Freitag, 5. August 2016

Von manisch-depressiven Muslimen

von Thomas Heck...

Nach den vielen Anschlägen der letzten Wochen und den verzweifelten Versuchen der Politiker und Journalisten, den Zusammenhang mit dem Islam zu verschleiern, ist ein neues und doch altes Krankheitsbild auf den Plan getreten, an das wir Europäer uns wohl oder übel werden gewöhnen müssen: Das des manisch-depressiven Muslimen. Eine Erkrankung, unter der schon Mohammed litt.

Der manisch-depressive Muslim ist einer, den man nicht besonders gut erkennt. Der erhobene Zeigefinger und Allah U Akbar-Rufe könnten ein Hinweis sein. "Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt" - so übersetzt der Volksmund die Diagnose "manisch-depressive Erkrankung". Die Erkrankung wird in der Fachsprache auch bipolare Störung genannt, da die Betroffenen sowohl depressive als auch manische Phasen erleben, die von gegensätzlichen Symptomen geprägt sind. Die manisch-depressive Erkrankung ist die Krankheit der extremen Stimmungen und Emotionen.



In den depressiven Phasen leiden die Patienten an einer über das normale Maß hinausgehenden seelischen Niedergeschlagenheit sowie am Verlust von Interesse und Freude. Sie sind traurig, antriebs- und motivationslos und empfinden dies selbst als krankhaft und nicht mehr steuerbar.

In den manischen Phasen fühlen sie sich dagegen geradezu euphorisch, neigen zu unüberlegten, übermütigen, außer Kontrolle geratenen Verhaltensweisen, z.B. in durch Messerattacken, Amokläufen und Selbstmordattentaten getarnten Suiziden und Suizidversuchen, oft mehrfach.

Die Erkrankung äußert sich meist erstmalig im jungen Erwachsenenalter, etwa im 20. Lebensjahr. Auch ein späterer Krankheitsbeginn ist möglich. Die manischen Symptome entwickeln sich in der Regel plötzlich, in medizinischen Fachkreisen Blitzradikalisierungen genannt. Innerhalb von wenigen Tagen verändern die Betroffenen ihr Verhalten und Erleben. Oft tritt die Episode nach einem belastenden Lebensereignis auf, wie etwa dem Tod eines Angehörigen, einer Trennung vom Partner, dem Verlust des Arbeitsplatzes oder dem Besuch einer Moschee während des Freitagsgebets.

Die Erkrankung verläuft typischerweise in voneinander abgegrenzten Episoden. Etwa 20 bis 30 Prozent der Betroffenen sind auch in den freien Intervallen stimmungslabil oder zeigen Beeinträchtigungen im zwischenmenschlichen und beruflichen Bereich.

Eines von vielen Kennzeichen ist eine häufig streitsüchtige, gereizte und aggressive Stimmung, vor allem wenn die Ideen des Betroffenen von seiner Umwelt nicht ernst genommen werden. Auch ein verstärkter Sexualtrieb ist symptomatisch für das Erkrankungsbild.

In den depressiven Phasen ziehen sich die Erkrankten von ihrer Umwelt zunehmend zurück. Soziale Kontakte werden vernachlässigt, Hobbys nicht mehr ausgeführt. Selbst alltägliche Aufgaben sind nicht zu bewältigen. Dies führt zu Alltagsproblemen und erheblichen privaten wie auch beruflichen Konflikten.

In manischen Episoden werden übliche und bisher beachtete soziale Normen missachtet, das Verhalten ist von Distanzlosigkeit geprägt. Zusammen mit dem gesteigerten Antrieb, unrealistischer Selbsteinschätzung und maßlosem Optimismus führt dies oft zu einem problematischen und unüberlegten Verhalten mit weitreichenden Konsequenzen im privaten wie beruflichen Bereich. Dies kann in kurzer Zeit in den beruflichen, finanziellen und auch privaten Ruin münden. 

Die manisch-depressive Erkrankung kann einen Menschen stark verändern. Familie und Freunde stehen vor einer schwierigen Situation. Sie wissen häufig nicht, wie sie mit der Krankheit umgehen sollen. Gefühle wie Wut und Überlastung können das Verhältnis zum Kranken beeinträchtigen. Deshalb ist es ganz wichtig, eigene Bedürfnisse nicht zu vernachlässigen, sich Freiräume zu schaffen oder den Kontakt zu anderen Angehörigen in Selbsthilfegruppen zu suchen.

Was Angehörige noch beachten sollten: Akzeptieren Sie die bipolare Störung als Erkrankung. Motivieren Sie Ihren Angehörigen, einen Arzt aufzusuchen und die Behandlung konsequent wahrzunehmen. Insbesondere während der manischen Episode ist es wichtig, ihn davon zu überzeugen, dass er Hilfe benötigt. Helfen Sie ihm, sich über die Erkrankung zu informieren. Überfordern Sie den Erkrankten in der depressiven Episode nicht. Aufgrund der typischen Antriebsarmut ist er vor allem in der akuten Erkrankungsphase nicht in der Lage, selbst einfache Aktivitäten durchzuführen. Nehmen Sie Äußerungen Ihres Angehörigen, nicht mehr leben zu wollen, ernst und informieren Sie den Arzt darüber. Hat der Erkrankte wichtige Entscheidungen zu treffen, so sollte er dieses nicht alleine tun. Hierbei ist Unterstützung gefordert, denn sowohl in depressiven als auch manischen Episoden kann bei den Betroffenen die Wahrnehmung der Realität erheblich verzerrt sein. Also nicht manisch-depressiv, sondern muslimisch-depressiv. In diesem Sinne: Allah U Akbar...

Donnerstag, 4. August 2016

Was wir von Israel lernen können

Arye Sharuz Shalicar ist in Berlin aufgewachsen und 2001 ausgewandert. Heute dient er der Armee seines neuen Heimatlandes als Presseoffizier. Ein Gespräch über den Terror. 

Die Anschläge von Würzburg und Ansbach haben Deutschland ins Mark getroffen. In Israelsind solche Attentate trauriger Alltag – und trotzdem resigniert das Land nicht. Woher nehmen Sie Ihre Gelassenheit?


Shalicar:Wir haben gelernt, mit dieser Bedrohung umzugehen. Die Kinder im Süden Israels, das nur als Beispiel, kennen überhaupt kein anderes Leben als das mit dem Roten Alarm – wenn die Hamas wieder Raketen aus dem Gazastreifen auf sie feuert. Diese Terror-Gefahr gehört zu unserem Leben wie die Gefahren des Straßenverkehrs. Wenn man aber an etwas gewöhnt ist, wenn man darüber spricht, ist man auf solche Situationen besser vorbereitet. Ich fühle mich in Israel deshalb nicht unsicherer als in Deutschland, ich habe großes Vertrauen in unsere Sicherheitsbehörden.





Nach einem Attentat wie im Juni in Tel Aviv geht das Leben in Israel schnell seinen gewohnten Gang weiter. Die Straßen sind innerhalb kürzester Zeit wieder geräumt und die Cafés wieder geöffnet. Sind Sie nicht auch Weltmeister im Verdrängen? 

