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Samstag, 4. April 2026

Schönwetter-Feminismus bei „Wildwasser“: Wenn Toleranz blind macht

von Mirjam Lübke

Endstufe des linkswoken Wahnsinns: Opfer migrantischer Sexualübergriffe bleiben sich selbst überlassen – Hauptsache, die armen Täter werden nicht noch zusätzlich diskriminiert, etwa durch Strafverfolgung



Der Verein “Wildwasser e.V.” trat einst in den Achtzigern in Berlin mit dem Ziel an, Mädchen und Frauen im Kampf gegen sexuellen Missbrauch beizustehen. Auch heute bietet der Verein Selbsthilfegruppen und Notfallhotlines an – sowie die Empfehlung, in akuten Fällen den Polizeinotruf zu kontaktieren. Darüber hinaus werden Präventionsprogramme angeboten, welche Vertrauenspersonen im Umgang mit sexueller Gewalt schulen sollen, um Betroffene zu schützen und aus ihrer Bedrohungslage herauszuholen. So weit, so gut – denn die Zahl der Übergriffe auf Frauen und Mädchen wächst stetig an, da wird jeder Beistand gebraucht. “Wildwasser Berlin” mischte sich nun edoch auch in die Debatte um den Neuköllner Jugendclub ein, in welchem Mädchen monatelang sexuell bedrängt wurden, ohne dass die Betreuer einschritten – zumindest nicht genug, um die Übergriffe zu beenden. Bekanntlich unternahm auch die Bezirksverwaltung nichts, obwohl Berichte von Mädchen vorlagen, die gegen ihren Willen berührt oder geküsst wurden, von der wiederholten Vergewaltigung eines Mädchens ganz zu schweigen. Doch auch “Wildwasser” beginnt sich plötzlich seltsam zu winden, wenn es um Verantwortlichkeiten oder den Umgang mit den Übergriffen geht. Obwohl das Kind längst in den Brunnen gefallen ist, weist der Verein weiterhin auf die Wichtigkeit von Präventionsarbeit hin. Das ist nicht ganz unberechtigt, denn auch diese ist im Jugendclub wohl unterblieben. Ein angesetzter Kurs für die Mitarbeiter wurde immer wieder verschoben. Ob er etwas gebracht hätte?

“Wildwasser” druckst seltsam herum und schiebt den Opferschutz vor, wenn es darum geht, sexuelle Übergriffe zur Anzeige zu bringen: Der Verein bezweifelt nun den Sinn von Strafanzeigen bei Sexualdelikten generell – denn das könne die Mädchen noch mehr unter Druck setzen; die gerichtliche Verurteilungsrate in Berlin sei ohnehin gering und der Prozess für die Opfer “traumatisierend”. Da ist natürlich etwas dran – aber nicht so, wie “Wildwasser“ es meint: Tatsächlich ist in diesem Land nicht auszuschließen, dass auch die migrantischen Täter (oder ihre Familien) die Mädchen privat unter Druck setzen und unter Drohungen davon abbringen wollen, gegen sie auszusagen. Vor Gericht wird die Verteidigung zudem alles unternehmen, um ihre Mandanten aus der Schusslinie zu nehmen und die Opfer als unglaubwürdig erscheinen zu lassen.

“Rassistische Instrumentalisierung” von Missbrauch?

Natürlich ist das entmutigend – aber es ist der Job der Täteranwälte. Nun könnte man erwarten, “Wildwasser” würde sich an die Seite der betroffenen Mädchen stellen, psychologische Hilfe anbieten oder einfach ein offenes Ohr. Als Vertreterinnen der Opfer sollte auch die Frage auf dem Plan stehen, warum so viele Täter freigesprochen werden – liebt die “Zivilgesellschaft” denn nicht sonst die Fahndung nach “diskriminierenden Strukturen”? “Wildwasser” hätte gerade in Zeiten der Ulmen-Fernandes-“Krise” auch einfordern können, Mädchen, die in Jugendzentren belästigt werden, ebenso viel Aufmerksamkeit zukommen zu lassen wie prominenten Damen, die nun zuhauf ihren “virtuellen Missbrauch” beklagen (was bekanntlich mit den Interessen des Justizministeriums übereingeht, die Internet-Zensur auszuweiten). Das alles könnte man von einer Organisation erwarten, die für sich in Anspruch nimmt, an der Seite von Frauen und Mädchen zu stehen. Aber dann lässt “Wildwasser” die Katze aus dem Sack: Genau so wie die anwesenden Sozialarbeiter, die in ihren Aufgaben so kläglich versagt haben, beklagt auch der Verein die “rassistische Instrumentalisierung” der Missbrauchsfälle. Das wirkt sich – wie so häufig – außerordentlich dämpfend auf das Engagement für Frauenrechte aus. Auch wenn die Opfer, wie die Täter auch, selbst einen Migrationshintergrund hatten. Das vergewaltigte Mädchen kam aus einer kurdischen Familie.

Im Rahmen einer kollektivistischen Opferideologie greift dann allerdings die linke Grundregel, den Schutz der Gesamtgruppe (“Migranten”) über den Schutz für betroffene Mädchen zu stellen. Es ist die bekannte Opferhierarchie, die im Westen mittlerweile zum Alltag geworden ist. Der kulturelle Hintergrund der Täter spiele keine Rolle, behauptet “Wildwasser” denn auch aus dem Stegreif, – als sei dies eine unwiderlegbare wissenschaftliche Doktrin. Wir kennen das Argument, auch unter Deutschen gäbe es schließlich sexuellen Missbrauch, ursächlich seien in Wahrheit nicht die Herkunft, sonderm die “patriarchalen Strukturen”, welche jeden Mann zum potentiellen Täter machen. Da werden mal eben so alle pädagogischen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte über den Haufen geworfen, ohne auch nur ansatzweise die Widersprüche zu bemerken, in welche sich die Migrationsdebatte somit immer wieder verwickelt: Das “Umfeld”, die Familie oder auch “die Gesellschaft” werden immer wieder gern herangezogen, wenn jemand zum Täter wird, das gilt in der Szene sogar für bestimmte deutsche Täter.

Wo “ungläubige” Mädchen zu Freiwild werden

Doch bei Migranten gilt die Milieutherorie auf einmal nicht mehr; hier sollen muslimischer Antisemitismus, die überproportional häufige Beteiligung von Migranten aus diesem Kulturkreis an Sexualstraftaten oder auch das aggressive Verhalten vieler muslimischer Schüler gegenüber ihren Klassenkameraden ausschließlich die reaktive Folge von “Diskriminierung” und “Rassismus” sein. Folgt man dieser Auffassung, so reagieren Migranten aus dem muslimisch-arabischen Kulturkreis seltsam selektiv auf äußere Einflüsse – nur aus solche nämlich, die vom “Westen” ausgehen. Kultur, Herkunft und Religion sollen dann dagegen keine Rolle spielen – dagegen sind die jungen Männer also quasi resistent, oder wie dürfen wir das verstehen? Von wegen: Immerhin geben junge Muslime in Deutschland mehrheitlich an, die Scharia über das deutsche Gesetz zu stellen – ein religiöses Gesetzeswerk also, das es erlaubt, “ungehorsame” Ehefrauen körperlich zu züchtigen, und das etwa siegreichen Kriegern die Frauen und Mädchen der unterlegenen Kriegspartei als Beute zuspricht. Nicht alle, aber viele muslimische Familien legen an ihre Töchter weitaus höhere Sittlichkeitsvorschriften als an Söhne an – westlich geprägte Mädchen gelten per se als unanständig und daher als sozusagen frei verfügbar.

Während viele aktuell gerade linke Männer öffentlich selbst an den Pranger stellen und einfach dafür schämen, dass sie Männer sind, ist die stets angeprangerte “toxische Männlichkeit” gerade dort reichlich vorhanden, wo man als toleranter, weltoffener Mensch nicht hinschauen darf. Das hält auch manche deutschen Männer nicht von Sexualstraftaten ab – aber unsere Gesellschaft hält diese Männer nicht für tolle Hechte, wie es unausgesprochen oder latent in vielen muslimischen Familien der Fall ist. Alle Fortschritte, die im Bereich der sexuellen Selbstbestimmung im Westen gemacht wurden, landen jedoch rasch in der Mülltonne, wenn der migrantische Opferstatus grundsätzlich als höherer Wert angesehen wird als der Schutz von Mädchen und Frauen, und Kritik an den “Werten” der Scharia-Kultur pauschal kriminalisiert wird.

Tolerante Kuscheligkeit bis zum Untergang

Das erklärt aber noch nicht, warum die Sozialarbeiter des Berliner Jugendclubs – und auch die Damen von “Wildwasser” – sich nicht in diesen konkreten Fällen an die Seite der Mädchen gestellt haben. Niemand hat von ihnen verlangt, verbindliche Erklärungen zur Migrations- und Integrationspolitik abzugeben; niemand hat allgemeine Stellungnahmen über das Macho-Verhalten der von ihnen betreuten männlichen Jugendlichen erwartet. Ein rechtzeitiges Eingreifen hätte eventuell verhindert, dass es innerhalb der Einrichtung zu sexuellen Übergriffen wie mehrfachen Vergewaltigungen gekommen wäre, die bei den Behörden angezeigt werden mussten. Die Sozialarbeiter jedoch haben offensichtlich sehr lange weggeschaut, sexualisierte Berührungen bewusst ignoriert und vor allem die Beschwerden der Mädchen nicht ernst genommen. Dabei ist es sogar vollkommen gleichgültig, welche Nationalität die respektlosen Jugendlichen hatten – man hätte ihnen lediglich beizeiten sehr deutlich klarmachen müssen, wie wenig man bereit ist, ein solches Verhalten zu dulden: Hausverbote erteilen. Die Täter zusammenrufen und ihnen eine Standpauke halten, die sich gewaschen hat und ihnen vor Augen führt, dass ihr Verhalten Konsequenzen haben wird. Aber vor allem, dass ein Jugendclub kein Spielplatz für ihr Macho-Verhalten ist. Wahrscheinlich – das kann ich nur vermuten – sind Mädchen auch bereits fortgeblieben, weil sie nicht mehr in den Club gehen wollten. Auch das hätte auffallen müssen.

