Freitag, 29. August 2025

Die Wahrheit über das „Jobwunder“ der Flüchtlinge

von Olli Garch

Schöner PR-Schein kann nicht über bittere Realitäten hinwegtäuschen



Angesichts des zehnten Jahrestages von Angela Merkels Grenzöffnung für die ganze Welt versucht die Mainstream-Journaille wieder einmal, die katastrophalen Folgen zu unterschlagen und verbreitet Jubelmeldungen über die vermeintlichen Integrationserfolge der Migranten, die mehrheitlich in Lohn und Brot stünden. Diese Narrativfestigung erfolgt zeitgleich mit einem offensichtlich konzertierten Propagandafeldzug der Linksmedien, der zum Ziel hat, den Zusammenhang zwischen Gewalt und Migration zu leugnen und ins Reich der “gefühlten” Fehlwahrnehmungen und Legende zu rücken; die Dunja-Hayali-Realsatire zum Thema von vergangener Woche markierte hierbei nur die Spitze des Eisbergs. Tatsächlich belegt die Kriminalstatistik zweifelsfrei die medial bestrittene Korrelation, dass Zuwanderung – jedenfalls die Art von Zuwanderung, die sich Deutschland leistet – eindeutig zu mehr Kriminalität führt, während sich hingegen die medial (etwa von der “Tagesschau”) lautstark verbreitete Behauptung, das die meisten Geflüchteten von 2015 hätten mittlerweile einen Job, als Märchen und statistisches Artefakt.

Denn die Bezeichnung “Job“ ist hier grotesk weit gefasst und beinhaltet auch prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Aufstockung der Sozialhilfe und Teil- und Minderbeschäftigungen. Um den statistischen Status “erwerbstätig” zu erlangen, genügt theoretisch eine Arbeitleistung von nur einer Stunde pro Woche. Hinzu kommen die üblichen Tricks: Teilnehmer von Umschulungsmaßnahmen fallen ebenso unter die “Beschäftigten”. Es handelt sich um eine Volksverdummung, mit der die Politik das wahre Ausmaß der Problem- und Elendsmigration nach Deutschland kaschieren will. Statt die Wahrheit zu benennen und die Euphorie angebrachterweise zu bremsen, stimmt das frühere deutsche Nachrichtenmagazin und heutige Agendablättchen “Der Spiegel“ in den faulen Jubel mit ein: „Sie haben es geschafft!“.

Ideologische Gefälligkeitsstudien

Grundlage der verzerrte Darstellung sind vor allem die typischen ideologische Gefälligkeitsstudien, vor allem ein aktueller Bericht des des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Darin heißt es, “64 Prozent” der Menschen, die 2015 nach Deutschland gekommen und im erwerbsfähigen Alter zwischen 18 und 64 Jahren – also erwerbsfähig – seien, gingen einer „abhängigen Beschäftigung“ nach. Das seien beinahe so viele wie der deutsche Bundesdurchschnitt, der 70 Prozent beträgt. 57,7 Prozent der Migranten seien gar sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Spätestens hier wird der informierte Leser stutzig – zum Beispiel wegen der die sich aufdrängenden Frage, wie bei einer solchen Sozialversicherungsquote dann eigentlich die Mehrheit der Bürgergeldempfänger Nichtdeutsche sein können, obwohl Nichtdeutsche nur ein Siebtel der hiesigen Bevölkerung stellen?

Schon hier wird der Schwindel klar: Wie viele Vollzeit- oder auch nur Teilzeitbeschäftigte unter den “arbeitenden Geflüchteten” sind, geht aus der IAB-Analyse natürlich nicht hervor. Dort heißt es nur, 76 Prozent der Männer und 35 Prozent der Frauen, die 2015 nach Deutschland kamen, seien “in Arbeit”. Immerhin wird eingeräumt, dass die “Beschäftigungsquote” dieser Gruppe – selbst nach den abenteuerlich großzügig ausgelegten Begriffsmaßstäben – nach drei Jahren bei nur 30 Prozent und selbst nach fünf Jahren nur bei 40 Prozent lag. Und auch die IAB gibt zu, dass nach wie vor 34 Prozent der Migranten von 2015 Sozialhilfe, während die Quote bundesdeutschen Durchschnitt bei 8,2 Prozent und unter Deutschen bei 5,2 Prozent liegt.

Geschönte Statistiken pünktlich zu Merkels “Jubiläum”

Die Zuwanderer von 2015, die unabhängig vom Wochenstundenpensum tatsächlich arbeiten, tun dies laut der IAB-Studie vor allem in Logistik-, Handels- und Fertigungsberufen, wo der Brutto-Durchschnittslohn bei Vollzeitbeschäftigten rund 2.675 beträgt – fast ein Drittel unter dem deutschen Durchschnittslohn. “Fachkräfte” sehen anders aus. Offiziell jeder sechste von ihnen erhält ergänzende Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II, kann von seinem Lohn also nicht leben. Nicht einmal die beschönigenden und irreführend optimistischen IAB-Zahlen geben also die mediale Euphorie her, mit der der Großen Deutschlandzerstörerin Merkel dieser Tage gehuldigt wird.

Die bittere Wahrheit: Genau wie befürchtet wurde hier unterm Strich rein gar nichts “geschafft”, die Migration ist ein Multi-Milliarden-Defizit und eine Hypothek für dieses Land in jeder erdenklichen Hinsicht. Nur durch völlig unverhältnismäßige staatliche Anstrengungen gelingt es überhaupt, geeignete Migranten wenigstens im Niedriglohnsektor unterzubringen bringen und dort einigermaßen Fuß fassen zu lassen. Und selbst das ist meist zum Scheitern verdammt; resigniert berichten Unternehmer, dass im Schnitt 14 von 20 Flüchtlingen den vom Staat geförderten Job wieder hinschmeißen.

Methodische Mängel

Der IAB-Bericht weist überdies methodische Mängel aus: So wurde für die Studie nur eine vergleichsweise winzige Gruppe von 3.902 Personen herangezogen, die an der Befragung teilnahm. Es handelt sich also bestenfalls um eine (nicht einmal repräsentative) Umfrage, weniger um eine hintergründige wissenschaftliche Arbeit. Außerdem werden darin völlig die gesamtgesellschaftlichen Folgen der Massenmigration ausgeklammert und auch nur die Migranten von 2015 untersucht – und selbst das nur auf Grundlage einer kaum aussagekräftigen Stichprobe von weniger als 4.000 Menschen. Das Ganze diente erkennbar dazu, zum zehnten Jubiläum von Merkels „Wir schaffen das“ einige oberflächliche Erfolgsmeldungen zu liefern, die dann über die Medien verbreitet werden können.

Die nackten Tatsachen sind wesentlich ernüchternder. Laut “Mediendienst Integration” lag die Beschäftigungsquote bei allen Migranten aus allen Asylherkunftsländern Ende 2024 bei 45,9 Prozent – auch hier wohlgemerkt ohne Angaben über den Umfang der Beschäftigung – und die SGB-II-Quote bei 43,8 Prozent. Ein Blick auf die Zahl und Herkunft der Bürgergeldempfänger zeigt, dass ca. 705.000 aus der Ukraine, ca. 512.000 aus Syrien, ca. 201.000 aus Afghanistan, rund 192.000 aus der Türkei, rund 112.000 aus den Westbalkan-Staaten, etwa 108.000 aus Bulgarien und rund 101.000 aus dem Irak kommen. Dies sind die wahren Zahlen, die belegen, dass die seit zehn Jahren anhaltende Massenmigration ein einziges Desaster ist – nicht nur finanziell, sondern auch kulturell und gesellschaftlich. Die hässliche Realität springt inzwischen auch jedem außerhalb der politmedialen Elfenbeintürme ins Auge, der die kognitive Dissonanz zwischen Alltag und Verheißung durchschaut hat.