Shalicar:Da ist was dran. Indem wir einen Tatort rasch wieder beleben, zeigen wir unseren Feinden aber auch, dass wir nicht vor ihnen zurückweichen. Unsere Sicherheitsbehörden haben den Auftrag, das Areal nach einem Anschlag innerhalb von maximal drei Stunden wieder so zu hinterlassen, als wäre gar nichts passiert. Man sieht dann nicht mehr, was die Terroristen angerichtet haben – sie hinterlassen keine Spuren. Auch das ist ein Zeichen.

Kaum ein Land investiert so viel in seine Sicherheit wie Israel – notgedrungen. Was können wir Deutsche von Ihnen lernen? 

Shalicar:Einerseits kann man den täglichen Terror in Israel nicht mit vereinzelten Anschlägen wie in Paris, Nizza oder jetzt in Deutschland vergleichen, so schockierend diese auch sind. Andererseits bleibt Terror hier wie dort Terror. Attentate nach dem Muster von Nizza, Würzburg oder Ansbach haben wir eins zu eins auch schon in Israel erlebt. Wir haben daraus gelernt, dass der Staat eine schnelle Antwort parat haben muss, wenn etwas passiert. Das heißt: schnelle Verhaftungen – und notfalls auch das entschlossene Neutralisieren eines Täters. Teilweise kommt uns auch der Pflichtdienst von zwei bis drei Jahren beim Militär zur Hilfe, den die meisten Israelis leisten müssen und in dem sie lernen, wie sie in kritischen Situationen reagieren müssen. Bei dem Attentat in Tel Aviv, das Sie angesprochen haben, saß ein ehemaliger Soldat einer Kampfeinheit im Café. Während zwei Terroristen dort mit ihren automatischen Gewehren um sich gefeuert haben, ist er mit einem Stuhl auf einen der beiden losgegangen. Auch deshalb sind an diesem Abend „nur“ vier Menschen ums Leben gekommen und nicht 20 oder 30.

Taschen- und Sicherheitskontrollen in Einkaufszentren, in Supermärkten oder an Bahnhöfen sind in Israel so selbstverständlich wie in anderen Ländern nur an Flughäfen. Ist das noch Vorsicht oder schon Paranoia? 

Shalicar:Es bringt uns einen Zugewinn an Sicherheit. Wenn ein Terrorist vorhat, ein Attentat an einem Ort zu verüben, an dem sich viele Menschen aufhalten, dann muss er in Israel damit rechnen, dass er von den Sicherheitskräften vorher gestoppt wird. Aus seiner Sicht ist das ein Risiko – sein Plan könnte scheitern. Bei uns werden Autos schon drei Kilometer vor dem Flughafen kontrolliert, unsere Sicherheitskräfte überprüfen jeden Wagen, suchen das Gespräch mit den Insassen, und wenn ihnen etwas verdächtig vorkommt, wird das Auto zur Seite gezogen. Ein Wagen voller Sprengstoff kommt also gar nicht bis zum Flughafen. Bei großen Konzerten ziehen wir mehrere Kreise von Sicherheitsmaßnahmen um die Veranstaltung, außerdem zeigen unsere Elitesoldaten und Elitepolizisten an besonders neuralgischen Punkten demonstrativ Präsenz, weil diese Präsenz selbst auf Selbstmordattentäter abschreckend wirkt. Die wollen, um zu schockieren, keine Soldaten oder Polizisten töten, sondern in erster Linie Zivilisten, Kinder und Frauen.

Wie erkennt man einen Terroristen? Stimmt es eigentlich, dass junge Palästinenser in Israel deutlich häufiger kontrolliert werden als andere? Menschenrechtler kritisieren das als racial profiling, als eine Art ethnische Fahndung – unvorstellbar in Deutschland. 

Shalicar:Auch wir stellen kein ganzes Volk unter Generalverdacht. Aber wir schauen genau hin. Weil wir, selbst wenn wir es wollten, gar nicht hunderttausende von Palästinensern beobachten könnten, arbeiten wir mit einer Art Filter. Ob jemand nur einen Spruch reißt oder tatsächlich etwas vorhat, versuchen wir mithilfe bestimmter Indikatoren herauszufinden. In den letzten zehn Monaten hatten wir mehr als 600 Anschlagsversuche, von denen etwa 200 erfolgreich waren. In 90 Prozent der Fälle waren Männer die Attentäter. In 90 Prozent der Fälle waren sie jünger als 24 Jahre, viele von ihnen kamen aus bestimmten Städten, Dörfern oder Nachbarschaften und viele von ihnen hatten vorher schon mit Hasskommentaren im Internet Spuren hinterlassen.

Und diese Männer filtern Sie dann heraus, um sie zu überwachen?

Shalicar: Ja, so kommen wir auf einige dutzend, maximal ein paar hundert Verdächtige. Wenn einer von ihnen jetzt nach sechs Monaten, die er nicht Auto gefahren ist, plötzlich ein Auto mietet, geht bei uns eine rote Lampe an. Dann deuten mehrere Indikatoren auf einen bevorstehenden Anschlag hin – und das Auto ist, wie in Nizza, das Tatfahrzeug.

Israelis werden dazu erzogen, wachsam zu sein. Sie selbst sind in Deutschland aufgewachsen. Mussten Sie diese Wachsamkeit erst lernen? 

Shalicar:Nein. Ich komme aus Berlin-Wedding, dort bin ich als einziger Jude in einer größtenteils muslimischen Nachbarschaft großgeworden, in der ich als Jugendlicher einen schweren Stand hatte und jeder Menge Gefahren ausgesetzt war. Das hat mich natürlich wachsam gemacht – auch wenn mein Fall sicher nicht typisch ist für Deutschland. Andererseits: Was ist schon typisch? Das Attentat von Ansbach hat uns gezeigt, dass der Terror nicht nur in Großstädten wie Paris, New York, Brüssel oder Jerusalem zuschlägt, er ist überall. Auch in Deutschland wird es einige tausend Menschen geben, die nicht nur die Motivation, sondern auch das Zeug haben, um einen Anschlag zu planen.

Das Axt-Attentat von Würzburg lässt sich durchaus mit den Messerattacken vergleichen, mit denen fanatische Palästinenser regelrecht Jagd auf Juden machen. Kann man sich vor einem solchen Angriff überhaupt wirkungsvoll schützen? 

Shalicar:Selbstverteidigung schützt in jedem Fall – junge Israelis lernen daher Krav Maga, den sogenannten Kontaktkampf. Auch Zivilcourage ist wichtig. Viele Messerattacken wurden bei uns vereitelt, weil Menschen beherzt eingegriffen haben, weil sie nicht weggeschaut haben und nicht weggerannt sind. In Deutschland drehen sich die Leute oft weg von einem Tatort, um ihr eigenes Leben nicht zu gefährden. Israelis hingegen sind oftmals bereit, ihr Leben zu riskieren, um jemandem, der angegriffen wird, zu Hilfe zu eilen. 