Stattdessen wieder einmal: “Tolerante” Kuscheligkeit und die nach außen gelebte Illusion, es sei alles in bester Ordnung; exakt das also, was wir von unzähligen Schulen in Deutschland ebenfalls schon zur Genüge kennen. Wenn Frauenorganisationen wie “Wildwasser” dann ebenfalls kneifen, wenn es um klare Worte geht, müssen wir uns nicht wundern, dass aus übergriffigen Jugendlichen irgendwann übergriffige Männer werden, die – sofern das überhaupt möglich ist – noch größeren Schaden anrichten. Und zu allem Überdruss stehen uns auch noch Gesetze ins Haus, die uns erschweren sollen, uns darüber öffentlich auszutauschen und uns zu vernetzen. Wir tolerieren uns wieder einmal bis in den Abgrund.


Montag, 30. März 2026

Linkes Stelldichein bei Miosga mit Hubig & Fernandes: Kampagnen-TV aus der untersten Schublade

von Wilma Fricken

Opferrolle rückwärts: Das Einzelgespräch mit Collien Fernandes bildetet den Auftakt zum „most-biased German TV event ever“ bei Miosga gestern Abend in der ARD 



Gestern Abend durfte endlich auch die ARD, genauer: der mehrheitlich linksextrem besetzte “Norddeutsche Rundfunk” (NDR), seinen Part in der schmutzigen Propagandainszenierung “Digitale Männergewalt im Netz feat. Collien Fernandes & Friends” leisten. Und wer sonst würde sich für ein solches Schaulaufen der Heuchelei und Peinlichkeiten besser eignen als Caren Miosga. Deren Show erklomm gestern den Olymp der Voreingenommenheit und medialen Einseitigkeit, indem sie eine längst zum Bumerang gewordene Geschichte, deren Wahrheitsgehalt inzwischen streng Richtung Potsdamer Lügenmärchen à la “Correctiv” tendiert, zu retten versuchte. In einem Einzelgespräch mit der Moderatorin wiederholte Fernandes – beide Frauen waren denkbar bieder und hochgeschlossen gekleidet, jedes Detail war hier choreographiert! – scheinbar zunächst ihre Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen, dessen Namen sie aber nicht in den Mund nahm, und führte aus, dass er unter ihrem Namen Videos an Männer verschickt habe, in denen Fernandes brutal vergewaltigt wurde. Hier widersprach sich die Schauspielerin erneut: In der ursprünglichen “Spiegel”-Enthüllungsstory und allen direkt anschließenden hysterischen Medienberichten war der Hauptvorwurf gegen Ulmen gewesen, dass er selbst Deepfakes seiner Frau angefertigt und unter ihrem Namen verschickt haben soll.

Gegenüber “Nius” behauptetet Fernandes letzte Woche dann plötzlich, es habe zum einen den Deepfakes von ihr gegeben und zum anderen das, was ihr Mann unter ihrem Mailaccount verschickt habe – doch das seien nur Pornos (keine Deepfakes also) gewesen. Nun klang es gestern Abend wieder so, als wolle sie Ulmen doch bezichtigen, Deepfakes und Deepnudes (also KI-gestützte Montagen, in denen der Kopf oder das Gesicht einer Person auf einen nackten Körper montiert wird – von ihr erstellt und verschickt zu haben) – bloß, um wenig später wieder zu erklären, es habe sich bei den Fotos und Videos weder um Deepfakes noch heimlich gemachte Aufnahmen gehandelt habe, sondern mutmaßlich um echte pornografische Inhalte, verschickt über ihre falschen Profile.

Allmählich wird es verwirrend

Für den Zuschauer wird der Fall langsam verwirrend, denn Fernandes selbst scheint nicht mehr genau zu wissen, was sie eigentlich wirklich erzählt beziehungsweise, was wirklich passiert ist und was sie womöglich mit der sie unterstützenden linksextremen NGO “HateAid” abgesprochen oder den linken Kampagnenmedien alles erzählt hat. Miosga zeigte an dieser Stelle wenigstens ein einziges Mal kritische journalistische Restverantwortung, indem sie sich den Hinweis abrang, Ulmens Anwälte hätten verbindlich hätten, ihr Mandant habe nie irgendwelche KI-generierten Fotos oder Videos verschickt. Ansonsten packte die Moderatorin Fernandes aber in Watte und ersparte ihr kritische Nachfragen zu den zahlreichen Ungereimtheiten. Aber es ging hier ja auch nicht um die Wahrheit und Aufklärung eines Sachverhalts; wäre dem so, dann hätte die Gegenseite – Ulmen oder sein Anwalt – ebenfalls eingeladen werden müssen.

Nein, Zweck der ganzen Sendung war dasselbe manipulative Framing, das diese Scheinaffäre seit zwei Wochen begleitet: Mit diesem angeblichen Musterbeispiel digitaler Gewalt sollen nun neue, schärfere Gesetze begründet werden, die am Ende natürlich ganz anderen Zwecken dienen. Doch genau dafür hat Fernandes ja ihre Seele, ihre Integrität und wohl auch ihre Glaubwürdigkeit verkauft und sich vor dem Karren linksextremer zivilgesellschaftlicher “Aktivisten“ spannen lassen. Also sagte sie bei Miosga artig die von ihr erwarteten Sprüchlein auf: Aufgrund ihrer ach so schrecklichen angeblichen Erfahrungen als Opfer einer “virtuellen Vergewaltigung” müsse hier nun gesetzlich unbedingt „nachgeschärft“ werden, damit auch in solchen Fällen Täter zukünftig „härter bestraft werden“. Aufgrund der besonderen Umstände sei ihr Fall einer, „der bisher noch nicht erfasst ist“, so Fernandes. Um nicht wieder ins Detail gehen zu müssen und womöglich erneut Widersprüche evident werden zu lassen, lenkte sie schleunig von sich ab und berichtete von ihren Begegnungen mit anderen Betroffenen. Niemand von diesen sagte: “ich gehe zur Polizei” und laufe am nächsten Tag los. “Man braucht dafür und man hat diesen Gedanken wahrscheinlich schon ewig mit sich herumgeschleppt, bis man überhaupt diesen Schritt geht. Und wenn man dann den Mut hat, diesen Schritt zu gehen, dann ist es total wichtig, wie man dort aufgenommen wird“, so die hochtrabenden und theatralischen Ausführungen Fernandes. Ein derartiges Opfer ist sehr wohl eine schallende Ohrfeige – und zwar für alle Frauen realer Vergewaltigungen und vor allem Gruppenvergewaltigungen. Doch für die interessiert man sich weder in der ARD noch in Fernandes‘ Heuchlerblase an Z-Prominenten, weil es sich da nicht um weiße, biodeutsche Cis-Männer als Täter handelt.

Hubig will die Welle nutzen

Miosga griff den hohlen Pathos ihres Gastes gleichwohl dankbar auf: „Und Sie konnten sich aber überwinden, den Schritt zu gehen, weil das muss ja eine enorme Ohnmacht sein, oder wie muss ich mir das vorstellen?“ Nach rund 15 Minuten hatte Fernandes ihre Schuldigkeit getan – und die Sendung ging mit den anderen Gästen weiter, deren Auswahl ein Skandal für sich war. Besonders die Anwesenheit von SPD-Justizministerin Stefanie Hubig war zuvor Gegenstand heftiger Kritik von Juristen und Medienexperten, die eindringlich an sie und auch Bundeskanzler appellierten, diesen Auftritt sein zu lassen. Doch die geltungssüchtige Hubig dachte nicht dran – und nutzte die gebotene unkritische ARD-Bühne dankend für ihre politische Agenda (besser: die von “Hate Aid”) Dass sich eine amtierende Bundesjustizministerin in einer Fernsehsendung für Gesetzesänderungen auf Grundlage eines Falles ausspricht, bei dem es sich um ein schwebendes Verfahren handelt, ist ungeheuerlich und in jeder Hinsicht eine Verhöhnung rechtsstaatlicher Grundprinzipien. Damit wurde die für die Justiz an sich zwingende Unschuldsvermutung dann endgültig mit Füßen getreten. So wurde die ganze Sendung befürchtungsgemäß zum Tribunal unbewiesener Behauptungen, Pauschalanschuldigungen gegen Männer und einseitigen Animositäten in einem Scheidungskrieg, die die Öffentlichkeit rein gar nichts angehen.

Diametral gegenüber stehen der Hysterie die äußerst dürftigen Realfakten des Falls. Die Ermittlungen in Deutschland durch die Staatsanwaltschaft Itzehoe befinden sich im Anfangsstadium, nachdem Fernandes es versäumt hatte, die erbetenen Unterlagen einzureichen – angeblich, weil das entsprechende Schreiben sie nicht erreicht hat. Doch auch in Spanien, wo sie ebenfalls Anzeige gegen Ulmen erstattet hat, sind die Ermittlungen derzeit ausgesetzt. Alleine daraus wird deutlich, dass die Geschichte, die von “Spiegel”, Fernandes selbst und zahllose linke Aktivisten seit bald 10 Tagen ausgemärt wird, so nicht stimmen kann. Das “Missing Link” ist die Version der Gegenseite – doch Christian Ulmen hatte nie eine Chance, in diesem Scherbengericht gehört zu werden. Selbst seine “Freunde” – die üblichen Charakterschweine des moralinsauren doppelmoralischen linken Kultur- und Medienzirkus – gingen wortreich zu ihm auf Abstand und ließen ihn fallen, während seine Ex-Frau als Märyterin und “mutigen” Anklägerin verherrlicht wurde. Dazu passt ,dass von Ulmens Seite gestern kein Vertreter an Miosgas Sendung teilnehmen durfte.