Eine Erfolgsgeschichte: Ehemaliger Flüchtlinge Murat S. arbeitet heute im Universitäts-Klinikum in Freiburg als Chefarzt der Kardiologie



Auch Mohamed A. hat es geschafft. Er entwickelt heute Solaranlagen und bringt so die Energiewende voran.



Deutsche Presseschau

von Rocco Burggraf

Gestern bei Lanz: Graumelierter Schwätzer zwischen Plaudermaster und Groupie Amann



Hamburg: Da saß der George Clooney der Bundespolitik gestern beim quotenträchtigen Stiefeletten-Lanz und vertraute wie immer auf seine spontane Eloquenz; ein mysteriöses “Charisma”, das ihm sein Gegenüber unter beifälligem Nicken der versammelten, feuchtschlüprigen Row Zero des Hauptstadtjournalismus aus unerfindlichen Gründen über Jahre hinweg attestiert hatte. Dass da nun beim – hoffentlich vorerst letzten – Auftritt nichts außer der sattsam bekannten, salbadernden Larmoyanz mit Fremdschämfaktor zu sehen sein würde, war jedem klar, der seine Sinne noch halbwegs beisammen hat. Es götterdämmert jetzt aber offensichtlich auch dem gründurchwucherten Mainstream, der heute Morgen sichtlich Mühe hat, sein Entsetzen über den nackten Kaiser mit dem frischem “Lehrauftrag in Berkeley” so in den Leitartikeln zu verpacken, dass die eigene Borniertheit nicht allzu deutlich wird.

Man reibt sich die Augen: “Stern”, “Zeit”, “Spiegel” und “Frankfurter Allgemeine” überbieten sich mit Distanzierungen zum sinistren Schwätzer und Hochstapler. Einem Typen, der soeben noch als „Person des politischen Lebens“ (der korrekten juristischen Bezeichnung für ‚Ihre Majestät” also) nahezu inhaltsgleiche Bewertungen in sozialen Netzwerken mit Gefängnisstrafen und satten Strafbefehlen sanktionieren ließ. Erich vom Verfassungsschutz der DDR hatte zu seiner öffentlichen Verabschiedung anno 89 immerhin noch Liebesbekundungen für „alle Menschen“ auf den Lippen; der nun vom Wind of Change verwehte, zutiefst beleidigte Robert mit der milliardenschweren ökonomischen Schleifspur und Millionen Opfern seines „politischen Angebots“ brachte nicht mal das zustande.

Zur falschen Zeit am falschen Ort

Dresden: Durch die Gazetten geistert die aufgeschlitzte Nase von John Rudat. Man fragt sich mit der sinnbildlichen Faust im Cortex, warum nach zehn Jahren des grassierenden Gewaltimports ausgerechnet ein Amerikaner kommen musste, um eine der inzwischen 35.000 Messerattentate pro deutschem Jahr ins Licht der medialen in- und ausländischen Medien zu hieven, und nun sogar ein reflexartig erstmal auf freien Fuß gesetzter Beteiligter auf diplomatischen Druck hin doch noch in Untersuchunshaft landete. Die Antwort dürfte nicht jedem klar sein. Neben der Tatsache, dass in den USA der explodierenden migrantischen Gewalt jetzt entschlossen begegnet wird, und sich amerikanische Staatsbürger der Aufmerksamkeit ihrer gewählten Vertreter überall auf der Welt gewiss sein können, ist Rudat schlicht das perfekte Opfer: Er ist fotogen. Er kann sich gewählt ausdrücken. Er hat sich schützend vor eine Frau gestellt.

Diese Story hat ungleich mehr Potential, als wenn eine x-beliebige Kartoffel „mit Männern in Streit gerät“ und irgendwo zusammenbricht. Beispielsweise blutend in Ludwigshafen. Kennt jemand heute noch irgendjemand den Namen des Zwanzigjährigen, der dort 2022 während einer Zufallsbegegnung mit einem Somalier erst seinen Arm und schließlich sein Leben verlor? Oder den seines Begleiters, dem es nicht besser erging? Auch er starb, weil die traumatisierte Fachkraft mit ihrem Trennungsschmerz einfach nicht wusste, wohin. Seine Freundin hatte ihn wohl verlassen. Die völlig unbeteiligten Opfer waren zur falschen Zeit am falschen Ort. Natürlich befand sich der in Ludwigshafen wütende Täter, wie die meisten solcher sichtlich unzureichend integrierten Bereicherer, in einer festgestellten psychischen Sondersituation und wurde vom Gericht darum später freigesprochen. Die Tat jedenfalls fand damals außerhalb der sozialen Netzwerke kaum Beachtung. Die Opfer hatten ganz einfach den falschen Pass.

Die Lösung: Entzug des passiven Wahlrechts

Ludwigshafen: Nicht zuletzt aus oben illustrierten Gründen befindet sich Ludwigshafen auf dem besten Weg, zu einer weiteren AfD-Hochburg im Westen zu werden. Es drohte kürzlich sogar ein Oberbürgermeister der Schwefelpartei, doch die amtierende SPD-nahe Bürgermeisterin fand mit Hilfe eines SPD-geführten Innenministeriums und dem unterstellten Verfassungsschutz einen Weg, den Konkurrenzkandidaten kurzerhand in einem einfachen Verwaltungsakt das passive Wahlrecht zu entziehen. Nicht, dass der unzurechnungsfähige Pöbel draußen an der Urne noch auf falsche Gedanken kommt! Der Sündenfall des Wählers war damit präventiv vom Tisch. Auch die angerufenen Richter mochten da nicht widersprechen – und flüchteten sich in den Paragraphendschungel.

Inzwischen hat nach aktuellen Meldungen mit Minden eine weitere ermutigte Stadt nachgezogen: Auch hier saß die aus schlechten Gründen auf 13 Prozent abgerutschte SPD an den Schalthebeln – dieselbe SPD, die ihrem Koalitionspartner CDU mit Uli Grötsch einen Bundes-Polizeibeaufragten aus den eigenen Reihen mit umfassenden Durchgriffsbefugnissen aufzwang.

Meldestellen des Orwell’schen Netzwerks

Der Gewaltentrennungs-Fan Uli hat sich – sicherlich nur ein Zufall – in der Vergangenheit schon mehrfach deutlich dafür ausgesprochen, AfD-nahe Polizeibeamte vom Dienst auszuschließen. Woher er wissen will, welcher Polizist zu welcher Partei gehört, ist schwer zu sagen; bekannt ist das nicht. Aber man ahnt schon, wie es klappen könnte: Es helfen sicher die SPD-Verfassungsschützer, die SPD-nahen Nichtregierungsfreunde und die unzähligen sozial-grün-demokratisch finanzierten Meldestellen des Orwell’schen Netzwerks.