Zur Person:Arye Sharuz Shalicar wurde 1977 in Göttingen geboren und wuchs als Sohn iranischer Juden in Berlin auf. Im Problembezirk Wedding mit seinem hohen Anteil an Muslimen wurde er früh schon zur Zielscheibe von Hass und Ausgrenzung. Er landete in der Graffiti- und der Hip-Hop-Szene, studierte Politik und wanderte 2001 nach Israel aus. Heute ist der Vater von zwei Kindern einer von vier Sprechern der israelischen Armee. Seine Erfahrungen in Berlin hat er in dem Buch „Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude“ (dtv-Verlag) beschrieben.

Erschienen in der Augsburger Allgemeine

Steffen Seiberts Vollkasko-Mentalität

von Thomas Heck...


Unsere Regierung beschäftigt Profis für den Bereich der Medienarbeit, auch wenn es angesichts des desaströsen Auftretens manchmal anders aussieht. Denn Regierungssprecher Steffen Seibert war 21 Jahre als Journalist beim ZDF tätig und genießt daraus resultierende interessante Privilegien. Anstatt den Arbeitsvertrag beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu kündigen, als Seibert in den Dienst der Bundesregierung eintrat, ließ er diesen nur ruhen und vereinbarten ein Rückkehrrecht.


Das Verfahren entspreche der "geübten Praxis", teilte der ehemalige "heute-journal"-Moderator und heutige Regierungssprecher Seibert mit. Dem widerspricht der ehemalige Regierungssprecher von Helmut Kohl, Friedhelm Ost. Er kenne keinen einzigen Regierungssprecher, der ein Rückkehrrecht zu seinem ehemaligen Sender genossen habe. "Ich habe damals alle Kontakte zum ZDF abgebrochen", sagte Ost.



Auch Seiberts bisherige Stellvertreterin Christiane Wirtz, die im Juni als beamtete Staatssekretärin ins Bundesjustizministerium wechselte, lässt den Vertrag bei ihrem früheren Arbeitgeber Deutschlandradio nur ruhen. Das Deutschlandradio will zur Person Wirtz nicht Stellung nehmen, grundsätzlich gelte aber, dass Rückkehrer im Falle eines Interessenkonflikts gegebenenfalls in einem "programmfernen Bereich" eingesetzt würden.


Auch wenn heutzutage die Grenzen zwischen den Aufgaben eines Regierungssprechers und denen eines Heute-Moderators inzwischen sehr fließend sind - dieses "Rückfahrticket" ist eine Vollkaskoversicherung und hat ein fades Geschmäckle.  Hier geht es nicht nur um Interessenkonflikte, sondern auch um Missbrauch von Rundfunkgebühren, die nicht nur das Programm finanzieren, sondern auch üppige Pensionsansprüche nicht nur von aktuellen Medienschaffenden, sondern auch von Mitarbeitern der Regierung. Unabhängigkeit sieht anders aus. Zeit, die Rundfunkgebühren abzuschaffen.





Mittwoch, 3. August 2016

Beleidigung zum Nachteil eines Toten

von Thomas Heck...


Am 22. Juli erschoss Ali S. in dem Münchner Einkaufszentrum OEZ insgesamt 9 Menschen und verletzte zahlreiche weitere. Anschließend verschanzte er sich auf einem Hausdach. Anwohner Thomas Salbey hatte von seinem Balkon einen guten Blick auf den Amokläufer. Er beschimpfte den 18-Jährigen, der seine Waffe auf ihn richtete.


Psychologen lobten seinen Eingriff, denn er könnte deeskalierend gewirkt haben. Dennoch bringt die Reaktion des Anwohners ihm jetzt Ärger ein. Wie die Münchner Tageszeitung "tz" erfahren hat, wurde gegen den Mann Anzeige wegen Beleidigung erstattet - das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft München I der Zeitung. 



Wer gegen den Salbey Anzeige erstattete, wird derzeit geklärt. Die Anklage könnte eines "Beleidigung zum Nachteil eines Toten" lauten, wie die "tz" schreibt. In dem dazugehörigen Paragrafen 189 des Strafgesetzbuches heißt es: "Wer das Andenken eines Verstorbenen verunglimpft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft". So etwas kann es wohl nur in Deutschland geben.

Lasst mir meinen Generalverdacht

von Thomas Heck...

Wenn ich mich auf diesem Blog kritisch über den Islam äußere, wird wir oft vorgeworfen, ich stelle Muslime unter einen Generalverdacht. Na und? Wen juckts? Ich kaufe weiterhin mein Gemüse beim muslimischen Türken, esse weiterhin meinen Cous-Cous, werde weiter meinen Urlaub auch in arabischen Ländern machen und beachte auf der Straße all die Kopftücher und Burkas nicht, die an mir vorbeilaufen. Denn sie sind mir egal. Insofern sind meine Vorurteile, die ich pflege, Bestandteil meiner Privatmeinung und durch die Meinungsfreiheit auch im Maas'schen Demokratieverständnis gedeckt.


Es kann daher nicht meine Aufgabe, meinen Generalverdacht nicht zu äußern oder darüber zu schreiben, sondern es kann nur Aufgabe der Muslime in diesem Lande sein, durch ihr Verhalten dafür zu sorgen, dass der Generalverdacht sich letztlich als unbegründet herausstellt.

Doch solange es weltweit weiter Messerattacken, Angriffe auf Frauen, Tötungen von Andersgläubigen und Schwulen und Selbstmordattentate gibt, werde ich meinen Generalverdacht weiter äußern, friedlich. Und damit bin ich auf der Seite der Demokratie und auf dem Boden der Verfassung. Lasst mir meine Vorurteile. Lasst mir meinen Generalverdacht.

Montag, 1. August 2016

Zeit für ein neues Schmähgedicht

von Thomas Heck...

So weit ist es schon gekommen, dass Deutschland sich von Erdogan, einem Diktator, Judenhasser, Antidemokraten und Ziegenficker, der schon alles angezeigt hat, was nicht bei drei auf den Bäumen war beschimpfen lassen und sich in Fragen der Demokratie von der Türkei belehren lassen muss. Dabei ist für Erdogan die Demokratie ja nur der Zug, auf den sie aufspringen, bis sie am Ziel sind.


Was es braucht, ist ein neues Schmähgedicht. Wo ist Jan Böhmermann. Wer traut sich noch?

Erdogan, Du dummes Schwein,
lass das Herumgesülze sein.

Gehe lieber Ziegen ficken,
als uns auf den Pelz zu rücken.

Nimm Deine Bürger zu Dir nach Haus.
Sonst gibt es was auf die Fresse...

Christen ficken, für islamische Terroristen beten

von Thomas Heck...

Nicht nur die Erzbischöfe Marx und Woelki sind auffallend verständnisvoll, wenn es um den Islam geht. Sie beten nicht nur für die Opfer islamistischen Terrors, sondern auch für die Täter, die in der Normandie ihrem Glaubensgenossen brutalst die Kehle durchgetrennt hatten. Auch der Papst Franziskus setzt auf Verständnis und auf Gebete und lehnt es ab, den Islam mit Terror gleich zu setzen.