“Eklatant rechtswidrig”

Ulmens Anwalt Christian Schertz warf den Sendeverantwortlichen des NDR vor, damit „eklatant rechtswidrig“ zu handeln: „Das Fernsehgericht tagt mit der höchsten Vertreterin der Justiz in Deutschland und der Anzeigenerstatterin. Und das bei einem gerade erst eingeleiteten Ermittlungsverfahren gegen einen Beschuldigten“, kritisierte er. Dass die Glaubwürdigkeit und Seriosität des NDRs und Miosgas selbst hinter der Mattscheibe ähnlich gering anzusiedeln ist wie auf der Mattscheibe, zeigt sich am unseriösen Gebaren der Redaktion: Schertz hatte dezidiert habe angeboten, in die Sendung zu kommen – doch dies sei jedoch abgelehnt worden, weil die Runde bereits feststehe. Das war aber gar nicht der Fall – denn wenige Stunden vor der Sendung teilte Miosga plötzlich mit, dass der Gesprächskreis nun doch erweitert werde. Freilich nicht um kritische Gegenstimmen, sondern um noch mehr Vertreter der linken Einheitsmeinung. Zunächst lud die „angehende Juristin und Aktivistin“ als weiteren Gast neben Fernandes und Hubig noch Theresia Crone hinzu, die ebenfalls “Betroffene von digitaler Gewalt” sei und deren Fall „als bislang einzig bekannter in Deutschland“ gelte, „bei dem es im Kontext der Verbreitung von sexualisierten Deepfakes überhaupt zu einem Strafurteil“ gekommen sei. Und dann wurde auch noch der Journalist Ronen Steinke von der „Süddeutschen Zeitung“ eingeladen, der ein hochbedenkliches Verhältnis zur Meinungsfreiheit pflegt.

Hier diskutierten also, einschließlich Miosga, vier eingefleischte Linke über die Verschärfung von Gesetzen für die Verbreitung von Deepfake-Videos anhand eines Einzelfalls, der noch lange einer strafrechtlichen geschweige denn gerichtlichen Aufklärung harrt und in dem das Opfer Fernandes, die das Ganze zumindest offiziell ins Rollen gebracht hat, von der ursprünglichen Anschuldigung an ihren Mann wieder abgerückt war. Crone fordere „ein Umdenken in Polizei und Justiz, um Opfern besser zu helfen“, hieß es weiter. Dieses Umdenken stellt sie sich konkret so vor, dass der “strafrechtliche Täterbegriff” abgeschafft wird. Ihrer Meinung nach sei man „auch schon Mittäter, wenn ich sehe, dass meine Kumpel eben die Mische für die Mädchen auf der Party stärker machen und dann sagen, hö hö, wir füllen die mal so richtig ab, ja. Oder wenn eben in der Umkleide ein Witz gemacht wird über Vergewaltigung oder sexualisierte Gewalt“. Crone fordert, solche Fragen breiter in der Gesellschaft zu diskutieren – etwa in Schulen, am Arbeitsplatz und an Universitäten – und entsprechende Verhaltensweisen nicht zu dulden.

Worum es wirklich ging

Dumpfe, raunende, männerfeindliche Pauschalunterstellungen und Verallgemeinerungen sind bei diesem Thema also vollauf akzeptiert – und dafür soll, ähnlich wie im Fall von “Hass und Hetze” oder Tatbeständen “unter der Strafbarkeitsgrenze” – die klare Trennung zwischen Erlaubtem und Verbotenem immer weiter verwischt werden. Darum geht es hier wirklich – und um mehr: Denn letztlich sollen nicht nur Deepfakes, sondern sämtliche mit KI erstellten Inhalte, also auch satirische Memes, Cartoons oder Spaßvideos, kriminalisiert werden, um noch mehr Zensur zu ermöglichen. „Wir wollen künftig unterscheiden einmal zwischen pornografischen Deepfakes und zwischen anderen Deepfakes. “Also es gibt ja den Fall eines bekannten Fernseharztes, der angeblich wirbt für bestimmte Medikamente, das sind keine pornografischen Deepfakes, aber es sind eben Deepfakes. Da soll das Verbreiten künftig strafbar sein. Und bei den pornografischen Deepfakes soll aber schon das Herstellen und dann eben auch das Verbreiten, das Posten, entsprechend strafbar werden“, kündigte Hubig an. Der Begriff „Deepfake“ soll also massiv ausgedehnt werden.

Zwar weigerte sich Hubig, sich zum konkreten Fall Fernandes zu äußern (wegen dem sie überhaupt nur eingeladen worden war): Schließlich gebe es ja eine „unabhängige Justiz“ in Deutschland, heuchelte sie. Natürlich ist diese “unabhängige Justiz” inzwischen vielfach ebenso eine Schimäre wie die “unabhängigen Journalisten bei ARD und ZDF”. Die bloße Anwesenheit der amtierenden Bundesjustizministerin in der Sendung bedeutete bereits eine Vereinnahmung des Justizapparats und eine Zementierung von Opfer-Täter-Zuschreibungen, bevor Gerichte überhaupt evaluiert haben, was sich wirklich zugetragen hat. Und es bedeutet eine eindeutige Positionierung. Alle vier Studiogäste waren sich denn auch natürlich darin einig, dass man „mehr tun“ müsse. Kein Wort davon, dass namhafte Juristen seit langem darauf aufmerksam machen, dass es keinerlei gesetzliche Regelungslücke gibt, auch nicht bei Deepfakes und Deepnudes, die allesamt Paragraph 187 Strafgesetzbuch unterfallen.

Irgendwie den Fall retten

Und natürlich auch kein Wort davon, dass hier wieder einmal politische Willensbildung von politischen Influencern, gesteuerten und staatsfinanzierten NGOs des Linksstaats ausgeht und nicht vom Bürger. Denn der Gesetzesentwurf, für den mit dieser Psy-Op getrommelt wird, wurde von “Hate Aid” ausgearbeitet; und die überfallartigen, von Hysterie und Massendemos begleiteten Forderungen nach Gesetzesverschärfungen im Hauruck-Verfahren sollen ohne sachliche Diskussion, quasi im Empörungsaffekt forciert werden.

Aufschlussreiche Randnotiz: Das Thema Klarnamenpflicht, von der viele befürchten, dass sie im Zuge dieser vom Zaun gebrochenen Debatte handstreichartig eingeführt werden soll, kam in der Sendung nicht vor. Es ging hier überdeutlich nur darum, das Thema Deepfakes zu puschen und Gesetzesänderungen zu fordern. Und natürlich darum, den Fall Fernandes zu “retten” – denn der ist durch das inkonsistente Geplapper der Protagonistin im “Spiegel”, im “Kölner Treff”, gegenüber “Nius” und schließlich (in schusssicherer Weste, unter krampfhaft verdrückten Tränen) live auf einer Hamburger Linksdemo so löchrig wie ein Schweizer Käse geworden. Die Anwesenheit von Ulmens Anwalt – der natürlich vehement darauf hingewiesen hätte, dass Deepfakes gar nicht Gegenstand in dieser ganzen Affäre sind, und Fernandes vermutlich mit “hard facts” konfrontiert hätte, hätte zum Untergang dieser C-Prominenten mit wehenden Fahnen geführt und dem Publikum vor Augen geführt, dass hochsubjektive, emotionale und private Animositäten in einem Rosenkrieges vielleicht nicht die solideste Evidenzgrundlage für Vorwürfe zu digitaler Gewalt sind. Dadurch aber hätte die linke Kamarilla die Galionsfigur ihrer aktuellen Kampagne verloren – und das durfte nicht sein. Deshalb setzte man bei Miosga darauf, dass die Eintracht der ausgesuchten systemkonformen Gäste nicht gestört wurde, indem man störende Gegenmeinungen wie mal schlicht nicht stattfinden ließ. Diese Ausgabe von “Miosga” toppte am Ende alles – und muss in ihrer grotesken Einseitigkeit als weitere Bankrotterklärung für die ARD bezeichnet werden.


Dienstag, 24. März 2026

„Digitale Gewalt“, Fernandes-Solidarisierungsdemos und falsche Freunde: Nichts gelernt aus den Fällen Lindemann und Ofarim?

von Theo-Paul Löwengrub

Selbstdarstellerin und Allzweck-Protestsirene Neubauer gestern in Berlin in ihrem Element bei der Pro-Fernandes-Demo



Auch am vierten Tag in Folge gingen gestern die Collien-Fernandes-Festspiele der selektivempörten Gesinnungsheuchler-Créme dieses Landes weiter: Gestern fand in Berlin eine “Demonstration gegen digitale Gewalt” statt – eine weitere jener für dieses Milieu mittlerweile typischen “Protest”, in denen ein regierungsfinanziertes und -höriges Milieu gemeinsam mit eben dieser Regierung (!) restriktive und autoritäre Maßnahmen fordert, indem es sich auf einen politmedial konzertiert ausgeschlachteten Anlass bezieht. Dies ist exakt dieselbe Masche wie bei der “Correctiv”-Potsdam-Operation und den auch damals auffallend zeitversetzt erfolgten zugehörigen “Enthüllungen”, als dieselben Figuren im “Kampf gegen Rechts und Faschismus“ auf die Straße gebracht wurden. Ob dies die einzige Parallele ist und nicht in diesem Fall ein ähnlicher Ausgang wie bei der nunmehr als Riesenschwindel entpuppten “Correctiv”-Lügenkampagne droht, bleibt indes abzuwarten. Die Demo fand statt unter dem geradezu hysterischen propagandistischem Sperrfeuer von „Bild“, wo man von einer „Machtdemonstration“, einer „Allianz der starken Frauen aus Politik und Show-Business“ fabulierte und die Frage stellte, ob man hier „schon bald eine neue, politische Bewegung?“ sehe.

