Montag, 25. Mai 2026

Deutsche sind jetzt „Nicht-Migranten“: Hurra, wir verschwinden!

von Michael Münch

Noch-Deutsche sind jetzt Nicht-Migranten: öffentlich-rechtliche Selbstoffenbarung



Die neue Wortschöpfung für den „deutschen Einheimischen“ ist jetzt neuerdings „Nicht-Migrant“: Die ARD vollstreckt das sprachliche Todesurteil am deutschen Volk. Während das Grundgesetz vom „Deutschen Volk“ spricht, macht die öffentlich-rechtliche Propaganda daraus eine bedauernswerte Restkategorie – ein Akt der kulturellen Selbstentleibung, der tiefer reicht als jeder bloße Stilfehler. In einer beispiellosen, jedoch gewollten sprachlichen Entgleisung hat die “Tagesschau” zum 77. Geburtstag des Grundgesetzes die Deutschen offiziell zu „Nicht-Migranten“ degradiert. Damit wird das angestammte Volk dieses Landes nicht mehr positiv benannt, sondern nur noch als Negativfolie einer importierten Realität definiert.

Das ist kein harmloser Begriffsfehler; es ist die konsequente Fortsetzung eines ideologischen Feldzugs, der die deutsche Identität zuerst moralisch vergiftet, dann sprachlich ausradiert und schließlich demografisch überschreibt. Die These ist so einfach wie radikal: Wer die Wörter „Deutscher“ und „Einheimischer“ systematisch tilgt und durch bürokratische Unworte wie „Nicht-Migrant“ ersetzt, der führt einen Anschlag gegen die Seele der Nation. Er erklärt das Eigene zum Störfaktor und die Fremde zum neuen Normalzustand.

Sprachliche Monstren

Diese sprachliche Verhunzung dient nicht der Präzision, sondern der ideologischen Umerziehung. Sie soll den letzten Rest nationalen Selbstbewusstseins tilgen, damit das Land endgültig als bloßer Siedlungsraum für globale Austauschmasse taugt. Ganz im Sinne von Bärbel Bas, die Deutschland ohne Migranten zur “einheitsbraunen” Störmasse herabwürdigt. Man stelle sich vor, wie absurd und entwürdigend diese Logik weitergedacht werden kann: Der Einheimische wird zum „Nicht-Zugewanderten“. Der Bayer zum „Nicht-Neubayern“. Der Nachfahre derer, die dieses Land über Jahrhunderte geformt haben, zum „Individuum mit prämigratorischer Kontinuität“.

Es handelt sich um sprachliche Monstren des linksakademischen Betriebs, der die Politik infiltriert hat, mit denen das nach schlechtem Gewissen, Angst vor der eigenen Geschichte und ideologischem Selbsthass gierende Milieu die Köpfe vergiftet. Orwells Neusprech hätte sich sowas nicht ausdenken können. Es ist, als bezeichnete man die Eiche als „Nicht-Bonsai“, nur damit der importierte Zierstrauch daneben sich nicht benachteiligt fühlt. Oder die Sonne als „Nicht-Nacht“, damit der Mond keine Minderwertigkeitskomplexe entwickelt.

Das deutsche Volk als Restkategorie

Die rotgrüne Sprachpolizei hat verstanden: Wer die Begriffe kontrolliert, der kontrolliert das Denken. Indem sie „Deutscher“ zum Unwort erklären, machen sie aus einem stolzen Staatsvolk eine statistische Peinlichkeit, die man bestenfalls tolerieren, aber nie mehr feiern darf. Alexander Teske hat in seinem “Insider”-Buch aufgezeigt, wie tief sich diese kaputte Geisteshaltung bereits in die Redaktionen von ARD und ZDF hineingefressen hat. Und es ist überhaupt kein Zufall, dass genau zum Grundgesetz-Jubiläum diese entwurzelnde Formulierung fiel. Denn sie markiert einen endgültigen Bruch: Das Grundgesetz beginnt mit dem deutschen Volk. In der “Tagesschau” endet dieses Volk als Restkategorie.

Dieser begriffliche Irrsinn ist kein Ausrutscher, sondern Programm. Er offenbart die Abgründe einer kultur- und identitätslosen linken Elite, die sich aus erblichen Schuldkomplexen und eingefleischtem Nationalmasochismus für das eigene Land schämt und es deshalb begrifflich demontiert. Wer das Wort „Deutscher“ nicht mehr aussprechen will, der hat innerlich längst die Kapitulation unterschrieben. Und genau das macht diesen Vorgang so gefährlich: Er ist der leise, elegante Vorbote des totalen Untergangs, verpackt in Vielfaltspathos und Tomatenpflanzaktionen.


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