Nun sind diese drei Herren für mich keinerlei moralische Instanz im Leben miteinander. So steht immer noch der Vorwurf im Raum, er, der Papst habe 1976 Regimekritiker bei der Junta in Argentinien angeschwärzt. Er sei „einer der Hirten“ gewesen, „die ihre Schafe dem Feind auslieferten, ohne sie zu verteidigen oder zu retten.“ Vorwürfe, die bis heute nicht restlos ausgeräumt sind.


Weiterhin sind die drei kirchlichen Würdenträger bei der Aufarbeitung und strafrechtlichen Bewehrung in Fällen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Geistliche bis auf obligatorische Lippenbekenntnisse nicht hinaus gekommen.

Für mich bleibt es sowieso schleierhaft, wieso Papst, Bischöfe und Kardinäle in der Öffentlichkeit sich als moralische Instanzen in Fragen Liebe, Ehe, Sexualität und Fragen der Kindererziehung aufspielen, verstehen sie von diesen Dingen nicht mehr, als ggf. die eigenen homoerotischen Erfahrungen mit Messdienern. Zum Ficken hat es bei denen sicher nicht gereicht. Da hat es schon Ähnlichkeit, wenn sich junge geile Muslime angesichts der Erwartung von 72 Jungfrauen mit Begeisterung in das Selbstmordattentat begeben, unwissend, was sie mit diesen 72 Jungfrauen im Anschluss tun wollen. Bleibt bei den Ziegen und Schafen, möchte man ihnen zurufen, bleibt bei den Ziegen und Schafen...

Aber für terroristische Schlächter beten, das können sie. Papst Franziskus findet es falsch, den Islam als terroristisch oder gewalttätig zu brandmarken. Als was denn sonst? Also wäscht er Muslimen lieber die Füße, nimmt lieber muslimische Familien auf, als syrisch-christliche Familien. Vielleicht wird der Pabst seine Meinung ändern, wenn die Islamisten in den Vatikan stürmen und ihm wie bei dem Pfarrer in der Normandie den Hals durchtrennen. Da wird die Schweizer Garde auch nichts mehr machen können.

Angesichts solcher Verräter am christlichen Glauben und an christlichen Werten, die Christen weltweit vor islamischen Mördern nicht zu schützen vermag, verwundert es nicht, wenn die Kirchen in Deutschland leer bleiben.




Die Verantwortlichen vom Terror trauern

von Thomas Heck...


Zum Gedenken an die Opfer des Amoklaufs von München sind am Sonntagnachmittag Angehörige und Bürger zu einem ökumenischen Gottesdienst in der bayerischen Landeshauptstadt zusammengekommen. 

In Anwesenheit von Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel leiteten der Münchner Kardinal und Erzbischof Reinhard Marx sowie der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm die kirchliche Feier im Münchner Liebfrauendom. Auch Mitglieder anderer christlicher Kirchen und der jüdischen Gemeinde waren anwesend.


Marx wandte sich direkt an die Angehörigen der Opfer, sprach ihnen Anteilnahme aus und versuchte Trost zu spenden mit den Worten: "Diese Toten sind nicht ins Nichts zurückgestoßen. Sie leben." Versöhnung sei das Gebot der Stunde. Nicht das Trennende, sondern das Verbindende müsse ins Blickfeld rücken - unabhängig von Religion und Herkunft: "Was uns verbindet, ist das Mensch-Sein", betonte Marx.

Da sieben der Getöteten Muslime waren, sprach eine Vertreterin des islamischen Glaubens ein Gebet: "Allah, wir bitten Dich um Hilfe für uns, unsere Menschlichkeit nicht zu verlieren", sagte die Muslima im Münchner Liebfrauendom. Alle Menschen seien Kinder Adams, betonte sie, unabhängig von Nationalität, Religion oder Hautfarbe. Sie erinnerte an den Koran, in dem es sinngemäß heiße: "Wer einen Menschen tötet, so ist es, als ob er alle Menschen tötet." An Allah richtete sie den bewegenden Appell: "Beschütze diese schöne Stadt und ihre Bewohner, beschütze Deutschland."
Zahlreiche Politiker anwesend

Unter den Gästen waren neben dem Bundespräsidenten und der Bundeskanzlerin auch Ministerpräsident Horst Seehofer, Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sowie andere Spitzenvertreter des Staates, der Stadt München und der Kirchen.

Anschließend ist ein Trauerakt im Bayerischen Landtag geplant, der von der Staatsregierung, der Stadt München und dem Landtag ausgerichtet wird. Dazu sind auch die Familien der neun Todesopfer eingeladen. Ob diese den politisch Verantwortlichen des Terrors in Deutschland einmal die Leviten lesen, bleibt unklar.

Türken in Deutschland feiern ihren Führer

von Thomas Heck...


Zehntausende Deutschtürken demonstrieren in Köln für Erdogan. Ein Machtdemonstration für einen Antidemokraten und ein Symbol für eine gescheiterte Integration. Aus Finnland, Belgien, Großbritannien, Österreich und der Schweiz. Aus ganz Europa waren sie am Sonntag nach Köln gereist: die Anhänger des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Rund 40.000 Menschen versammelten sich am rechten Rheinufer, um ihrem Idol zu huldigen. Türkische Fahnen schwenkend, Parolen grölend.



Die Stimmung ist aufgeheizt. Viele Jugendliche tragen Pullover mit dem Logo der Grauen Wölfe, einer faschistischen Bewegung. Nach einer Schweigeminute für die Opfer des Putsches ertönten aus der Menge die Rufe: „Wir wollen die Todesstrafe!“ – Erdogan hatte laut über deren Wiedereinführung nachgedacht. Hier wird sie ebenfalls gefordert. Von Türken, die damit zeigen, was sie von unserer Justiz halten. Nämlich gar nichts.

Zu der Kundgebung hatten mehrere türkische Organisationen aufgerufen. Offiziell, um die Niederschlagung des Putsches vor zwei Wochen zu feiern. Der türkische Sport- und Jugendminister Akif Cagatay Kilic war eigens aus Ankara angereist. Warum diesen überhaupt erlaubt wird zu reden, bleibt unklar. Vorab erklärte er: „Die Botschaft, die von der Veranstaltung ausgehen soll, ist, dass in der Türkei alle Parteien und Nichtregierungsorganisationen zusammen gegen den Putsch stehen und die Demokratie verteidigen wollen.“ Andere Redner: der Antisemit und Judenhasser Martin Lejeune.

Doch Experten sehen noch eine andere Botschaft. Die Demo in Köln ist eine Machtdemonstration und ein Signal Richtung Berlin. Kritik an Erdogan, etwa wegen der aktuellen Massenfestnahmen, werde nicht unbeantwortet bleiben.

Das ist ein ,Türken-Aufstand‘ gegen das vermeintliche oberlehrerhafte und ignorante deutsche Establishment, das der Türkei immer wieder Nachhilfe in Demokratie geben will.