Die SPD war es übrigens auch, die in Gestalt ihrer Ministerin Faeser bekanntlich am letzten Tag ihrer Amtszeit stümperhaft zusammenzimmerte rechtliche “Grundlagen” vorlegen ließ, auf deren Basis jetzt die stärkste politische Kraft Deutschlands fast flächendeckend bespitzelt, unterwandert und verboten werden soll. Dieselbe SPD, die auf Biegen und Brechen versucht, einen AfD-Verbotsbefürworter nach dem anderen im Verfassungsgericht zu platzieren, was im Erfolgsfall ein Daueranrecht eines linksgrünen Parteienkartells auf die Macht im Land sichern würde. Frau Reichinnek hat bereits dringendes Interesse angemeldet. Wie heißt das – unter dem angehenden Sozialdemokraten Merz nun voraussichtlich noch um zehn Prozent aufgestockte – Bundesprogramm der allgemeinen Gleichbehandlungsförderung doch gleich? Richtig: „Demokratie leben!“


Dienstag, 26. August 2025

Angriff auf den Iran - Eine famose Operation

Der israelische Angriff auf den Iran gehört schon jetzt zu den Annalen der Nahost-Geschichte. Bei allem Erfolg hat sich eine Hoffnung der Israelis noch nicht erfüllt.

von Daniel Frick

Israelische F15-Kampfjets fliegen über dem Iran



In der Nacht zum 13. Juni begann die israelische Luftwaffe den bislang wagemutigsten Einsatz in ihrer Geschichte. Mehr als 200 Kampfflugzeuge flogen die mehr als 1.500 Kilometer in den Iran, um dort die Atomanlagen des Mullah-­Regimes zu zerstören. Ein Schlag, den viele Militär­experten für unmöglich gehalten hatten.

Die vierstündige Offensive war der Auftakt zu einer Operation, die zwölf Tage, bis zum 24. Juni, andauern sollte. Das Resultat: Das Atomprogramm des Iran wurde durch die Zerstörung oder Beschädigung der Anlagen und die Tötung mehrerer Atomwissenschaftler um Jahre zurückgeworfen. Israel schaltete zudem Führungsfiguren des iranischen Militärs aus, darunter den Armeechef und den Chef der Revolutionsgarde, und dezimierte die Luftabwehr des Landes. Der jüdische Staat hat damit seine Abschreckung erhöht, der Iran steht gedemütigt da.

Nach Auffassung der Regierung in Jerusalem hätte der Iran binnen eines Jahres über eine Atombombe verfügt. Besonders nach dem Zusammenbruch der iranischen Achse habe die Revolutionsgarde den Bau vorangetrieben, äußerte der israelische Premier Benjamin Netanjahu Mitte Juli im amerikanischen Fernsehen. Hinzu kommt der Ausbau des Raketenprogramms, mit dem der Iran nicht nur Israel, sondern auch Europa bedrohen kann.

Biblische Ausmaße

Bei historischen Ereignissen ist schnell die Rede von „biblischen Ausmaßen“ – selten ist so eine Zuschreibung passender als hier. Schon der Name der Operation, „Volk wie ein Löwe“, ist aus der Bibel abgeleitet. Der Seher Bileam sagte demnach über die Israeliten: „Siehe, das Volk wird aufstehen wie ein junger Löwe und wird sich erheben wie ein Löwe; es wird sich nicht legen, bis es den Raub verzehrt und das Blut der Erschlagenen trinkt“ (4. Mose 23,24).

Inspiration aus der Bibel schöpfte auch ein israelischer Kampfpilot. Nach seinem Einsatz schilderte er, was er während des zweistündigen Fluges in den Iran gedacht habe. Er sagte, zwischen den anfallenden Routineaufgaben habe er immerzu an die persische Königin Ester gedacht. Laut biblischer Überlieferung nahm sie das Todeswagnis auf sich, ungerufen beim König vorzusprechen, um ihre jüdischen Volksgenossen vor der Vernichtung zu bewahren.

Ihr Onkel Mordechai hatte ihr zuvor gesagt: „Wenn du zu dieser Zeit schweigen wirst, wird eine Hilfe und Errettung von einem andern Ort her den Juden erstehen. Du aber und deines Vaters Haus, ihr werdet umkommen. Und wer weiß, ob du nicht gerade um dieser Zeit willen zur königlichen Würde gekommen bist?“ (Ester 4,14).

Der Pilot erklärte, die Worte Mordechais hätten ihm Mut gegeben. Ihm sei klar geworden: „Ich fliege nicht für mich selbst, sondern durch die Kraft und im Namen meiner Familie, meiner Gemeinschaft, meines Volkes, und für Generationen, die sich nach diesen Augenblicken gesehnt haben, in denen das Buch Ester in unseren Tagen neu geschrieben wird. Ein nationaler, historischer Moment von biblischen Ausmaßen.“

Logistischer Aufwand

Von ebensolchen Ausmaßen waren auch die Vorbereitungen darauf. Bereits im Jahr 2008 übte die Luftwaffe unter dem Namen „Glorreicher Spartaner“ zusammen mit ihrem griechischen Gegenstück die Betankung von Flugzeugen, und seither immer wieder. Israel selbst ist zu klein, um dort so eine Übung durchzuführen.

In den Monaten vor der Operation musste Israel die Tüchtigkeit der Luftwaffe sicherstellen. Es kam zu unangekündigten Inspektionen. Für die bereits alternde Flotte von F-15- und F-16-Kampfjets mussten Ersatzteile her, die längst nicht mehr hergestellt werden. Zum Teil fragten die Israelis bei befreundeten Ländern mit falschen Begründungen um Lieferungen an, teilweise kam der 3D-Drucker zum Einsatz.

Die USA waren besonders hilfreich, wie Armeevertreter im Rückblick betonten. Die Luftwaffe erhielt binnen eines Jahres Munition aus Amerika in einer Menge, die üblicherweise über ein Jahrzehnt zur Verfügung gestellt wird. „Im Grunde führten wir zwei Fünf-Jahres-Pläne zur Aufrüstung in weniger als einem Jahr aus“, sagten israelische Militärs. Der Chef der amerikanischen Streitkräfte, Dan Caine, war dabei so kooperativ, dass es selbst die Israelis überraschte. US-Präsident Donald Trump hatte den 56-Jährigen im Februar aus dem Ruhestand geholt. Auch der Befehlshaber des amerikanischen Nahost-­Kommandos (CENTCOM), Michael Kurilla, hat nach Angaben der Israelis erhebliche Beiträge zu der operativen Zusammenarbeit geleistet.

Präziser Schlag: In der Nacht zum 13. Juni griff die Luftwaffe Ziele im Iran an – darunter hochrangige Militärs und Atomwissenschaftler



Listiges Vorgehen

Neben diesen Vorbereitungen bedienten sich Israel und die USA einer Reihe von Täuschungsmanövern, um die iranische Führung vom bevorstehenden Angriff abzulenken. Die finale Entscheidung traf Netanjahu Berichten zufolge am 9. Juni, dem Montag vor dem Angriff in der Nacht zum Freitag. Er ließ zunächst die Öffentlichkeit wissen, dass er für das kommende Wochenende freinehmen werde, da am Montag die Hochzeit seines Sohnes Avner anstehe. Auch in der Familie wusste niemand, dass Netanjahu die Absage der Hochzeit plante.