Wer das las, könnte vermuten, hier hätten sich Hunderttausende zusammengefunden. In Wahrheit waren es rund 6.700 Teilnehmerinnen. Das Missverhältnis zwischen der überschaubaren Zahl von NGO-instruierten, zumeist prominenten “Protestlern” samt ihrer Social-Media-Bubble an linken Mitläufern, die im Fall Fernandes die Stimme erheben, und dem diesem Fall zuteil werdenden Medieninteresse erklärt sich eben aus dem Kampagnencharakter. Mit allen Mitteln soll der Staat die totale Kontrolle über die Anonymität des Internet als letzter freiheitlicher Rückzugsort andersdenkender und widerspenstiger Freigeister erlangen, von Social-Media-Verboten für Jugendliche bis vor allem hin zur Klarnamenpflicht. Seit Monaten wird dieses Ziel mit allen Mitteln verfolgt und der Kampf dafür auf verschiedenen Fronten geführt von Daniel Günther bei Markus Lanz bis zu Mobbing im Netz. Da allerdings diese wahren Absichten des übergriffigen Linksstaats, nämlich die Opposition auszuschalten und die Transformation von Energiewende bis Islamisierung, reichlich unpopulär klingen, versteckt man sie nun hinter Maßnahmen des Opferschutzes unter Aufbietung bewährter Feindbilder. Die Chatkontrolle wurde mit dem angeblichen Kampf gegen Kinderpornographie begründet, und die Klarnamenpflicht nun eben mit dem Fall Fernandes, der wie gerufen kommt.

Profilneurotische Selbstdarsteller der ersten Garnitur

Die von “Bild“ gehypten „starken Frauen“, die für Fernandes die Stimme erheben, waren auf der Demo vor allem profilneurotische Selbstdarsteller der ersten Garnitur. Klima-Fanatikerin Luisa “besser Doppelmoral als keine Moral” Neubauer nahm den Anlass gerne mit, um sich wieder einmal öffentlich aufzuplustern, da sie mit ihrem Klima-Irrsinn kaum noch jemandem hinterm Ofen hervorlockt und weil die verblassende Anmut ihrer jugendlichen attraktiven Erscheinung, die ihr stets hohe Medienpräsenz sicherte, ganz allmählich einem zunehmend verhärmten und unweiblichen Habitus weicht. Hinzu kamen andere Gestalten jenseits jeder Erträglichkeitsgrenze wie die Grünen-Chefin Franziska Brantner, ihre Amtsvorgängerin Ricarda Lang, Ex-Familienministerin Lisa Paus, die Ex-SPD-Vorsitzende Saskia Esken, natürlich die unvermeidliche Grüne Katrin Göring-Eckardt und die beiden Vorsitzenden der Grünen Jugend Henriette Held und Luis Bobga sowie deren Vorgängerin Jette Nietzard; hinzu gesellten sich noch diverse Moderatorinnen, Showsternchen und Schauspielerinnen aus der dritten und vierten Garnitur.

Vor allem Neubauer gab ihr übliches, austauschbares und zu jedem Anlass passendes Empörungsgejammer zum Besten. „Es ist ein so entscheidendes Zeichen, dass wir keine Sekunde Ruhe geben“, suhlte sich das Millionärstöchterchen in der Pose der Widerstandskämpferin. So gerne würde sie sich ja „nur ums Klima kümmern“, klagte sie. Aber das gehe nicht. „Nicht in dieser Gesellschaft und dieser Zeit und bei diesen Männern“. Denn seit fünf Jahren brauche sie selbst Personenschutz der Polizei, wenn sie zu Demonstrationen gehe, weil es “Bedrohungen von Männern” gebe. Immer wieder melde sich das Landeskriminalamt bei ihr, weil es Stalker gebe, real und im Internet. Eine Hilfsorganisation berichte ihr, dass das Internet voll sei mit sexualisierten Fakebildern von ihr – offenbar erstellt von Männern, die Gewaltfantasien, eine Sucht nach Kontrolle und Abwertung von Frauen hätten. Immerhin scheint bei Neubauer die Gefahr also nicht im Nahebereich zu lauern, von ihrem bemitleidenswerten Lebensgefährten Luis Klamroth wurden bisher jedenfalls keine Gerüchte um “virtuelle Vergewaltigung” ruchbar. Aber die gab es bis letzte Woche bei Christian Ulmen ja auch noch nicht, und da die rasenden Furien des Fernandes-Unterstützerkreises deren Anschuldigungen ja unisono auf alle Männer ausweiten, sollte Klamroth vielleicht besser schonmal Vorkehrungen treffen…

Verwässerung des Gewaltbegriffs

Inhaltlich wäre das, was diese Frauen vorbringen, wesentlich ernster zu nehmen, ginge es ihnen auch sonst um Frauenrechte und Opfer sexueller Gewalt. Doch das ist erweislich nicht der Fall. Eine Demonstration gegen die Abertausende von Gruppenvergewaltigungen durch vor allem muslimische Migranten oder den systemimmanenten Frauenhass des Islam mit seiner Kontrolle und Abwertung ihrer unter Kopftuch oder Burka gezwungenen Geschlechtsgenossinnen käme ihr natürlich nie in den Sinn. Auch die bestialischen Vergewaltigungen und Ermordungen israelischer Frauen durch die Hamas am 7. Oktober 2023 hatten Neubauer und ihre Mitstreiterinnen völlig kalt gelassen, wohl aber ereiferten sie sich permanent über die israelischen Gegenschläge gegen diesen Terror. Auch dass die Grünen erst vor wenigen Tage ein Fastenbrechen im Bundestag mit strikter Geschlechtertrennung (!) abgehalten hatten, war natürlich auch kein Thema für diese Szene. Stattdessen müssen die (nach wie vor unbewiesenen!) Anschuldigungen der „virtuellen Vergewaltigung“ Fernandes‘ gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen inmitten eines Scheidungskriegs für einen Feldzug genügen, der sich wieder vor allem gegen den „weißen Mann“ richtet, während die wahren und alltäglichen Grausamkeiten, die Frauen im Zuge der Massenmigration ganz real erleiden, wie immer ignoriert wurden.

Dieses Derailing hat Methode: So wie auch der Gewaltbegriff immer weiter verwässert wird, indem nun auch schon allzu intensiver Augenkontakt, harmlose Komplimente oder falsche Anreden per Dunkelfeldstudie des BKA als “Gewalt” definiert werden, um die importierte reale Gewalt unsichtbar zu machen, so treten nun Femizide und Gruppenvergewaltigungen als Phänomene barbarischer Zuwanderungskriminalität hinter den Anschuldigungen einer C-Prominenten gegen ihren Ex-Mann zurück. Und dass all das praktischerweise auch noch der Abschaffung der Klarnamenpflicht dient, ist den “solidarischen” Frauen dieser Republik entweder nicht bewusst – oder sie beteiligen sich an dieser Heuchelei wissentlich. Tatsächlich sind alle Parteien außer der AfD bereits auf den Gesetzesverschärfungszug aufgesprungen beziehungsweise dürften bei dieser offensichtlich konzertierten und von langer Hand vorbereiteten Kampagne von Anfang an an Bord gewesen sein.

Perfektes Zusammenspiel von Medien, NGOs und Regierung

Es hagelt nun urplötzlich, passend zum Thema, Forderungen nach neuen Gesetzen gegen „digitale Übergriffe“, die gar nicht schnell genug durch den Bundestag gepeitscht werden können und den Zensurkomplex weiter verfestigen sollen. Andere, wesentlich dringendere Gesetze, etwa zur Bekämpfung der illegalen Massenmigration, der Abschaffung der CO2-Besteuerung oder den Wiedereinstieg in die Atomenergie gibt es dagegen nicht. Es ist ein typisches Beispiel für reine Symbolpolitik – denn bereits mit der bestehenden Gesetzeslage ließen sich solche Deepfakes, deren Verbreitung Ulmen vorgeworfen wird, bereits ahnden. Dass so ein perfektes Zusammenspiel von Medien, NGOs und Regierung möglich ist, ist eine direkte Folge der (Selbst-)Gleichschaltung vieler Journalisten und des gesamten Kulturbetriebs unter ein Paradigma, das den Umbau dieses Landes von einer einstigen Vernunftgesellschaft zu einem regenbogenbunten Bullerbü des Selbstbetrugs bezweckt – auf Kosten des Wohlstands und Schulden auf Generationen.

Auch auf der charakterlichen und menschlichen Ebene tun sich Abgründe auf, wie man sie as den finstersten Zeiten der deutschen Geschichte kennt: Inzwischen gehen die Absetzbewegungen von dem seit Donnerstag zur verabscheuungswürdigsten Unperson des ganzen Landes erklärten Christian Ulmen weiter. Fahri Yardim, Ulmens langjähriger Freund und Co-Star in der Erfolgsserie „Jerks“, die nun vermutlich bald aus allen Kanälen getilgt wird und bei Pro7 schon gar nicht mehr abrufbar ist, meldete sich mit einem ellenlangen Schwurbel-Statement zu Wort, indem er Fernandes zunächst seiner “Bewunderung” für ihren „Mut“ versicherte. „Ich bin dankbar für den Zuspruch, den sie erhält. Ich fühle mit ihr und ich bin dankbar dafür, wie sie ihre persönliche Geschichte in eine Kraft übersetzt, die echte strukturelle Veränderung möglich macht“, so Yardim. „Vielleicht gibt es eine Ahnung davon, was es bedeutet, wenn sich solche Abgründe im engen Freundeskreis auftun. Wie besonders der Schock gerade dort ist“, schrieb er weiter. Er sei sich zwar bewusst, dass sein bisheriges Zögern bei einer Positionierung „nicht neutral“ sei. Es beeinflusse, welche Deutungen Gewicht bekämen. Die öffentliche und die persönliche Ebene existierten gleichzeitig – und diese Gleichzeitigkeit habe sich für ihn „nicht in eine schnelle, eindeutige Position übersetzen“ lassen. Der Höhepunkt dieser Haltungsnabelschau ist die folgende Passage: „Ich will diese Ambiguität nicht romantisieren: Sie kann Erkenntnis ermöglichen, aber auch Verantwortung verschieben, Entscheidungen verzögern und bestehende Machtverhältnisse stabilisieren“.