Eine wichtige Rolle bei der Mobilisierung der Erdogan-Anhänger spielten die deutsch-türkischen Verbände, die mit Ankara verbunden seien. Erdogan bemühe sich schon seit Jahren darum, Einfluss auf türkischstämmige Migranten im Ausland auszuüben.

Vordergründig biete er religiösen Halt, Schutz und Unterstützung an. Tatsächlich aber versuche er, die Migranten gezielt für die eigenen Interessen zu instrumentalisieren. Das Regime betrachtet die Deutschtürken als fünfte Kolonne, also als eine Mobilisierungsmasse. Und das zeigt, dass die Integration der Türken in Deutschland endgültig gescheitert ist. Auf diese Leute wird sich ein demokratisches Deutschland nicht verlassen können, deren Loyalität gilt nicht der deutschen Demokratie, sondern einem türkischen Nationalismus, der auf dem Wege zu einem Faschismus türkischer Prägung ist.

Die Kölner Polizei war mit 2700 Beamten im Einsatz. Vier Gegendemonstrationen waren angemeldet, darunter von der rechtsextremistischen Pro NRW. Das Bundesverfassungsgericht hatte im Vorfeld eine Live-Schalte Erdogans zur Demo untersagt. Bis zum späten Nachmittag blieb es weitgehend friedlich. Und wenn Medien "weitgehend friedlich" vermelden, wissen wir alle, was das bedeutet. Gleiches gilt für die Kosten eines derartigen Polizeieinsatzes, der vom deutschen Steuerzahler zu tragen ist.

Derweil verschärft sich der Streit um das Visa-Abkommen zwischen EU und Ankara. Außenminister Mevlüt Cavusoglu drohte in der FAZ, das Flüchtlingsabkommen platzen zu lassen, wenn türkische Bürger nicht bis Oktober visumfrei in die EU einreisen können.

Reaktionen der Presse

Donnerstag, 28. Juli 2016

Deutschland befindet sich im Krieg gegen den IS

von Thomas Heck...

So schnell schießen die Preußen nicht, mögen Sie sagen. Doch von mir stammt der Ausspruch nicht, sondern von der Gröfaz, der Größten Feldherrin aller Zeiten, Oberbefehlshaberin im Verteidigungsfall, Bundeskanzlerin Merkel, die sich heute herabließ, ihren Urlaub unterbrach, um in Berlin zu ihren Untertanen zu sprechen. Angela Merkel: "Deutschland befindet sich im Krieg gegen den IS".


An der Stelle hat die Kanzlerin tatsächlich zum ersten Mal die Wahrheit zumindest angedeutet. Die ganze Sache hat nur ein Haken. Wir sind ein Land, dass seine Armee im Inneren nicht einsetzen darf, außer bei Naturkatastrophen, schweren Unglücksfällen, der bewaffnete Einsatz gegen Terroristen kommt er jetzt und im übrigen soweit abgewirtschaftet hat, dass die Bundeswehr zur Landesverteidigung aufgrund Mangels an schweren Waffen und Munition nur noch bedingt einsetzbar ist. Hinzu kommen rechtliche Rahmenbedingungen. Wir dürfen nicht mal ein Luftabwehrgeschütz zur Verteidigung eines Kernkraftes einsetzen, wenn der nicht der Bundespräsident zuvor den Kriegsfall ausgerufen hat. Nach meiner Kenntnis ist das aktuell (noch) nicht der Fall.

Daher ist es besonders absurd, dass ein Land, dass seine Armee im Inneren nicht einsetzen darf und dessen Bürger quasi entwaffnet sind, die zu allem entschlossenen feindlichen islamistischen Kämpfer zusammen mit ihren Familien mit geöffenen Grenzen ausdrücklich zu sich einlädt und sie, noch besoffen von der eigenen Willkommenskultur der Gutmenschen, bei der Ankunft am Bahnhof mit Teddybären beschmeißt und ihnen dann hier auch noch Kost, Logie und unzählige Zusatzleistungen bis hin zu kompletten Zahnsanierungen von Steuergeldern finanziert.


In Troja mussten sich die Feinde wenigstens noch in einem hölzernen Pferd verstecken, das als Geschenk überreicht wurde. Das heutige trojanische Pferd ist der Islam. Wie die Nummer damals in Troja ausgegangen ist, dürfte dem bekannt sein, der sich mit Geschichte befasst hat. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es diesmal anders kommen könnte. Mit dem großen Unterschied, dass Europa keine Mauern hat, noch Streitkräfte in respektabler Stärke.

Denn im heutigen Deutschland schießen die Preußen eigentlich gar nicht mehr, der IS daher um so eher.

Viel reden, nichts sagen: Das System Merkel

von Thomas Heck...

Mit Spannung war die Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Einladung der Bundespressekonferenz erwartet worden. Der Sommerurlaub musste dafür sogar unterbrochen werden. Wie man sich angesichts der Lage in Deutschland überhaupt mir ruhigem Gewissen in den Urlaub begeben kann, versteht nur die Kanzlerin.

Denn während ein Francois Hollande wie selbstverständlich zum Ort des Terrors eilt, um erste warme Worte ans Volk zu verteilen, den Einsatzkräften Lob und Anerkennung zukommen zu lassen, weilte unsere Kanzlerin im Urlaub. Kaum zu glauben. Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken. Und es stinkt gewaltig in Deutschland. Ich bin kein Freund von Katastrophentourismus unserer Politiker, die oftmals Einsatzkräfte vor Ort behindern und Kräfte binden. Doch im Fall von schweren Anschlägen, wie München, ist ein Besuch menschlich geboten.


Wer von der Pressekonferenz erwartet hatte, dass die Kanzlerin ihren Rücktritt erklären würde, wurde enttäuscht. Und mit einem Rücktritt konnte nicht ernsthaft gerechnet werden. Nicht diese Kanzlerin. Zu Ihrer Ehrenrettung muss man sagen, dass ihr Auftritt befriedigend war. Sie, die nicht die stärkste Rednerin ist, hat das Beste daraus gemacht, im Rahmen ihrer beschränkten Möglichkeiten.

Kanzlerin Merkel hat sich auf einer Pressekonferenz entsetzt über die Anschläge der jüngsten Zeit gezeigt. Sie bezeichnete diese ein Bruch zivilisatorischer Tabus. Sie präsentierte einen Neun-Punkte-Plan für mehr Sicherheit. In Sachen Flüchtlingspolitik wiederholte sie ihr "Wir schaffen das!".

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Anschläge der vergangenen Tage als "erschütternd, bedrückend und auch deprimierend" bezeichnet. Es seien "zivilisatorische Tabus gebrochen" worden, sagte sie in der Bundespressekonferenz. Die Täter, die selbst als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen seien, verhöhnten das Land, die Helfer und die anderen Flüchtlinge. "Sie säen Hass und Angst zwischen Kulturen, sie säen Hass und Angst zwischen Religionen. Dem stellen wir uns entschieden entgegen", sagte Merkel.