Tags darauf ließ die US-Regierung die Welt wissen, dass Trump Netanjahu in einem Telefonat angewiesen habe, kein Wort mehr über einen Angriff auf den Iran zu verlieren. Die Iraner sollten glauben, dass Uneinigkeit zwischen Netanjahu und Trump bestehe. Hinzu kommt, dass für das Wochenende die sechste Verhandlungsrunde zum Atomprogramm in Rom vorgesehen war. Noch wenige Stunden vor dem Eröffnungsschlag verkündete Trump, an einer diplomatischen Lösung interessiert zu sein.

Die List war erfolgreich: Das Regime in Teheran rechnete nicht mit einem Angriff. Hochrangige Militärs schliefen in ihren Wohnungen und wurden damit ein leichtes Ziel für die Angriffe. Israel nutzte sein bereits seit den 1990er Jahren errichtetes Spionage- und Infiltrationsnetzwerk. Damit war es dem Auslandsgeheimdienst Mossad gelungen, im Iran eine geheime Drohnenbasis aufzubauen, die am 13. Juni aktiviert wurde und die Luftabwehr des Landes entscheidend beeinträchtigte.

Die Operation lief in der Folge besser als gedacht: Entgegen der Befürchtungen verlor Israel keinen einzigen Piloten. In Israel starben ein Soldat außer Dienst und 29 Zivilisten, darunter vier Mitglieder einer ukrainischen Familie; Sicherheitskreise hatten mit bis zu 1.400 Todesopfern gerechnet. Neben den USA halfen Frankreich, Großbritannien, Jordanien und – inoffiziell – Saudi-Arabien bei der Abwehr der nach offiziellen Angaben 550 Raketen und mehr als tausend Drohnen, die der Iran bei Gegenschlägen, meist des Nachts, in Richtung Israel feuerte. Für die Israelis bedeutete dies psychische Belastung und Schlafmangel.

Foto: Bei iranischen Gegenschlägen kamen in Israel 30 Menschen ums Leben – das Bild zeigt die Verwüstung nach einem Einschlag in einem Wohnhaus in Bat Jam



Atomprogramm zurückgeworfen

Über die Resultate der Operation gab es zunächst unterschiedliche Bewertungen. Mit der Zeit kristallisierte sich jedoch heraus, dass die nuklearen Anreicherungs- und Verwertungsanlagen erhebliche Schäden davongetragen haben. So sei die Anreicherungsanlage Natanz vollkommen zerstört, die Anlage in Fordo stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Die Schäden in Fordo waren indes nur durch den Einsatz der USA möglich. Bei der „Operation Mitternachtshammer“ flogen am 22. Juni sieben B-2-Bomber von den USA in Richtung Iran und setzten dort 14 bunkerbrechende Bomben gegen die unterirdische Anlage ein, zudem beteiligte sich ein US-U-Boot vor der Küste des Irans an den Angriffen.

Die USA zerstörten auch eine Anlage in Isfahan, die zur weiteren Produktionskette gehört. Die Umwandlung von angereichertem Uran in Metall zählt zu den Schlüsselschritten beim Bau einer Bombe. Der Leiter des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes CIA, John Ratcliffe, bestätigte die Zerstörung in einer Anhörung im Senat am 26. Juni.

Die Beteiligung der USA an der Operation gegen den Iran dürfte indes nicht völlig uneigennützig sein. Die zur Schau gestellte Entschiedenheit der USA hat vermutlich auch Eindruck auf China gemacht. Die USA sehen China als politischen, wirtschaftlichen und militärischen Hauptrivalen.

Unvollendete Operation

Eine von Israel gewünschte Entwicklung ist bislang jedoch ausgeblieben: Der Sturz des Regimes. Mitunter beteuerte die Regierung zwar, dass dies nicht ihr Ziel gewesen sei. Doch der persische Social-­Media-Kanal des Außenministeriums war unmissverständlich: Am 17. Juni postete das Team eine iranische Flagge, auf der der goldene Löwe – das traditionelle ­iranische Nationalemblem – das Emblem des islamistischen Regimes zertritt. „Die Erhebung der Löwen für den Triumph des Lichtes über die Finsternis“, hieß es dazu – womit auch klar ist, dass der Name „Volk wie ein Löwe“ nicht nur die Israelis, sondern auch die Iraner meinen soll.

Seit der islamistischen Revolution von 1979 – zu deren 40. Jahrestag im Jahr 2019 übrigens Bundespräsident Frank-­Walter Steinmeier dem Regime herzlich ­gratulierte – droht der Iran mit der Vernichtung Israels, des „kleinen Satans“ neben den USA, dem „großen Satan“. Dieser Umstand hatte die Völkerrechtsexperten, die die Legitimität des israelischen Angriffs lautstark in Frage stellten, zuvor nicht auf den Plan gerufen.

Fest steht: Solange das Regime besteht, wird es weiter gegen den jüdischen Staat agieren. Doch vorerst darf sich Israel die Hoffnung machen, dass der Iran weiter an Einfluss verliert. Länder wie der Libanon und Syrien könnten die Lage nutzen, die Bande zum Iran zu kappen. Beide Seiten haben bereits Andeutungen gemacht, offen für einen Frieden mit Israel zu sein. Auch wenn bei Syrien noch Skepsis angebracht ist: Durch einen geschwächten Iran ist die Gelegenheit größer denn je.


Wie das „Klimacamp“ versuchte, Frankfurt judenrein zu machen

von Julian Marius Plutz

Stein des Anstoßes: Gedenkplakat für die von der Hamas festgehaltenen Geiseln



Die Verfolgung der Juden in Frankfurt am Main begann unmittelbar nach der Machtübernahme der Nazis. Bereits wenige Monate später setzte die NSDAP den Boykott jüdischer Geschäfte, Anwaltskanzleien und Arztpraxen durch und tauschte die vertriebenen und enteigneten jüdischen Kaufleute, Mediziner oder Juristen durch eingesetzte Günstlinge und Schergen von SA und SS aus. Es markierte in der Mainmetropole den Beginn der systematischen Ausgrenzung, die die Nürnberger Gesetze von 1935 dann noch weiter verschärften und die am Ende ihren mörderischen Höhepunkt in den Konzentrationslagern fand. In Frankfurt entschied man sich zunächst für sogenannte „Judenhäuser“, in denen man Juden nach den Novemberpogromen internierte, um sie dann in Richtung der Vernichtungslager zu deportieren.

Einige dieser „Judenhäuser“ fanden sich auch im Frankfurter Westend, genauer gesagt in der Bockenheimer Landstraße. Es ist just der Stadtteil, der in diesen Tagen erneut in den Schlagzeilen geraten ist, weil dort ein sogenanntes “Klimacamp” seine wortwörtlichen Zelte aufgeschlagen hat – offenkundig nahtlos an die Geschichte ihrer Großväter und Urgroßväter von 1933 anknüpft. Die Rede ist vom ISR (“System Change Camp”), eine selbstorganisiertes Zeltlager, das vom 14. bis 26. August 2025 im Grüneburgpark in Frankfurt am Main, Westend, stattfindet. Es dient laut den Veranstaltern als Plattform für “Bildung, Austausch und Vernetzung der Klimabewegung” mit dem vergeblichen Ziel, eine sogenannte “sozial-ökologische Transformation” zu fördern. Das Motto spricht Bände: „Geschichte ist machbar – System Change auch“. Wenn man so will, nahmen die Beteiligten das Motto bislang auch beim Wort.