Charakterlicher Totalausfall Stuckrad-Barre

Noch übler verhielt sich, wenn auch wenig überraschend, der Schriftsteller Benjamin von Stuckrad-Barre. Dieser hatte den öffentlichen Bruch mit seinem „Freund“ Ulmen bereits zuvor, aber nicht weniger wortreich vollzogen. Natürlich fühlte auch er sich bemüßigt, dramatisch mitzuteilen, er befände sich „in einer Art Schockzustand“ – und deshalb müsse er sich „hier ganz klar von meinem Freund Christian distanzieren, muss das deutlich benennen, weil Schweigen nicht ganz zu Unrecht aufgefasst werden könnte als Billigung“. Es falle ihm „sehr schwer“, leicht sei nichts daran, aber es sei „simpel“, so Stuckrad-Barre. Weiter ließ er wissen: „Es ist an niemandem sonst als an uns Männern, festzustellen, anzuerkennen und zu verurteilen, dass die allermeisten Gewalttaten gegenüber Frauen innerhalb von Beziehungen stattfinden. Und dass die Täter eben nicht nur irgendwelche düsteren Gestalten aus Statistiken sind, sondern dass darunter auch Menschen sind, die wir bewundern oder lieben“. Fernandes sei „ohne Wenn und Aber Opfer entsetzlicher digitaler Gewalt geworden, und dass offenbar auch durch Christian“ (sic!). Sein Mitgefühl, seine Solidarität gehöre „alleiniglich ihr“ – damit hat Stuckrad-Barre die deutsche Sprache gleich noch um ein neues Wort bereichert. Hier zeigt dieser einst gefeierte “Pop-Literat” erneut die ekelhaften Charaktereigenschaften, die er bereits vor drei Jahren mit seinem Roman „Noch wach?“ offenbarte, in dem er seinen langjährigen väterlichen Freund und Förderer, Springer-Chef Mathias Döpfner, eiskalt der Lächerlichkeit preisgab – und das ohne jeden äußeren Druck, vielmehr aus reiner Niedertracht.

Ulmen hatte einst Stuckrad-Barres Late-Night-Shows produziert und „Noch wach?“ massiv beworben; doch in all diesen Jahren will er nichts von den charakterlichen Abgründen seines vermeintlichen Freundes mitbekommen haben? Abgesehen vom Zeitablauf im Fall Fernandes, von der Tatsache, dass sie von der angeblichen Schuld ihres Mannes zu einem Zeitpunkt wusste, da sie offensiv und lasziv schon wieder öffentlich auf der Suche nach Männern war sowie von ihren früheren anzüglichen Kommentaren im Playboy oder als Covergirl von Männermagazinen: Es gilt generell die Unschuldsvermutung für Ulmen – und sie sollte in Männerfreundschaften eigentlich im Besonderen gelten.

Orgie der Heuchelei

Doch Stuckrad-Barre und andere Abtrünnige sind keine Männer; es sind Feiglinge – und das selbst dann, wenn sich am Ende entgegen aller begründeten Zweifel tatsächlich herausstellten sollte, dass alle Vorwürfe zutreffen. Denn sie zeigen von Ulmen jetzt ebenso geheuchelte Abkehr, wie sich umgekehrt Fernandes‘ solidarische “Unterstützerinnen” plötzlich als ihre engsten Weggefährtinen aufspielen. Immer auf systemkonformer und politmedial erwünschter Seite mitlaufen! Es ist eine einzige Orgie der Heuchelei, die sich hier abspielt und bei solchen Freunden braucht man in der Tat keine Feinde mehr. Die Angst, von der Kulturblase ausgestoßen zu werden, übertrumpft offensichtlich jede Regung von menschlichem Anstand.

Nichts, rein gar nichts hat dieses Milieu gelernt aus den Fällen Andeas Türk, Jörg Kachelmann, Till Lindemann und Gil Ofarim, um nur wenige zu nennen, in denen sich die erhobenen Vorwürfe der monatelang mit riesigem Getöse inszenierten “Opfer”, die sich in grenzenloser öffentlicher Solidarität und einem Meer von Mitgefühl badeten und für ihren “Mut, die Stimme zu erheben” zu Helden stilisiert wurden, am Ende in Luft auflösten oder sich gar als bösartige Lügen entpuppten. Die wahren Opfer waren am Ende die Täter – und zwar von Verleumdungen, versuchter oder vollendeter beruflicher Existenzvernichtung und gesellschaftlicher Stigmatisierung. Diese lehrreichen Beispiele werden geflissentlich unter den Teppich gekehrt, obwohl sie eigentlich ein Umdenken zu mehr Zügelung und Vorsicht bewirken müssten. Das bedeutet NICHT, dass man Fernandes nicht glauben soll; es soll lediglich zur eigentlich selbstverständlichen gebotenen Zurückhaltung gemahnen. Doch stattdessen gilt die Devise „schuldig bei Verdacht“, werden die Beschuldigten – egal, wie nahe man ihnen gestern noch stand – ans Kreuz geschlagen und ist man bereit, selbst jene aus den eigenen Reihen auszuschließen und in den Dreck zu treten, die gestern noch als Teil der eigenen Community galten. BEIDE Seiten anzuhören und eine gebotene Skepsis obwalten zu lassen, kommt niemandem in den Sinn – man will ja nicht, wie bei Epstein, als Teil des Täterumfelds gestempelt werden! Dass ein Urteil am Ende, nicht am Anfang eines Prozesses stehen muss – sollte für Gerichtsverfahren ebenso gelten wie für mediale Schauprozesse, ebenso wie “audiatur et altera pars”. Doch die hierzulande maximal hysterisierte, infantile Empörungs- und Aufmerksamkeitsmaschinerie lässt keine Zeit mehr für rechtstaatliche Prinzipien; vor allem dann nicht, wenn mal dem in Rede stehenden ausgeschlachteten Skandal offensichtlich eine politische Agenda verfolgt werden soll.


Sonntag, 22. März 2026

Zufall oder Kampagne? Collien Fernandes als Maskottchen der Klarnamenpflicht

von Olli Garch

Rumopfern mit Agenda? Collien Fernandes gestern in den “Tagesthemen” 



Seit die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes am Donnerstag mit der Nachricht an die Öffentlichkeit ging, sie habe unter anderem wegen Anmaßung des Personenstands, öffentlicher Beleidigung, Offenlegung von Geheimnissen, wiederholter Körperverletzung im familiären Näheverhältnis und schwerer Bedrohung angezeigt, und ihm „virtuelle Vergewaltigung“ vorwirft, brechen medial alle Dämmae. Wirtschaftskrise, Pleitewelle, massenhafter Jobabbau, die Epstein-Akten, der gigantische Schuldenbetrug der Bundesregierung oder die Kriege in der Ukraine und im Iran – alles ist plötzlich zweitrangig angesichts von Fernandes‘ Vorwürfen, die alle Medien dominieren. Allein „Bild“ haut im Stakkatotempo immer neue Artikel zu dem Thema heraus. Zehn Jahre lang soll Ulmen unter Fernandes‘ Namen Fake-Profile erstellt, vermeintlich private, aber falsche Nacktfotos und Sexvideos von ihr herumgeschickt, Männer kontaktiert und sich ihnen gegenüber als seine eigene Frau ausgegeben haben. An Weihnachten 2024 habe Ulmen ihr schließlich gestanden, dass er hinter all diesen Aktionen stecke, deren Urheber Fernandes über Jahre auf die Spur zu kommen versuchte. Soweit ihre Vorwürfe. Ulmen selbst ließ sie bisher nur seht allgemein über ein Anwaltsschreiben dementieren, ging aber nicht konkret darauf ein.

Auffallend sind auch bei diesem neuerlichen, aus dem Nichts losgetretenen Skandalon sowohl Timing als auch Synchronizität und Engführung des Themas mit in die Debatte gedrückten, “zufällig” dazu passenden Forderungen nach Netzkontrolle in Namen der Bekämpfung “digitaler Gewalt” in den Medien. Dass linke NGOs wie Hate-Aid (mit denen Fernandes schon seit längerem kooperiert) wie auch Vertreter der „Zivilgesellschaft” bis zu Luisa Neubauers nun die Trommel für “Frauenrechte” rühren” und den Fall begeistert aufgreifen, ist kein Wunder. Und dann die deutsche Politik: Entweder springt sie deshalb mit voller Wucht auf diesen Zug auf, weil ihr der Anlass wie gerufen kommt – oder sie hat es gerufen. Da richtet der um seine Wiederwahl am Sonntag kämpfende rheinland-pfälzische SPD-Ministerpräsident Alexander Schweitzer Fernandes aus, sie stehe „exemplarisch für ein wachsendes Problem: Frauen werden im digitalen Raum gezielt entwürdigt, manipuliert und angegriffen – oft anonym und folgenlos für die Täter. Wir brauchen deshalb eine proaktive Strafverfolgung“. Das Wörtchen „proaktiv“ dürfte hier das Schlüsselwort für noch mehr Zensur sein. Auch Schweizers hessischer CDU-Amtskollege Boris Rhein verkündete, dass sexualisierte Gewalt „wirklich jede Frau treffen kann“ – und gegen solche „Straf- und Schandtaten“ müssten „wir mit aller Härte vorgehen“. Deshalb hätten „wir als Hessen beim letzten Ministerpräsidentengipfel die Forderung durchgesetzt, Betreiber von Internet- und Social-Media-Plattformen für die Verbreitung intimer Bilder und KI-Deepfakes härter zu bestrafen und eine Beweislastumkehr zulasten der Täter einzuführen“.