Merkel sicherte zu, dass die Behörden alles täten, um die Taten aufzuklären. Die allgemeine Verunsicherung sei schlimm: "Die Sorge, wenn ich jemanden sehe: Was steckt dahinter, kann ich das erkennen? Deshalb muss der Staat seiner Aufgabe gerecht werden, das weitestgehende Vertrauen wieder herzustellen." Daran arbeite man. Neben dem organisierten Terrorismus gebe es eine neue Gefahr durch Einzeltäter, die den Behörden unbekannt seien.

Als Reaktion auf die Anschläge präsentierte sie einen Neun-Punkte-Plan für mehr Sicherheit. Dazu zählen niedrigere Hürden für Abschiebungen, ein Frühwarnsystem für Radikalisierungen bei Flüchtlingen und Vorbereitungen für Bundeswehreinsätze im Inneren bei großen Terroranschlägen.

In dem Plan sind auch einige schon angekündigte Maßnahmen enthalten, etwa gemeinsame Übungen von Bundeswehr und Polizei für den Anti-Terror-Fall. Am Abend des Amoklaufs von München waren bereits 100 Feldjäger und Sanitäter der Bundeswehr in Bereitschaft versetzt worden.

Merkel forderte auch eine zügige Verabschiedung der lange geplanten europäischen Richtlinie zum Waffenrecht. Damit solle der Waffenhandel über das Internet unterbunden werden, sagte sie. Der Amokläufer von München hatte sich seine Waffe im Darknet, einem abgeschotteten Teil des Internets, besorgt. Merkel sprach sich zudem für einen besseren internationalen Informationsaustausch und eine bessere Kooperation der Geheimdienste aus.

In Sachen Flüchtlingspolitik wiederholte Merkel ihr bekanntes Statement aus dem vergangenen Jahr: "Wir schaffen das." Sie habe vor elf Monaten nicht gesagt, dass es einfach werde. Sie sei aber "heute wie damals" davon überzeugt, "dass wir es schaffen, unserer historischen Aufgabe ... gerecht zu werden". Im Übrigen habe man in den vergangenen Monaten schon "sehr, sehr viel" geschafft.
Die Würde jedes Menschen sei unantastbar, Verfolgte bekämen Asyl und Flüchtlinge den Schutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention. Merkel betonte: "Wir bleiben dabei bei unseren Grundsätzen." Wichtig sei es, Freiheit und Sicherheit in Einklang zu bringen.

Zudem müssten Fluchtursachen bekämpft werden. Bei der europäischen Flüchtlingspolitik finde sie die mangelnde Bereitschaft einiger Staaten enttäuschend.


Mittwoch, 27. Juli 2016

Wieder Kardinal Marx - tiefer kann man nicht sinken

von Thomas Heck...

Kardinal Marx ist schon ein komischer Vogel. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der immer so aussieht, als hätte er gerade zwei Messdiener vernascht und die Jungfrau Maria höchstpersönlich verspeist, hat viel Verständnis, auch für feige Mörder. Was normale, emotionale und empathische Menschen oftmals nicht verstehen können. Ich gehöre zu denen. 


Da dringen Islamisten in einen Gottesdienst in der französischen Gemeinde Saint-Étienne-du-Rouvray ein und schneiden dem Priester die Kehle durch. Was ich mit solchen Leuten machen würde, darf ich hier nicht schreiben. Wie man mit denen nach der Erschießung umgehen sollte, habe ich bereits an anderer Stelle empfohlen. Doch der Kardinal betet für Opfer UND Täter:

„Der heutige Mordanschlag im französischen Saint-Étienne-du-Rouvray ist erschreckend. Gläubige, zum Gottesdienst in einer Kirche versammelt, wurden zum Opfer einer schrecklichen Gewalttat. Hier soll Hass zwischen den Religionen geschürt werden. Dem werden wir widerstehen und uns der Atmosphäre von Hass und Gewalt nicht anschließen. Die Antwort kann nicht eine Verschärfung des Hasses und des Gegeneinanders sein, sondern nur der Versuch, die Täter zu stellen und alles zu tun, damit nicht neue Gewalt geschieht.

In dieser Stunde sind wir besonders verbunden mit unseren französischen Schwestern und Brüdern. Ich bitte alle um ihr Gebet für den ermordeten Priester, für die noch in Lebensgefahr schwebende Ordensschwester und die anderen Gläubigen, die Opfer der Geiselnahme wurden. Unser Gebet gilt auch den Tätern.“

Nun können wir dem Kardinal natürlich nicht vorschreiben, was er beten soll. Doch der Kardinal ist unanständig und seine moralinsaure Art widert mich an. Wäre ich in der Kirche, wäre hier meine Schmerzgrenze erreicht, der Kirchenaustritt die einzige Sanktion für die Männer, die das Wort Gottes verbreiten und manchmal die Menschen vergessen, für die sie da sein sollten. Herr Kardinal, mit Verlaub, Sie sollten sich schämen.

Mord ist die Fortsetzung einer Liebesbeziehung mit anderen Mitteln

von Thomas Heck...

Mord ist die Fortsetzung einer Liebesbeziehung mit anderen Mitteln. Auf diese Idee könnte man kommen, schaut man sich die Berichterstattung zur angeblichen Beziehungstat von Reutlingen an. Ein 21jähriger syrischer Asylbewerber hatte sich in die 45jährige Yolanda K. verliebt, die seine Liebe zurückwies und dafür mit einem Dönermesser massakriert wurde. Klarer Falle für deutsche Journalisten, eine unglückliche Liebesbeziehung, wie es auch unter Deutschen zuweilen zu Mord und Totschlag führt.



So einfach ist es denn doch nicht und man muss schon in die polnischen Medien schauen, um zu erfahren, dass der Fall doch etwas anders liegt:
  • Opfer und Täter waren kein Paar.
  • Die beiden haben auch nicht zusammen in dem Imbiss gearbeitet. Nur die Frau war dort seit drei Monaten als Abräumerin beschäftigt, der Syrer war arbeitslos.
  • Er habe das Lokal häufig besucht und die Polin belästigt, weshalb er von Mitarbeitern mehrmals vor die Tür gesetzt worden sei. Er habe schließlich Hausverbot erhalten.
  • Die Frau hinterläßt vier Kinder, das jüngste Kind ist erst 8 Jahre alt.
Das ist das Problem, wenn die deutsche Medien beseelt sind von der Aufgabe, von islamischen Terror abzulenken, der Deutschland mittlerweile im Griff hat. Dass hat man davon, dass es bei deutschen Journalisten mittlerweile üblich ist, Nachricht und Meinung zu mischen, dem Zuschauer die Welt erklären müssen, alles andere würde uns nur verunsichern. Ich nenne das Zensur, den Schaden hat die Pressefreiheit und die allgemeine Glaubwürdigkeit gegenüber der Presse und der Politik.

Endlich ein Nazi und kein Islamist

von Thomas Heck...