„Wir wollen doch nur das Lager sehen!“

Am vorgestrigen Samstag wurden im nämlich mitten im Frankfurter Grüneburgpark drei jüdische Aktivisten, darunter Sacha Stawski, mit roter Farbe attackiert, als sie Plakate mit Bildern von Hamas-Geiseln an Bauzäunen anbrachten. Der Angriff erfolgte durch Teilnehmer des Camps, die zuvor die Aktivisten als „Mörder“ beschimpft und bedrängt hatten. In den Tagen vor dem Vorfall wurden wiederholt Plakate, die an die von der Hamas entführten Geiseln erinnern sollten, mutmaßlich von einem Frankfurter Studenten abgerissen. Das muss wohl die „Geschichte“ gewesen sein, die hier „machbar“ gemacht werden soll. Mit Erfolg: Bis zuletzt hingen keine Plakate mehr, um auf die Geiseln, die immer noch in den Tunneln der Hamas, sofern sie überhaupt noch leben, festgehalten werden, hinzuweisen.

Bei einer „Lagerführung“ durch das Camp stellten Teilnehmer der Begehung kritische Fragen bezüglich der Vorfälle am Tag zuvor. Doch statt einer Diskussion bügelte der Führer, der sich als „Biene“ vorstellte, die Diskussion ab: Es wären nur Einzelpersonen gewesen, die sich von den aufgehängten Plakaten “provoziert” gefühlt hätten. Man muss sich das einmal vorstellen: Vor der lokalen Gegenwart eines geschichtsträchtigen Ortes, an dem Juden konzentriert festgehalten wurden, um sie in gleichnamige Lager zu deportieren, lassen es Klimabewegte allenfalls bedingt zu und wollen im Prinzip gar nicht, dass Juden (einer der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Frankfurt war bei der Begehung sogar persönlich zugegen!) in die Diskussion gehen. „Wir wollen hier das Lager sehen!“, empörte sich eine ältere Dame, ehe die Diskussion beendet wurde, als sie erst begonnen hatte.

Eindeutige Parolen an der “Zeltstadt des Klimawiderstands“



Das “Klimacamp” in Frankfurt markiert einen weiteren Tiefpunkt einer grünen Bewegung, die durchsetzt ist mit judenfeindlichen Narrativen. Ihre Mitstreiter agieren methodisch nicht anders als ihre geistigen Ahnen. Das alles geschieht in einem beliebten Park im Frankfurter Westend, der für mehrere Tage herhalten musste, damit dedizierte Judenfeinde ihre braun-grüne Propaganda verbreiten durften. Unweit des Camps befindet sich die Jüdische Volkshochschule, neben der – wie bei vielen anderen jüdischen Einrichtungen – eine 24-Stunden-Polizeistation für den Erhalt der Bildungsstätte sorgen muss. Vielleicht würde es den Klimaspinnern ja guttun, statt ihr Camp mit feindseligen Aktionen judenrein zu machen, einmal den simplen Banner zu lesen, der die Pforten der dortigen Schule schmückt: „Bring them home now“. Dieses Motto sollte eigentlich der Minimalkonsens eines jeden Menschen sein, der behauptet, das Herz an der richtigen Stelle zu haben.

Was hier bleibt, ist mehr als nur ein fader Beigeschmack. Es ist eher die neuerliche Bestätigung eines Gefühls, dass es vielen Menschen widerstrebt und sie gar nicht in die Lage gebracht werden möchten, aus der Geschichte Rückschlüsse in die Gegenwart und Zukunft zu ziehen. So etwas wie “Judenhäuser” in der Bockenheimer Landstraße und an anderen Orten in Frankfurt wird es vermutlich nicht mehr geben – doch die Verunmöglichung jüdischen Lebens, getarnt als „Solidarität mit Gaza“ und „Israelkritik“, hat längst den Mainstream und das vermaledeite Juste Milieu erreicht. Die SA von heute scheint grün zu sein, und die neue SS wirkt in ihrer Agitation erschreckend links. Am Ende ist der Effekt gleich: Ein Land, das so stolz auf seine “Erinnerungskultur” ist (als könne man allen Ernstes stolz auf die Shoah sein…!), versucht , sich selbst wieder Stück für Stück judenrein zu machen.


Samstag, 23. August 2025

„Ganz schlimm: Junggesellenabschiede“: So bizarr stellt Dunja Hayali die Kriminalität im öffentlichen Raum dar


Dunja Hayali berichtet über biodeutsche Grapscher und blendet besorgniserregende Fakten aus.



von Claudio Casula

Die Menschen fühlen sich zunehmend unsicher im öffentlichen Raum. Das heikle Thema wird im ZDF nur mit den üblichen Methoden angefasst, um es zu beschönigen. Lesen Sie hier, wie Dunja Hayali parfümiert, was faul im Staate ist, und welche Fakten sie unterschlägt.

Die Polizeilichen Kriminalstatistiken (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) sprechen eine deutliche Sprache: Die Kriminalität in Deutschland hat stark zugenommen, und dabei werden Zuwanderer (vom BKA als solche bezeichnete Ausländer, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind, inklusive abgelehnter oder noch nicht anerkannter Asylbewerber) statistisch gesehen deutlich häufiger straffällig.

Messerstecher Uwe

In einer neuen Ausgabe von „Am Puls“ beschäftigt sich die ZDF-Moderatorin Dunja Hayali mit der „inneren (Un-)Sicherheit“ in Deutschland. Eine Ahnung, wie das aussehen könnte, bekam man schon, als sie vor der Ausstrahlung gegenüber der Agentur teleschau erklärte, nicht migrantische, sondern arme Gegenden seien Brennpunkte der Gewalt: „Was man untersuchen kann, ist, ob Gewalt- und Straftaten mehr werden, wenn sich in prekären Gegenden der Ausländeranteil erhöht. Genau das ist aber nicht der Fall. Es gibt dort eben nicht nur Messerstecher Ali, sondern auch Messerstecher Uwe – um es etwas plakativ zu sagen.“

Ein Grund für die Angst im öffentlichen Raum: Besonders schwere Delikte haben signifikant zugenommen.



Auftritt der geneigten Expertin

Zu erwarten war also, dass die unbestechlichen Zahlen in der Sendung relativiert und alle nicht ins Narrativ passenden alarmierenden Statistiken weggelassen würden. Das ist Hayali und der Redaktion, das muss man sagen, hervorragend gelungen – um den Preis, dass hier wieder einmal der Zuschauer eklatant desinformiert wird.

Die Hälfte der Menschen hat abends Angst im öffentlichen Raum, das räumt man im Film ein. Nun gilt es, die Angst als unbegründet darzustellen. Dazu wird der für jede Doku obligatorische Experte gefragt, der das alles zufällig ganz genau so sieht wie Frau Hayali. Hier ist er weiblich, heißt Julia Ebner und wirkt an der Universität Oxford. Bekannt ist sie für unterkomplexe Feststellungen wie die, der Erfolg der AfD sei auf digitale Trollfabriken zurückzuführen (und nicht etwa auf Fehler und Versäumnisse der etablierten Parteien), lebt also in der Blase des Juste Milieu. Sie sagt: Digitale Medien „heizen eine sehr emotionale Debatte weiter auf, teilweise werden verzerrte Statistiken geteilt“.

Dr. Julia Ebner, die Expertin aus Oxford, sieht keinen Zusammenhang zwischen Migration und Messerkriminalität.