Zufällig die passenden Reden vorbereitet

Auch SPD-Fraktionschef Matthias Miersch zog just zum Fall Fernandes prompt die passenden Reden aus der Schublade und kündigte an: „Wir werden mit dem digitalen Gewaltschutzgesetz die Lücken schließen, die solche Täter bisher ausnutzen. Wenn es weitere Verschärfungen braucht, müssen wir diese auf den Weg bringen. Die Scham muss endlich die Seite wechseln“. Und SPD-Justizministerin Stefanie Hubig
hat – ebenfalls rein zufällig – bereits einen fertig ausgearbeiteten Gesetzentwurf zur Strafverschärfung bei Deepfakes parat, der „Bild“ – natürlich – vorliegt. „Digitale Gewalt ist brutal. Sie kann Menschen so stark verletzen wie körperliche Gewalt. Deshalb mache ich keinen Unterschied zwischen analoger und digitaler Gewalt: Jeder Übergriff ist einer zu viel“. Es sei „ein gesamtgesellschaftliches Problem, das wir gemeinsam angehen müssen“, so Hubig. Kein Wunder also, dass hier viele einen nicht bloß zeitlichen Zusammenhang vermuten. Dass Fernandes ausgerechnet zu einem Zeitpunkt und mit einer derartigen Wucht mit dem Thema vorprescht, in dem die Politik über immer neue Internet-Beschränkungen und Social-Media-Verbote nachdenkt, obwohl sie doch bereits seit Weihnachten 2024 gewusst haben will, dass Ulmen der Urheber ihres Martyriums ist, halten viele hinter vorgehaltener Hand nicht für einen Zufall, sondern für eine konzertierte Aktion, die auch dazu dient, Fernandes verblassende Prominenz wieder aufzupeppen.

Die kluge Journalistin Silke Schröder schreibt: “Ich bin die Verblödung so leid. Sind Menschen wirklich zu dumm zu sehen, dass der Fall Ulmen-Fernandes nur deshalb politisch-medial so aufgeblasen wird, um künstlich das Problemfeld autochthoner ‚Männergewalt‘ zu befeuern? Und um dem Plan zur Klarnamenpflicht im Internet weiter Nahrung zu geben? Gibt es wirklich Menschen, die nicht kapieren, dass das ganze Gefasel um ‚toxische Männlichkeit‘, Gesetze zur Bestrafung von ‚Cat Calling‘ und nun dieser Fall primär dazu benutzt werden, um vom tatsächlichen Problem abzulenken?! Und dass das tatsächliche Problem mit sexueller Gewalt ganz woanders liegt und täglich größer wird?” Und der Verfassungsrechtler Prof. Dr. Ulrich Vosgerau kommentiert auf X: “Ich neige nun wirklich nicht zu Verschwörungstheorien – aber ich werde misstrauisch. Das letzte Mal, als Spiegel und Bild-Zeitung eine orchestrierte Medien-Kampagne durchgeführt haben (‚die rechte und die linke Hand des Teufels‘?), auch damals schon mit der Tendenz ‚Regierung/Gesetzgeber müssen endlich etwas untenehmen!‘, ging es um den 1.100seitigen Geheimbericht des Verfassungsschutzes gegen die AfD, der aber als solcher streng geheim bleiben sollte. Als er eine Woche später geleakt wurde, war die Luft raus, Spiegel+Bild waren blamiert: es stand nur breitgetretener Kappes drin. (…) Heute geht es Bild+Spiegel darum, schnellstens eine Klarnamenspflicht und Identitätskontrolle im Internet einzuführen.”

Wer solche Ex-Kollegen hat, braucht keine Feinde mehr

Neben dieser offenkundigen politmedialen Agenda zur Netzregulierung und Meinungskontrolle ist hier aber noch etwas anderes erschreckend: Die öffentliche Kreuzigung Ulmens geschieht, wohlgemerkt, ohne dass irgendjemand außer ihm und Fernandes selbst wissen kann, was von alledem wirklich passiert und wahr ist. Die Unschuldsvermutung wird diesmal sogar noch extremer mit Füßen getreten wie bei Till Lindemann – obwohl dieser Fall eigentlich einen lehrreichen Ausgang nahm, der umso mehr zur Zurückhaltung ermahnen würde. Doch ein Gericht ist hier gar nicht mehr notwendig, angeführt von „Bild“ ist das Medientribunal in vollem Gange und hat sein Urteil längt gesprochen. Die skrupellose öffentliche Hetzjagd auf den toxischen Mann als Täter bei blinder Solidarisierung mit der Frau als Opfer folgt dem Prinzip “schuldig bei Verdacht” und nach gängigen Feindbildern: Es dauerte keine 24 Stunden, bis die ersten öffentlichen Absetzbewegungen von Ulmen einsetzten, der nun als absolute Unperson gilt, von der man sich gar nicht entschieden genug distanzieren kann

Die Schauspielerin Pheline Roggan, die jahrelang mit Ulmen für die Fernsehserie „Jerks“ vor der Kamera stand, machte den Anfang, versicherte Fernandes ihrer Solidarität und zog eine Parallele zum Fall der Französin Gisèle Pelicot, die von ihrem eigenen Mann über viele Jahre anderen Männern zur Vergewaltigung dargeboten wurde. Wenig später zog Emily Cox nach, die in „Jerks“ Ulmens Freundin spielte. Auch sie fiel dem Kollegen in den Rücken – und bekundet nun blindlings ihre Bewunderung für Fernandes‘ vorgeblichen „Mut“, „Klarheit“ und „Kraft“. „Die beiden Kolleginnen haben ihre Wahl also getroffen – und unterstützen ihre Serien-Kollegin klar und deutlich mit ihrem Statement“, kommentiert „Bild“ wohlwollend. Ironischerweise wird dort nun auch das erkannt, was man im Gegensatz zu Fernandes‘ Anschuldigungen tatsächlich schon immer hätte wissen können: Dass es sich bei Ulmen durchaus um einen fragwürdigen Charakter und eine Extrempersönlichkeit handelt; das allerdings macht ihn noch lange nicht zum Vergewaltiger. Serien wie „Jerks“, mit ihren „Fremdschäm-Momenten für die TV-Ewigkeit“, in der Ulmen „sich selbst mit (vermeintlicher) Selbstironie trottelig und sexuell gestört“ gespielt habe, sehe man nun jedenfalls mit ganz anderen Augen, befindet „Bild“, und raunt: „Steckte da viel mehr echter Ulmen drin, als Zuschauer vermuteten? (…) „Hätte man das damals schon ahnen können? Warum fanden wir das damals überhaupt lustig? Hätten wir damals eher protestieren statt lachen sollen?“.

Beisenherz mal wieder

Auch der unsägliche linke Agitator Micky Beisenherz streute sich medienwirksam Asche aufs Haupt: Erst letzten Freitag war Fernandes in der von ihm moderierten Sendung „Kölner Treff“ zu Gast gewesen, wo der Fall ebenfalls zur Sprache kam; bezeichnenderweise vermied Fernandes da aber noch, Ulmen zu beschuldigen. Nichts sollte offenbar den Zeitablauf der Kampagne stören, dafür wurde das Thema in Beisenherz‘ linker Laberrunde gewissermaßen schonmal vorgeteasert. In seinem Podcast tut Beisenherz nun so, als habe Fernandes Zurückhaltung etwas mit seiner allzu zurückhaltenden Gesprächsführung zu tun: Im sei erst im Nachhinein klar geworden, dass der Schwerpunkt an diesem Abend nicht richtig gesetzt war. „Wieder mal bin ich schuld“, jammert Beisenherz: Er habe sich „völlig zu Recht von der Redaktion vorwerfen lassen“ müssen, dass er sich in der Sendung zu lange und auch aus persönlichem Interesse beim Thema „Traumschiff“ aufgehalten habe, wo Fernandes zum Ensemble gehört.

Das Thema Deepfake, das im “Kölner Treff” natürlich rein zufällig ebenfalls ein Grund war, warum Fernandes eingeladen war, sei dadurch „ein bisschen zu kurz“ gekommen. Es tue ihm „wirklich extrem leid“, was Fernandes erleiden musste, so Beisenherz weiter, der auch gleich gravitätisch von „Vertrauensmissbrauch“, „Machtausübung“ und „Selbstaufwertung durch die Degradierung anderer“ schwadronierte. Solche Taten seien kein Einzelfall, sondern “Ausdruck eines männlichen Problems” – wenn von solchen Fällen die Rede sei, seien es „eigentlich immer Männer, die Frauen degradieren“ – er vollzog also gleich eine (Selbst-)Anklage stellvertretend für und gegen alle Männer und dürfte sich damit das Wohlwollen seiner Blase erhalten haben. Auch weitere mehr oder weniger prominente Männer meldeten sich inzwischen mit Unterstützung für Fernandes zu Wort, allen voran natürlich der unvermeidliche Pro7-Systemclown Joko Winterscheidt, der immer sofort wittert, woher der politisch-medial erwünschte Wind weht. Und Oliver Pocher rief bereits das Karriereende Ulmens aus.
Kein Wort zur Jugendzentrum-Missbrauch, aber Ausflippen wegen “virtueller Vergewaltigung”

Fernandes legte inzwischen in der “Tagesschau” nach, wo das Thema ebenfalls prominent behandelt wird – im Gegensatz zu dort regelmäßig unter den Teppich gekehrten echten Vergewaltigungen und Gruppenvergewaltigungen von Frauen und Mädchen durch Exponenten der Bereicherungsgesellschaft: Deutschland sei für sie ein „Täterparadies“, ließ sie wissen; Sie habe das Gefühl, „dass von vielen noch nicht so richtig begriffen wurde, dass digitale Gewalt reale Gewalt ist, dass Opfer da massiv drunter leiden, nicht nur ich, auch andere – und in intensive psychotherapeutische Behandlung müssen“. Der “Täter” (Ulmen) lebe „mit seinem Hauptsitz in Spanien. Also hatten wir dadurch eben die Möglichkeit, diesen Sachverhalt in Spanien anzuzeigen. Und dort sind die Gesetze wesentlich schärfer. Das zeigt ja, dass Deutschland ein absolutes Täterparadies ist, wenn der Täter ein sehr umfangreiches Schreiben vorlegt, in dem es nur darum geht, dass bitteschön Deutschland zuständig sein soll. Das zeigt doch ein großes Versagen, eine große Schutzlücke in der Justiz“, so Fernandes. Auch das klingt lupenrein nach Untermauerung der politischen Forderung nach Klarnamenpflicht und digitaler Überwachung.