Der Anschlag von München ist mitten in der medialen Ausschlachtung. Aus Ali Davoud Sonboly, einem psychisch kranken, deutsch-iranischen Amokläufer, wird binnen weniger Tage in der Berichterstattung David S., ein rechtsextremer, rassistischer Hitler-Anhänger, der stolz war, am gleichen Tag Geburtstag zu haben, wie der Führer und der Jagd auf Ausländer machte. Zuvor wurde in der ausländischen Presse schon ein israelisch-deutscher Hintergrund ermittelt.

Ich maße mir nicht an, die Wahrheit zu kennen, doch die Politik in Deutschland, die eine Islamisierung des Landes billigend in Kauf nimmt und sogar fördert, hat ein großes Interesse daran, islamistische Anschlage nicht als solche zu offenbaren. Es gilt also, wachsam zu bleiben und offizielle Stellungnahme unter diesem Lichte zu betrachten und zu bewerten.


Interessant bleibt nur eins: Am Wochenende gingen viele noch von einem islamistischen Hintergrund aus, später wurde Amoklauf konstatiert. Für islamistische Täter wird oft Verständnis entwickelt, der Täter selbst als traumarisiertes Opfer gesehen. In Fall München sei Ali Davoud Sonboly auch Opfer, weil er früher rassistisch beleidigt und gemobbt wurde. 

Nun sind wir bei einem rechtsradikalen Hintergrund. Neu ist dabei, dass auch Nicht-Deutsche rechtsradikal sein können. Man sucht noch die Verbindung zur AfD, doch wird noch gefunden werden. 

Doch wenn er nun nach der neuen These ein rechtsradikaler Rassist war, muss man jetzt immer noch Verständnis haben? Oder ist das jetzt vorbei? Werden wir hier auch nach verstärkter Integration schreien? Oder mehr Geld für linksextreme Gruppen investieren und den Kampf gegen die AfD verstärken?

Nur wenn der Täter Deutscher ist, wird das auch erwähnt

von Thomas Heck...

Deutsche Zeitungen halten sich aufgrund des Pressekodex weitestgehend zurück, wenn es um die Nennung von Nationalitäten geht, um Vorurteilen vorzubeugen. Weniger rücksichtsvoll sind sie nur, wenn der Täter ein Deutscher ist.


So in dem Fall einer Bluttat im Klinikum Steglitz, wo ein 72jähriger Patient einen Oberarzt erschoss. Die B.Z., sonst eine Zeitung, die bei türkischen und arabischen Tätern nicht mal eine Ahmed B. oder Mohamad S. verlautbaren lässt, zitierte einen Polizeisprecher, der sagte: „Der Mann war im Klinikum als Patient bekannt, es handelt sich um einen 72-jährigen Berliner deutscher Nationalität.“

Ich finde es ausgesprochen angenehm, dass in den Tagen des islamistischen Terrors mal nicht der IS oder ein verwirrter Muslim der Täter war, sondern ein Deutscher. Ein ganz normaler Deutscher.



Dienstag, 26. Juli 2016

Etwas muss sich ändern...

von Thomas Heck...

Eigentlich würde ich mich auch lieber mit den angenehmen Dingen des Lebens beschäftigen, doch im Kriege müssen gewissen Dinge zurückstehen. Wie leicht einem das Wort über die Tastatur kommt: Krieg. Doch was anderes soll es sein, was in Europa passiert, wenn wildgewordene Islamisten des IS Europa angreifen, den Krieg erklärt haben, jede Möglichkeit nutzen, unsere Bürger zu töten, zu verstümmeln, ungeachtet, ob es sich um Frauen und Kinder oder, wie beim heutigen Anschlag in Frankreich, um einen 84jährigen pensionierten Pfarrer handelt. Die greifen nicht nur Kinder an, sondern auch alte Pfarrer, mit denen kann man nicht verhandeln, die kann man nur töten, am besten rechtzeitig.

Ich hatte gestern mal wieder eine Diskussion auf Facebook mit fehlgeleiteten jungen Menschen, die sicher heute noch Willkommenschilder für Flüchtlinge hochhalten, jegliche Abschiebung ablehnen und auch für Bundeswehr-Einsätze bei Terrorakten und anderen Vorschlägen nicht offen sind. Als ehemaliger Soldat bin ich ebenso unsicher angesichts der erforderlichen Maßnahmen. Und es gibt keine Maßnahmen, die Terrorakte dauerhaft verhindern werden.

Wir kommt aber das kalte Grausen, wenn von Politiker die Verstärkung der Integration als probates Mittel angepriesen wird. Integration für Leute, die uns schlachten wollen? Im Ernst? Integration für Leute, die 84jährige Pfarrer abschlachten oder wie im Bataclan Penisse abgetrennt, Augen ausgestochen und Frauen Messer in ihre Vagina gerammt haben? Im Ernst?

Leute, die solche Forderungen stellen, sind de facto Mittäter und machen sich mitschuldig an den Verbrechen, die Europa geschehen. Ich beschuldige unsere Politiker von Bundeskanzlerin Merkel über Bundesjustizminister Maas bis zum Bundesinnenminister de Maiziere der direkten Verantwortung für das Blut, welches jetzt vergossen wird. Nicht ohne Grund ist ein Präsident Hollande sofort am Anschlagsort, während Kanzlerin Merkel keinen der Anschlagsorte besucht hat und sich zum Selbstmordattentat von Ansbach nicht geäußert hat.