Die Kriminalität steige, aber Ebner suggeriert, es gebe vielleicht nur mehr Anzeigen. Gut, da sei ein klar messbarer Anstieg bei der Messerkriminalität, aber einen Zusammenhang mit Migration „weisen diverse Studien zurück“. Korrelation, aber keine Kausalität, man kennt es. Hayali weiß auch gleich die wahren Ursachen zu benennen, wozu Ebner nickt: prekäres Umfeld, Bildungsferne, wenig Geld, Traumata, Fluchterfahrung. „Messerstecher Uwe“ hingegen zückt die Stichwaffe ganz ohne Fluchterfahrung.

Frau Hayali wird scheinbar selbstkritisch

Nun geht es um die Medien, die unter dem Druck, 24/7 Content zu liefern, eine Neigung entwickelten, Dinge aufzublasen und zu „sensationalisieren“. Hayali: „Das muss man einfach mal selbstkritisch einräumen … Wenn der Täter ein Mensch mit Migrationsgeschichte oder ein Geflüchteter ist, sehen wir ja, dass da zwei, drei, vier, fünf Tage berichtet wird, oder überhaupt berichtet wird – und ist der Täter ein Nicht-Mensch mit Migrationsgeschichte, dann isses nach einem Tag im Grunde auch aus den Medien verschwunden.“

Das belege auch eine „wissenschaftliche Studie“. Die PKS liste „rund 33 Prozent ausländische Tatverdächtige auf, in Printmedien und TV liegt der Wert bei über 80 Prozent.“ Was, selbst wenn das stimmen sollte, daran liegen könnte, dass Urkundenfälschungen weniger spektakulär sind als Gewaltkriminalität, Sexualstraftaten oder Raub, Delikte, bei denen Ausländer laut PKS deutlich überrepräsentiert sind. Zudem lässt Hayali hier die Tatsache weg, dass gerade die öffentlich-rechtlichen Medien immer wieder zur Vertuschung neigen, wenn es um Migrantenkriminalität geht. Die „Selbstkritik“, die Hayali hier übt, bezieht sich auf ein Verhalten, das nicht geübt wird, schon gar nicht von ihr, im Gegenteil.

Zweifellos ist es schlimm genug, wenn es einheimische Kriminelle gibt, daher sollte man tunlichst nicht noch solche importieren, die in der PKS deutlich überrepräsentiert wird. Ausländer sind bei Gewaltdelikten deutlich häufiger tatverdächtig als Deutsche. Jeder zweite Räuber in Deutschland ist Ausländer. Fast jeder zweite Mörder in Deutschland ist Ausländer. Ausländer begehen vier Mal häufiger Gewaltstraftaten als Deutsche. Das ist die bittere Wahrheit, auch wenn man sie, wie zuletzt Nancy Faeser, mit einem Lächeln verkündet.

Ganz schlimm: Junggesellenabschiede!

Das spielt bei „Am Puls“ keine Rolle. Es gehe mehr um Emotion, sagt die Expertin: „Wenn’s da um eine Fremdgruppe geht, vor der man eventuell schon Angst hat, die vielleicht systematisch auch dämonisiert wird, dann erzeugt das enorm viel mehr Wut, Angst, Empörung.“ Alltagserfahrungen machen die Menschen offenbar nicht, die vor einer Gruppe von vier Japanern überhaupt kein Unsicherheitsgefühl verspüren, bei einer Gruppe von Arabern hingegen schon, was nicht einer „Dämonisierung“ geschuldet ist, sondern handfesten Erfahrungen und dem Auftreten solcher Männer selbst.

Sagten wir Männer? „Zwei Drittel aller Frauen fühlen sich nach Zahlen des BKA nachts unsicher – an Bahnhöfen, im Bus und in der Bahn. Das ist ein Riesenproblem“, meint Dunja Hayali. Und dann wird es bizarr: Die ZDF-Frau hat in Köln eine Gruppe junger Frauen gefunden, mit denen sie über sexuelle Übergriffigkeit spricht. Ob denn nur junge Männer aus Du-weißt-schon-woher das Problem seien? Nein, nein, ganz und gar nicht! „Ganz schlimm: Junggesellenabschiede“, sagt eine junge Dame. Und Dorffeste, was da betrunkene Männer so veranstalten… „Welche Männergruppe?“, fragt Hayali? Frau: „Die Altersstufe, würde ich sagen, ab … 50?“

Der (mittel-)alte weiße Mann – gerade, wenn er gesoffen hat – grapscht an Frauen herum, das ist die Botschaft. Und hier die krassere Information: Laut BKA-Statistik waren afghanische Männer im Jahr 2024 bei Vergewaltigungen fast elfmal so häufig tatverdächtig wie deutsche Männer. Jeden Tag gibt es 35 Vergewaltigungen, davon zwei Gruppenvergewaltigungen – ein Phänomen, das in Hayalis Reportage nicht ein einziges Mal Erwähnung findet.

Sexualstraftaten 2024: Migranten, besonders muslimische, sind stark überrepräsentiert.



Jetzt wird es richtig dreist

Von übergriffigen Migranten ist keine Rede, so etwas kennt man in Köln nicht. Schon die Silvesternacht, in der 600 Frauen Opfer sexueller Gewalt durch „Flüchtlinge“ wurden, hat man ja durch den Vergleich mit dem üblichen Münchner Oktoberfest relativiert. Und wenn Frauen schon egal sind, dann auch gewisse gesellschaftliche Milieus. Hayali: „Es gibt auch noch andere Gruppen, die sich bedroht fühlen. So steigt auch die Zahl der antisemitischen Attacken, ebenso die auf queeres Leben.“

Bei dieser Anmerkung bleibt es, mehr erfährt der ZDF-Zuschauer nicht. Das wäre auch dem Narrativ von Hayali und ihrer journalistischen Bubble nicht zuträglich, schließlich geht Gewalt gegen Juden, Schwule, Lesben und „Transpersonen“ fast ausschließlich von migrantischen Tätern aus. Migranten aber haben in Dunja Hayalis Welt in erster Linie Opfer zu sein. So etwa Anas, ein 25-jähriger Syrer, der von Deutschen in Magdeburg schwer verletzt wurde und den Tathergang aus seiner Sicht schildert. „Die Zahl der rassistischen Übergriffe ist in Deutschland stark gestiegen“, sagt Hayali. „Was hätte es wohl für einen Aufschrei gegeben, wenn das Opfer ein Deutscher und der Täter ein Syrer gewesen wäre? So bleibt die Tat eine Randnotiz.“

Das ist nun ein Fass, das Hayali besser nicht aufgemacht hätte. Der PKS zufolge sind nämlich die Opfer mehrheitlich Deutsche: Seit 2022 werden sie häufiger Opfer von Zuwanderern als umgekehrt, sogar in absoluten Zahlen. Laut BKA zählte man schon 2022 insgesamt 47.923 deutsche Opfer von Taten, bei denen Zuwanderer als tatverdächtig ermittelt wurden. Demgegenüber wurden 12.061 Zuwanderer Opfer eines deutschen Tatverdächtigen. Im Klartext: Deutsche wurden viermal so oft von Zuwanderern angegriffen wie umgekehrt. Und das, obwohl „Zuwanderer“ die viel kleinere Gruppe sind.

Bleibt unerwähnt: Deutsche werden viel öfter Opfer von Zuwanderern als umgekehrt.