Und auch hier ist interessant, dass ein – schon aufgrund der unklaren Sachlage und hochsubjektiven einseitigen Schilderung denkbar ungeeigneter – Einzelfall einer deutschen Prominenten medial ausgeschlachtet wird, um ein freiheitsfeindliches und in seiner Tragweite brandgefährliches Gesetz zur Netzkontrolle zu promoten, während umgekehrt unzweifelhafte massenhafte Verbrechen von illegalen Einwanderer im Kontext überfälligen Grenz- und Migrationskontrolle ja nicht thematisiert werden dürfen, weil dies ja menschenverachtend und populistisch sei. Doch bei einem “deutschen” Täter wird wegen einer „virtuellen Vergewaltigung“ mehr Bohei gemacht als wegen abertausendfach geschehenden Gruppenvergewaltigungen von Frauen durch Zuwanderer, von der strukturellen Unterdrückung muslimischer Frauen ganz zu schweigen. Nichts übrigens illustriert diese kaum noch zu ertragende Heuchelei treffender als die Schweigespirale um den ungeheuerlichen Skandal im Berliner Jugendzentrum, dessen Mitarbeiter, im Verbund mit dem Jugendamt, Vergewaltigungen durch Migranten in den eigenen Räumen vertuschte – weil man arabische Jugendliche nicht stigmatisieren wollte. All die Arschlöcher – und einen milderen Ausdruck gibt es für diese Heuchelei leider nicht –, die über diese Abgründen kein Wort verlieren, sich jetzt aber in gespieltem Entsetzen der Anklage eines eines TV-Sternchens ergehen und und Tiraden über die verachtenswerten triebgesteuerten deutschen Männer abfeuern, haben jede Glaubwürdigkeit und jede moralische Berechtigung verspielt, sich jemals noch zu Fürsprechern von Opfer- und Minderheitenrechten zu machen.


Tor zur Hölle geöffnet: England legalisiert Abtreibung bis zur Geburt

von David Berger

In Großbritannien hat sogar das Unterhaus (Foto) mehr Achtung von dem Leben als die ursprünglich traditionsbewussten und gläubigen Mitglieder des House of Lord…



Ein tragischer Beschluss des britischen House of Lords markiert einen tiefgreifenden Wendepunkt in der britischen Abtreibungspolitik: Die faktische Entkriminalisierung selbst spätester Schwangerschaftsabbrüche stellt eine fundamentale Abkehr vom Lebensschutz, vom Naturrecht als Fundament der Menschenrechte und von den moralischen Grundlagen des Gemeinwesens dar. King Charles könnte die Fortsetzung des WEF- und Epstein-Posthumanismus theroretisch mit legalen Mitteln noch stoppen.

Worum geht es? Das Oberhaus des Parlaments hat gestern eine bedeutende Entscheidung getroffen: Eine zentrale Änderung des Schwangerschaftsrecht durch das Unterhaus wurde abgelehnt, die darauf abzielen sollte, strafrechtliche Konsequenzen für Frauen aufrechtzuerhalten, die eigenständig späte Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Damit entfällt faktisch die Möglichkeit, Frauen strafrechtlich zu verfolgen, selbst wenn eine Abtreibung in einem sehr späten Stadium der Schwangerschaft – bis hin zur Geburt (!) – eigenständig vorgenommen wird. Wer sich zurecht über die Babymörder-Gerüchte der Epstein-Verbrecher echauffiert hat, kann hier nicht achtlos vorübergehen. Zumal in Großbritannien nicht nur mittlerweile jedes dritte Kind abgetrieben wird, sondern vor einigen Jahren auch noch bekannt wurde, dass landesweit tausende Föten (aus Fehlgeburten und Abtreibungen) in Krankenhäusern verbrannt wurden. Insgesamt wurden die Überreste von mehr als 15.000 Leibesfrüchten in einem Zeitraum von zwei Jahren von 27 NHS-Kliniken verbrannt. In vielen Fällen wurden die Überreste als klinischer Abfall behandelt und zusammen mit anderem Müll verbrannt. Einige Kliniken nutzten sogenannte „Waste-to-Energy“-Anlagen, bei denen die Verbrennung gar zur Energie- bzw. Wärmeerzeugung für Krankenhäuser beitrug (siehe hier).

Die Schwächsten der der Gesellschaft für vogelfrei erklärt

Die Entscheidung der Lords und Peers läuft auf eine vollständige Liberalisierung aller Abtreibungsregelungen im Vereinigten Königreich hinaus. Denn die strafrechtliche Dimension wird stark zurückgenommen: Der Staat verzichtet weitgehend darauf, Frauen für selbst durchgeführte Schwangerschaftsabbrüche zur Verantwortung zu ziehen – unabhängig vom Zeitpunkt innerhalb der Schwangerschaft. Hier findet eine tragische Aufweichung grundlegender ethischer und rechtlicher Schutzmechanismen statt, insbesondere im Hinblick auf ungeborene Kinder, die zu den Schwächsten unserer Gesellschaft gehören. Diese Entscheidung der britischen Politiker zeigt, wie sehr diese sich bereits in der Hölle des Posthumanismus befinden und sich vom Naturrecht, der Basis für allgemein gültige und nicht durch Abstimmung außer Kraft setzbare Menschenrechte, verabschiedet haben.

Fakt bleibt, dass moralische Wahrheiten objektiv erkennbar und dem Menschen durch Vernunft zugänglich sind. Zu diesen gehört insbesondere der Grundsatz, dass unschuldiges menschliches Leben vom Moment seiner Existenz an schützenswert ist. Vor diesem Hintergrund ist Abtreibung – unabhängig von kultureller und religiöser Bindung oder gar ökonomischem Nützlichkeitsdenken – konsequent als moralisch unzulässig zu verurteilen. Die nun beschlossene faktische Straffreiheit selbst für späte Abtreibungen untergräbt den Grundsatz, dass das Leben eines ungeborenen Kindes einen eigenen, unverlierbaren Wert aus sich heraus besitzt. Je weiter eine Schwangerschaft fortgeschritten ist, desto deutlicher tritt zudem die Individualität des ungeborenen Menschen hervor. Eine Regelung, die Abbrüche bis zur Geburt straffrei stellt, negiert diese für alle unmissverständlich erfassbare Realität vollständig.

King Charles müsste Zustimmung zu Gesetz verweigern

Indem der Staat bewusst darauf verzichtet, gravierende Eingriffe in das Leben eines anderen Menschen rechtlich zu sanktionieren, sendet er ein Signal der moralischen Relativierung: Die Handlung wird nicht nur nicht mehr strafrechtlich verfolgt, sondern de facto dann auch erlaubt und damit faktisch entgrenzt. Komplett entsagt haben die britischen Politiker, die dieses fatale Signal senden, auch der Orientierung am Gemeinwohl. Die Entscheidung des Oberhauses priorisiert radikal die individuelle Autonomie des grenzenlosen Egoismus, ohne die Auswirkungen auf das gesellschaftliche Verständnis von Leben und Schutzbedürftigkeit ausreichend zu berücksichtigen.

Eine Gesellschaft, die den Schutz der Schwächsten – hier des ungeborenen Kindes – nicht mehr garantiert, gefährdet ihre eigene moralische Grundlage, die Voraussetzungen, von denen sie lebt und die sie sich nicht selbst geben kann. Vergessen wir in einer Zeit des gefährlichen Rechtspositivismus auch nicht, dass Recht nicht nur der Ordnung, sondern auch der Verwirklichung von Gerechtigkeit dient, jener Gerechtigkeit, auf der auch gesellschaftlicher Friede überhaupt erst möglich ist („Opus justitiae pax“!). Wenn jedoch grundlegende Schutzprinzipien aufgegeben werden, verliert das Recht seine moralische Verankerung. Die Entkriminalisierung bis zur Geburt ist so eine Form rechtlicher Kapitulation vor ethischen Grenzfragen.

Aufgestoßenes Tor zur Hölle

Bleibt schließlich doch noch eine religiöse Frage: Wie wird sich der britische König, der zugleich Oberhaupt der anglikanischen Kirche ist, zu dieser fundamentalen Abkehr vom Schutz menschlichen Lebens und damit von den Zehn Geboten verhalten? Bei seiner Krönung schwor Charles III., „nach besten Kräften die Gesetze Gottes im Vereinigten Königreich zu wahren“. Danach müsste er nun die königliche Zustimmung zur Abtreibung bis zur Geburt verweigern und damit das aufgestoßene Tor zur Hölle des hunderttausendfachen Kindermordes wieder verschließen. Tut er dies nicht, hat er seinen Krönungseid gebrochen und gegen die britische Verfassung verstoßen.

Gerade weil die neue anglikanische (!) „Erzbischöfin“ von Canterbury perfide erklärte, das Verbot von Abtreibungen in Eigenregie bis zum Zeitpunkt der Geburt sei „rechtlich, moralisch und praktisch zu komplex“, wäre hier Charles gefragt. Als jemand, der noch immer den offizielle Titel „Defender of the Faith“ trägt, kann er eigentlich gar nicht anders, als die Tötung eines 39 Wochen alten Babys in aller Entschiedenheit abzulehnen. Doch auch Papst Leo, der erst kürzlich mit Charles gemeinsam betete, müsste hier machtvoll und unmissverständlich sein Wort erheben.


Freitag, 20. März 2026

Promis schreiben an Collien Fernandes - "Du bist nicht allein" - Schweigen aber bei täglicher Migrantengewalt...

von Thomas Heck

Der Fall Ulmen gegen Ulmen kommt für die linken Medien wie gerufen. Was Christian Ulmen tatsächlich getan hat, werden Gerichte zu bewerten haben, ich halte mich da besser raus, weil ich nicht die einschlägigen Gazetten konsumiere und noch gilt in diesem Staat die Unschuldsvermutung. 