Was muss geschehen, damit Europa und Deutschland wieder Herr des Handelns wird? Und bevor wieder all die Klugscheißer um die Ecke biegen und sagen "damit hätte man die Anschläge nicht verhindern können". Stimmt, aber man hätte das Risiko weiter vermindert. Meine Vorschläge:
  • Bundeskanzlerin Merkel muss sofort ihre schweren Fehler eingestehen, über ihren Rücktritt muss sie alleine entscheiden, für mich und für viele in dem Land ist er unvermeintlich oder, wie sie so eloquent formulieren würde, alternativlos. Neuwahlen sollten umgehend erfolgen, um angesichts der aktuellen Unsicherheit bezüglich der Sicherheitslage ein klares politisches Mandat zu erhalten.
  • Die Bundesregierung muss ab sofort die Gesetze wieder beachten (merken Sie, in welch absurder Situation wir leben, dass die Bundesregierung aufgefordert werden muss, sich an Gesetze zu halten?) Das Schengen-Abkommen wird ausgesetzt, es finden wieder Grenzkontrollen statt. Das Argument, dass Deutschland unter Grenzkontrollen wirtschaftlich besonders leiden würde, lasse ich nicht gelten. Warenverkehr hat damit nichts zu tun. Das Abkommen von Dublin wird wieder wortgetreu umgesetzt. D.h. dass Flüchtlinge, die an der Grenze stehen und aus Österreich gekommen sind, umgehend wieder zurückgeschickt werden.
  • Unsere Grenzen werden so gesichert, dass man von einer Grenzsicherung auch wirklich reden kann. Wir reden nicht von einer Berliner Mauer, wobei diese Argument schon immer hinkte, weil es nicht um die Verhinderung von Flucht geht, sondern um eine Kontrolle, wer das Land betritt. Wird es weiter illegale Einwanderung geben? Natürlich, es gibt keine 100%ige Kontrolle, doch wer hier Terror führen will, muss Waffen, Sprengstoff mit sich führen, benötigt Geld und weitere Logistik. Und für ein wenig Mehr Sicherheit, zeige ich gerne meinen Ausweis an den Grenzen zu unseren Nachbarländern, im Flugzeug klappt das ja auch.
  • Keine Einreise ohne Reisepass. Viele Flüchtlinge kommen ohne Papiere. Das ist unglaubwürdig Wenn ich fliehen müsste und entscheide, was alles in meine Tasche kommt, dann greife ich Ausweis, Geld, Kreditkarten, Sparbücher, Gold und mein Handy. Handy haben die Flüchtlinge ja alle, logisch, es die einzige Verbindung nach Hause. Doch mit meinem Ausweis identifiziere ich mich. Wer ohne Ausweis kommt, muss das schon gut erklären, ggf. kann keine Einreise erfolgen.
  • Asylanträge schneller bearbeiten und das wäre auch erheblicher einfacher, weil durch das Einhalten der o.g. Punkte gar nicht mehr so viele kommen würden. Trennung von Asylant und Wirtschaftsflüchtlinge, letztere haben keinen Asylgrund, Krieg und Hunger sind nun mal keine Asylgründe. Punkt. Die können sich als Arbeiter gerne bewerben und geeignete Bewerber sind herzlich willkommen. Die Realität sieht leider in der Masse anders aus.
  • Abgelehnte Asylbewerber sofort abschieben. Auch nach Syrien? Auch nach Syrien, denn da gibt es auch sichere Gegenden, so auch in Afghanistan, in Nordafrika sowieso.
  • Aufbau eine Videoüberwachung, die auch was taugt. Es ist doch unglaublich, dass das versuchte Attentat auf den Bonner Hauptbahnhof vor Jahren nicht sauber dokumentiert werden konnte. Wir brauchen flächendeckende Überwachung auf Bahnhöfen und Flughäfen, Touristenzentren, am besten alles, was geht. Wenn einer das nicht will, muss er zu Hause bleiben. Wenn nichts passiert, werden die Aufnahmen nach einigen Tagen gelöscht. Damit können keine Anschläge verhindert werden? Mag sein, aber sauber aufgeklärt, um daraus zu lernen, Täter zu ermitteln, Komplizen zu ermitteln, um so Folgeanschläge zu verhindern. Mit einer guten Videoüberwachung wäre das Chaos beim Amoklauf in München schneller zu entwirren gewesen, Falschmeldungen wäre schneller als solche enttarnt worden.
  • Stärkung der Polizei, Bundeswehr und Geheimdienste. Bundeswehr und Polizei sind Bestandteil der Bevölkerung, verdienen Respekt und kein Mißtrauen, wenn sie aus der Straße patrouillieren. Hier mal eine Volksbefragung über einen Bundeswehreinsatz bei Terrorlagen, dann wäre das geklärt, ein für alle Mal. Kann ja nicht sein, dass eine linke Klientel von Staatsfeinden über die Sicherheit der ganzen Bevölkerung entscheidet. Es kann doch nicht angehen, dass bei aktueller Rechtslage die Bundeswehr nicht mal eine Flugabwehrgeschütz neben ein Kernkraftwerk aufstellen darf, um es zu schützen. Absurd.
  • Verbesserte Schutzmaßnahmen in Busse und Bahnen. Was spricht eigentlich gegen Taschenkontrollen an Bahnhöfen, vor Einkaufszentren? Nehmen Sie sich Israel als Vorbild. Die leben mit dem Terror seit Jahrzehnten. Er ist lästig und schmerzhaft, aber das Land an sich ist durch den Terror nicht in Gefahr. Und so ist es auch mit dem Terror in Europa.
  • Wir sind allerdings durch den Islam in Gefahr und hier muss ich mal sehr deutlich werden. Muslime, die ihren Glauben ausüben, sollen dies tun. Doch die Zeit, wo wir dem Islam immer mehr Raum lassen, muss vorbei sein. Eine Ideologie, die zutiefst faschistisch, antisemitisch, menschenverachtend, frauenverachtend und gewaltverherrlichend ist, wie der Islam, kann keine Religion sein. So etwas gehört nicht zu Deutschland und kann auch nie zu Deutschland gehören. Diese Ideologie gehört beobachtet, überwacht, reglementiert, ggf. verboten. Religion und Staat sind klar zu trennen. Islamunterricht? Vergessen, gibt es nicht. Kopftuch und Burka gehört verboten, wem das nicht gefällt, kann in Länder auswandern, wo das Kopftuch gerne gesehen ist, z.B. die Türkei. Die Muslime wollen ihre Religion frei ausüben? Kein Problem. Aber innerhalb des Grundgesetzes, auf deutscher Sprache, ohne Indoktrination und ohne Hass. Wem das nicht gefällt, muss gehen. Der Islam will hier ein Kalifat errichten und das können wir nicht zulassen. Denn auf meine Freiheit werde ich definitiv nicht verzichten.
  • Keine schärferen Waffengesetze. Wozu auch? Kaum ein Amokläufer, kein Terrorist hat legale Waffen benutzt. Also bringt eine Verschärfung der Waffengesetze gar nichts. Ganz im Gegenteil. Waffengesetze gehören liberalisiert und bevor Sie mir mit den USA kommen, verweise ich auf einen Artikel, der das ganz Thema mal mit Zahlen belegt.
Es wird Zeit, dass dieses Land sich auf seine Werte besinnt. Wir können nicht zulassen, dass der Islam uns unser Land kaputt macht. Es ist unser Land und ich lasse es mir von IS-Luschen nicht wegnehmen. Ihr wollt den Streß? Den könnt Ihr haben...


Der Politik ist es egal

von Frank Römer...

"Unser Innenminister hat gestern, mit Blick auf den islamischen Terroranschlag von Ansbach, die Bürger zu BESONNENHEIT aufgefordert. Ein Blick zurück: Bei Pegida wurde zum "KAMPF gegen Rechts" aufgerufen. Bei einer Brandstiftung auf ein leerstehendes Gebäude, dass irgendwann als Unterkunft für Migranten genutzt werden sollte, wurde zum "AUFSTAND der Anständigen" und zum WIDERSTAND der Zivilgesellschaft aufgerufen. Also KAMPF, AUFSTAND und WIDERSTAND in Fällen, in denen es wohlgemerkt keine Axtangriffe oder Sprengstoffanschläge gab. Jetzt, wo unsere Bürger zerfetzt, zerhackt und anderweitig zerkleinert werden, da ruft die Politik lediglich zur BESONNENHEIT auf??? Ich hatte erwartet, dass bei diesen viel schlimmeren Übergriffen mindestens die Rede ist von "KAMPF gegen den Salafismus", WIDERSTAND gegen Hassprediger oder AUFSTAND der Anständigen gegen Islamismus. Aber "Besonnenheit" zeigt natürlich, wie Scheißegal den Eliten das ist, was gerade passiert."

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