In der schwersten Straftat-Kategorie Mord und Totschlag fielen 258 Deutsche einer Straftat zum Opfer, an der mindestens ein Zuwanderer beteiligt war – für 38 von ihnen tödlich. Gleichzeitig wurden 89 Zuwanderer Opfer von Taten, an denen mindestens ein Deutscher beteiligt war, dabei starben fünf Migranten.

Deutschen-Hass des Magdeburg-Attentäters bleibt unerwähnt

Dies auch als Anmerkung auf das einzige deutsche Opfer in „Am Puls“, eine Frau, der der islamistische Terrorist von Solingen in den Hals stach und die nur durch eine Not-OP überlebte. Ein Bilderbuch-Opfer, das „keine Wut, keinen Hass“ hat und ganz im Sinne Hayalis sagt: „Ein kleinster Prozentsatz der Flüchtlinge machen hier was, aber wie viele Deutsche machen hier was?“ Siehe oben.

Einer, der „etwas machte“, ist Taleb Al-Abdulmohsen. Er raste im Dezember 2024 mit einem BMW mitten in die Menschenmenge auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt, tötete sechs Besucher, darunter ein neunjähriges Kind, verletzte mehr als 300 Menschen. Hayali: „Der Täter war zwar saudi-arabischer Herkunft, doch er hatte sich mehrfach als Islam-Hasser geriert. Und: als AfD-Sympathisant. Trotzdem behauptet die AfD auf ihren Kanälen, es sei die Tat eines Islamisten gewesen.“

Was Hayali verschweigt: In einem handschriftlichen Acht-Seiten-Brief aus der JVA Dresden rechtfertigte Al-Abdulmohsen den Terroranschlag – und formulierte sogar neue Drohungen. „Ich bin jetzt stolz auf den 20. Dezember und jetzt bereit, weitere Deutsche mit meiner Hand zu schlachten“, zitieren ihn Ermittler. Hätte er eine Zeitmaschine, so schrieb er, würde er den Weihnachtsmarkt erneut attackieren.
Ein Hoch auf den Überwachungsstaat!

Mehr als die Hälfte der Zeit wird der Kleinkriminalität im Bremer Bahnhofsumfeld (Täter: obdachlose Trinker aus Osteuropa und Junkies) sowie neuen Formen der Kriminalitätsbekämpfung gewidmet, also nicht die Ursache, sondern die Wirkung in den Vordergrund gerückt. Dazu reist Hayali ins belgische Mechelen, wo der Bürgermeister „hart und herzlich“ und mit allgegenwärtigen Kameras im öffentlichen Raum gegen Unruhestifter vorgegangen sei. Hayali: „Dank der Überwachung ist die Kriminalität gesunken.“

Der Bundespolizist Ali Erbek zeigt Dunja Hayali die Zustände rund um den Bremer Hauptbahnhof.



Auch bei der Innenministerkonferenz wird lieber an den Symptomen herumgedoktert als an dem kranken Umstand selbst, dass zahllose kriminelle und gewaltbereite junge Männer aus dem islamischen Raum unkontrolliert eingewandert sind und besser ab- bzw. ausgewiesen werden sollten. NRW-Innenminister Herbert Reul etwa schwärmt von einer Palantir-Software (NIUS berichtete). Immerhin dient die der Prävention, während die Kameras in Mechelen nur helfen können, den Verbrecher nach vollbrachter Tat zu ermitteln, wenn es für die Opfer zu spät ist.

Die Krönung ist dann ein Besuch in einem Pilot-Projekt der Uni Konstanz, um „traumatisierte Geflüchtete“ zu behandeln, die Gefahr laufen, in „eine Art reaktive Gewaltbereitschaft“ zu gehen. Eine Psychotherapeutin nennt ein Beispiel: Ein „Geflüchteter“ sitzt im Zug, wird eines Fahrkartenkontrolleurs ansichtig, „da könnte es sein, dass er sich daran erinnert, dass er vielleicht gefoltert wurde, und in diesem Moment kommt so ‘ne Art Schutzmechanismus raus, und er agiert aus“, attackiert also den Kontrolleur. Da kommt Freude auf bei allen Uniformierten.

Zahlen sind nur geeignet, die Bevölkerung zu verunsichern

An einem Wochenende (!) werden migrantische „Trauma-Berater“ geschult, die mit potenziellen Zeitbomben über deren Traumata sprechen sollen. Hayali findet, man solle das flächendeckend so machen, „das ist doch die beste Prävention überhaupt“. Und selbst wenn: Was ist mit denen, die keine Traumaerfahrung haben, sondern einfach nur aus Habgier rauben, als Triebtäter vergewaltigen oder aus Hass morden? Diese Frage würde allerdings die Erzählung der Sozialingenieure im öffentlich-rechtlichen Rundfunk stören, die glauben, dass sich schon alles irgendwie reparieren lässt. Beratung, Therapie, mehr Geld, mehr Empathie, und alles wird gut.

An einer Stelle in der Reportage sagt Dunja Hayali: „Polizisten kämpfen gegen Windmühlen“, womit sie den aussichtslosen Kampf der „Quattro-Streife“ (Einheit aus Bahn-Security. Bundespolizei, Landespolizei und Ordnungsamt) im Bremer Bahnhofsumfeld meint. Die Metapher – angelehnt an Miguel de Cervantes’ Roman „Don Quijote“, in dem der Held Windmühlen für Riesen hält – meint aber einen Kampf gegen einen imaginären Gegner, der nicht zu gewinnen ist, weil der Gegner nicht real existiert. Das sagt einiges über Hayalis Einschätzung der Realität aus.

Auch wenn es nur eine Minderheit der illegal ins Land gekommenen „Zuwanderer“ ist, die kriminell wird, haben wir ein handfestes Problem. Denn diese Minderheit verübt Jahr für Jahr Straftaten im sechsstelligen Bereich. Kein Wunder, dass sich Einheimische nicht mehr sicher fühlen – sowohl Deutsche als auch schon lange hier lebende Migranten, die aber nicht gefragt werden, warum sie Angst haben – etwa weil die harten Zahlen der PKS jeden Anlass dazu geben, und weil man genügend gehört oder erlebt hat. Die Angst muss als irrational dargestellt werden, sie ist nur „ein diffuses Gefühl“, wie Hayali sagt, geschürt durch „Dämonisierung“ in den sozialen Medien.

Wir haben ein Problem, doch Dunja Hayali benennt es nicht.