Doch der Fall wirft jetzt schon seine Schatten voraus und wenig ist so wie es scheint. Zunächst einmal scheint es DIE Gelegenheit zu, den Sozialen Medien endlich die gewünschte Identitätsprüfung aufzudrücken, die von linker Politik und linken Medien so sehr herbeigesehnt wird, um so der freien Rede und vor allem der kritischen Widerrede wirksam begegnen zu können. Denn in einem Land, wo ein Schwachkopf-Meme härter bestraft wird, als Vergewaltigung und Messergewalt, in so einem Land wird so der kritische Geist schnell verstummen, wird wieder auf "Linie" in "unserer Demokratie" gebracht werden und das ist genau das, was bezweckt wird.

Und da erscheinen die Solidaritätsbekundungen der üblichen Verdächtigen auch in einem ganz anderen Licht, wenn man berücksichtigt, dass dieselben Leute bei Migrantengewalt, bei Gruppenvergewaltigungen, eigentlich bei allen Vorkommnissen im Zusammenhang mit Migranten seit den Vorkommnissen auf der Kölner Domplatte zu Silvester merkwürdig ruhig waren und jetzt Vorteile für die eigene politische Agenda wittern.

Da wurde selten die "Leidensgeschichte beklagt", wie jetzt durch Hessens Ministerpräsident Boris Rhein. Da wurde selten eine "neue Sicht" gefordert, wie von SPD-Urgestein Kevin Kühnert. Da wurden selten Gesetzeslücken angeprangert, wie jetzt durch Ricarda Lang. Ich kann mich auch nicht erinnern, das sich Rebecca Mir nach einer Gruppenvergewaltigung so erschüttert gab, wie jetzt bei Collien Fernandez. Gleiches gilt für Luisa Neugebauer, Carolin Kebekus & Co. Was tut man nicht alles für PR, wenn die eigene Karriere mal stockt.

Von den eben genannten habe ich der Vergewaltigung einer Minderjährigen in einem Berliner Jugend-Club durch Migranten auch nichts gehört. Man sehe mir daher bitte nach, dass ich nicht in das allzu durchsichtige Gejammere einstimme. Alles Gratismut. Nichts wert. Wer sich bei Messermorden und Vergewaltigungen nicht rührt, aber bei einer virtuellen Vergewaltigung in Wallung gerät, den kann und den will ich nicht ernstnehmen. Für mich handelt es sich um einen weiteren Fall einer widerlichen Instrumentalisierung eines möglichen Verbrechens. Moralisch die unterste Schublade. Warten wir mal ab, wie dumm diese Leute am Ende dastehen werden.

Mein Tipp: Kümmert Euch um die analogen Vergewaltigungen in der richtigen Welt. Die finden täglich statt.

Tausende Internet-Kommentare machen Collien Fernandes (44) jetzt Mut



Mallorca (Spanien) – Sie hat sich entschieden, an die Öffentlichkeit zu gehen und den Schmerz nicht mehr nur mit sich allein herumzutragen. Collien Fernandes (44) erhebt im „Spiegel“ und auf Instagram schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen (50). Der unglaubliche Vorgang: Jahrelang soll der Schauspieler sich im Internet als seine damalige Frau ausgegeben haben und teils sexuelle Chat-Kontakte mit fremden Männern in ihrem Namen gehabt haben.

Weitere Vorwürfe: Christian Ulmen habe manipulierte Fotos und Videos von Collien Fernandes verbreitet. Die Anschuldigungen und eine Anzeige führten mittlerweile zu Vorermittlungen der spanischen Staatsanwaltschaft auf Mallorca, wo beide leben. Gegen die Berichterstattung im „Spiegel“ geht Ulmens Anwalt vor und schreibt von unzulässiger Verdachtsberichterstattung und unwahren Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung.

Lange ein Traumpaar der deutschen Filmszene: Collien Fernandes und Christian Ulmen heirateten 2011 und haben eine Tochter (13). Offizielle Trennung im September letzten Jahres



Wie der Fall ausgeht, müssen jetzt Gerichte entscheiden. Was bereits klar ist: Fernandes bekommt große Unterstützung in den sozialen Medien. Mehrere tausend Follower posteten ihre Worte. Politiker, Schauspieler, Autorinnen. Anika Decker (50, „Keinohrhasen“) schrieb: „Ich wünsche dir ganz viel Kraft. Es tut mir unendlich leid, was dir passiert ist.“

Journalistin Düzen Tekkal (47) schreibt: „Das erste Gefühl: Mir fehlen die Worte, mir ist wirklich schlecht. Das zweite Gefühl: Mitgefühl für dich und Demut. Ich danke dir von ganzem Herzen für deinen Mut, das Schweigen zu brechen. Wohlwissentlich, was das für dich persönlich bedeutet, auch als Mama. Wir stehen hinter dir. Du bist nicht allein, die Scham wird und muss die Seite wechseln. Virtuelle Vergewaltigung und digitale Justiz müssen an den Pranger gestellt werden. Danke für deinen Mut.“

Boris Rhein findet die Leidensgeschichte „schrecklich“

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (54, CDU)



Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (54, CDU) sagte BILD: „Die Berichte über die Leidensgeschichte von Collien Fernandes machen mich betroffen. Das zeigt einmal mehr auf schreckliche Weise, dass sexualisierte Gewalt und Unterdrückung wirklich jede Frau treffen kann. Gegen solche Straf- und Schandtaten müssen wir mit aller Härte vorgehen. Deshalb haben wir als Hessen beim letzten Ministerpräsidentengipfel die Forderung durchgesetzt, Betreiber von Internet- und Social-Media-Plattformen für die Verbreitung intimer Bilder und KI-Deepfakes härter zu bestrafen und eine Beweislastumkehr zulasten der Täter einzuführen.“

Kevin Kühnert fordert neue Sicht

Ex-SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert (36) fordert eine Umkehr von Scham im Fall „Ulmen/Fernandes“



Auch Ex-SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert (36) schreibt an „Traumschiff“-Star Fernandes: „Hochachtung für den Mut, sich über Jahre hinweg zu wehren und jetzt auch noch diesen großen Schritt zu gehen und das ganze Ausmaß transparent zu machen. Es sind diese Taten, die beweisen, dass der Satz ,Die Scham muss die Seiten wechseln‘ nicht in irgendwelche Sprüchekalender gehört, sondern in unser Bewusstsein.“

Ricarda Lang klagt Gesetzeslücken an

Ex-Grünen-Chefin Ricarda Lang (32): „Ich hab’ gar keine Worte dafür, wie schlimm das ist. Danke für deinen Mut. Du zeigst damit ganz vielen Betroffenen, dass sie nicht allein mit diesen Erfahrungen sind. Das Ganze hat System. Und vor allem machst du darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, dass wir digitale Gewalt endlich ernst nehmen und die Gesetzeslücken, die Frauen schutzlos zurücklassen, schließen!“

Rebecca Mir (34, v.l.), Angelina Kirsch (37) und Collien Fernandes bei einem gemeinsamen TV-Auftritt vor wenigen Tagen im WDR



Moderatoren-Kollegin Rebecca Mir (34): „Als du letzte Woche erzählt hast, was dir passiert ist, hat mich das tief erschüttert. Es macht mich so wütend und traurig zugleich, dass dir jemand so etwas antun konnte. Und jetzt zu wissen, WER dahintersteckt, macht mich einfach sprachlos. Ich finde es unglaublich mutig und bewundernswert, dass du den Schritt gehst und damit an die Öffentlichkeit gehst. Das erfordert so viel Stärke. Ich wünsche dir von Herzen, dass dir Gerechtigkeit widerfährt und er die Konsequenzen für sein Handeln tragen muss.“

Palina Rojinski (40), die Collien und Christian lange kennt, solidarisiert sich voll mit der TV-Kollegin: „Danke für deinen Mut und dass du mit der Öffentlichkeit teilst, was dir von deinem Ehemann angetan wurde.“

Palina Rojinski (40) unterstützt Collien ebenfalls



Es sind Worte der Unterstützung für Collien Fernandes, die sich nach eigenen Angaben laut „Spiegel“ über Jahre den mutmaßlichen Erniedrigungen ihres Ex-Mannes ausgesetzt sah. Weihnachten 2024 soll Ulmen ihr auf Druck gebeichtet haben, dass er hinter den gefakten Fotos im Netz stecke. Im vergangenen Jahr verkündeten beide die Trennung.

Susan Sideropoulos (45) schickt ihrer Freundin Collien im Netz eine feste Umarmung



Fernandes‘ Schauspielkollegin Susan Sideropoulos (45, „Rote Rosen“) versucht ebenfalls, Trost zu spenden: „Sprachlos. Ich glaub’, mein Herz hat für einen Augenblick aufgehört zu schlagen. Umarme dich fest.“

Tausende Kommentare unter Colliens Post

Luisa Neubauer (29): „Den größten Dank im Namen von so vielen von uns.“ Carolin Kebekus (45) schreibt: „Das ist nicht zu fassen. Danke für deine Offenheit. Die Scham muss die Seite wechseln.“ Kollegin Janin Ullmann (44): „Das ist einfach nicht zu fassen.“

Es sind allesamt Worte aus dem Netz, die Collien jetzt guttun werden.

Auf BILD-Anfragen antworteten bisher weder Collien Fernandes noch Christian Ulmen selbst. Sein Anwalt Christian Schertz schickte nur ein Informationsschreiben. In diesem heißt es: „Die Berichterstattung ist nach summarischer Überprüfung aus mehreren Gründen rechtswidrig. Wir sind daher auch beauftragt, gegen den SPIEGEL rechtliche Schritte einzuleiten.“ Es würden weiterhin „unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung“ verbreitet.