat kein Problem mit Rechtsextremisten, die deutsche Bevölkerung hat ein tiefes Vertrauensproblem in ihre Armee. Genährt von linker Politik und linken Journalisten, die es mittlerweile als Hauptaufgabe sehen, unsere Soldaten zu diskreditieren. Die Demokratie ist nicht durch die Bundeswehr in Gefahr, sondern durch die amtierende Regierung.

1 Kommentar:

  1. Da hat man doch in Kasernen Militaria in Glasschränken gefunden und tut so, als ob das eine kriminelle Todsünde wäre und folgert: Rääächts. Kein Gesetz verbietet Militaria. Ist dann jedes Museum, indem Militaria auch des 2. WK ausgestellt werden = Nazi? Die Meinungsmacher in dieser Republik haben total den Verstand verloren. Es ist beschäment für Deutschland, was da inszeniert wird.

    AntwortenLöschen