Dunja Hayali hat ein wichtiges Thema aufgegriffen – und im Umgang damit spektakulär versagt. Hat falsche Schwerpunkte gesetzt, manches verharmlost, manches aufgebauscht. In 45 Minuten hätte dem Zuschauer einiges erklärt werden können, stattdessen kam einmal mehr ein Propaganda-Stück der sattsam bekannten Machart dabei heraus, ein weiterer verzweifelter Versuch, den Menschen ihre Alltagserfahrungen auszureden und die unschöne Realität zu vernebeln oder gar platt umzukehren. Messerstecher Uwe lässt grüßen.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 21. August 2025

"Deutsche! Wehrt Euch! Forscht nicht mit Juden!" - Wissenschaftler, die nur noch kleine miese Antisemiten sind...

von Thomas Heck

Der Krieg gegen die Hamas, gegen den unmenschlichen Terror gegen Juden auf der ganzen Welt, offenbart nicht nur die Brutalität des arabischen Islamismus, es offenbart auch die Verkommenheit der Linksgrünversifften weltweit. Ob in Politik oder Medien oder wie jetzt in der sogenannten Wissenschaft, sammeln sich die Antisemiten und Israel- und Judenhasser und rufen faktisch zum zweiten Holocaust auf. Die Unterzeichner der unten aufgeführten Erklärung "Verweigerung aus Gewissensgründen. Für Menschenrechte und die Einhaltung des internationalen Rechts" sind DIE Antisemiten, DIE Nazis der Gegenwart. Verachtenswerte kleine miese Judenhasser, die diese Einordnung zwar empört zurückweisen würden, aber faktisch genau so handeln. Darunter die üblichen Verdächtigen unter Deutschlands antisemitischen Universitäten: Die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität Berlin und die Technische Universität Berlin. Doch lesen Sie selber:

Wir sind ein Kollektiv von Wissenschaftler*innen an deutschen akademischen Institutionen und deutschen Wissenschaftler*innen im Ausland in Solidarität mit Palästinser*innen. Inspiriert von der Uppsala Declaration (https://uppsaladeclaration.se) haben wir die Erklärung “Verweigerung aus Gewissensgründen. Für Menschenrechte und die Einhaltung des internationalen Rechts“ verfasst.

Sie können die Erklärung hier unterzeichnen.

An English version of the declaration is available here as a PDF file.

Wir, die unterzeichnenden Wissenschaftler*innen und Beschäftigten an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie deutschen Wissenschaftler*innen im Ausland, erklären, dass wir es aus Gewissensgründen ablehnen, mit dem israelischen Staat und mit israelischen Institutionen zusammenzuarbeiten, die an illegaler Besatzung, Apartheid, Völkermord und anderen Verstößen gegen das Völkerrecht beteiligt sind.


Wir erklären, dass wir uns künftig folgenden Grundsätzen verpflichten:Wir werden keine Kooperationen mit dem Staat Israel oder mit seinen mitverantwortlichen Institutionen unterstützen.
Wir werden keinen institutionalisierten Austausch mit israelischen Institutionen, die mitverantwortlich sind, fördern oder öffentlich mittragen.
Wir werden uns nicht an Aktivitäten beteiligen, die vom Staat Israel oder seinen mitverantwortlichen Institutionen organisiert und/oder (mit-)veranstaltet werden.


Damit folgen wir dem Beispiel der Uppsala Declaration verfasst von Kolleg*innen in Schweden, die mittlerweile von mehr als 2000 Kolleg*innen unterschrieben wurde. Die vorliegende Fassung wurde am 29.06.2025 finalisiert und am 24.07.2025 sprachlich redigiert.

Wir tun dies aus den folgenden Gründen:

Wir, die unterzeichnenden Wissenschaftler*innen und Mitarbeitenden deutscher Hochschulen und Forschungsinstitutionen und deutschen Wissenschaftler*innen im Ausland, sind entsetzt über Israels ungezügelte Vernichtung Palästinas und des palästinensischen Volkes. Das Morden, Verstümmeln und Aushungern der belagerten Bevölkerung Gazas, die dauerhaften, oft tödlichen Angriffe auf medizinisches Personal, humanitäre Helfer*innen, UN-Mitarbeiter*innen und Rettungskräfte, die systematische Zerstörung der Lebensmittel- und Medikamentenversorgung, der Landwirtschaft, der Wasser- und Energieinfrastruktur sowie aller palästinensischer Universitäten haben Gaza in einen Friedhof für Menschen und Völkerrecht verwandelt. Die rechtswidrige israelische Blockade humanitärer Hilfe seit dem 2. März 2025 bestraft, schadet und löscht die Zivilgesellschaft in Gaza aus, von der die Hälfte aus Kindern und Jugendlichen besteht.


Während die Zahl der Todesopfer weiterhin steigt, wird das Vorgehen Israels in Gaza vom UN-Sonderausschuss zur Untersuchung israelischer Praktiken, die die Menschenrechte des palästinensischen Volkes verletzen (A/79/363, IX), von hochrangigen UN-Menschenrechtsexperten und zahlreichen Menschenrechtsorganisationen, darunter Amnesty International und Human Rights Watch, als Völkermord qualifiziert. Auch unter Genozidforscher*innen hat sich mittlerweile die fachliche Einschätzung durchgesetzt, dass Israel einen Völkermord begeht. Der Internationale Gerichtshof (IGH), das wichtigste Rechtsprechungsorgan der Vereinten Nationen, hat schon im Januar 2024 festgestellt, dass das plausible Risiko besteht, dass der Staat Israel einen Völkermord an den Palästinenser*innen begeht. Diese Einschätzung hat der IGH in seinen folgenden präventiven Sofortmaßnahmen vom März und Mai 2024 sukzessive bekräftigt. Dabei hat das Gericht im Rahmen der Vorgaben der Genozidkonvention den Staat Israel verpflichtet, unter anderem die Versorgung der Palästinenser*innen mit Nahrung, Kleidung, Unterkünften, Hygiene- und Sanitärbedarf sowie medizinischen Hilfsgütern und medizinischer Hilfe sicherzustellen


Im Juli 2024 stellte der IGH fest, dass Israels Besatzung von Gaza und dem Westjordanland, einschließlich Ostjerusalem, illegal ist und gegen das Recht auf Selbstbestimmung der Völker und das Verbot rassistischer Segregation bzw. Apartheid verstößt. Israel ist demnach verpflichtet, sich umgehend aus dem palästinensischen Gebiet zurückzuziehen. Drittstaaten haben dabei die Pflicht, Handlungen zu unterlassen, die die Rechtsverletzungen Israels unterstützen. Bezugnehmend auf das Urteil des IGH beschloss die Vollversammlung der Vereinten Nationen im September 2024 unter anderem, dass Israel innerhalb von zwölf Monaten seine rechtswidrige Anwesenheit im besetzten palästinensischen Gebiet beenden muss. Auch UN-Menschenrechtsexpert*innen haben in Übereinstimmung mit dem IGH bekräftigt, dass Drittstaaten „wirtschaftliche Beziehungen, Handelsabkommen und akademische Beziehungen zu Israel abbrechen oder aussetzen müssen, die zu dessen unrechtmäßiger Anwesenheit und Apartheidsregime im besetzten palästinensischen Gebiet beitragen könnten.“ Drittstaaten müssen Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass ihre Staatsangehörigen, Unternehmen und Körperschaften unter ihrer Gerichtsbarkeit sich an Aktivitäten beteiligen, die Israels Besatzung unterstützen oder aufrechterhalten (siehe § 5 (a) der Resolution der UN-Vollversammlung vom September 2024).

Das Verhalten staatlicher Universitäten wird nach Völkerrecht dem Staat zugerechnet. Daher dürfen auch sie die illegale Besatzung nicht unterstützen. In Anerkennung dieser rechtlichen Verpflichtung kommt ein von Rechtswissenschaftler*innen der Universität Antwerpen in Belgien veröffentlichtes Rechtsgutachten zu dem Schluss, dass Universitäten und Forschungseinrichtungen ihren rechtlichen Verpflichtungen nachkommen müssen, indem sie „alle Kooperationen mit [israelischen] akademischen und anderen Einrichtungen, die direkt oder indirekt in die Verletzungen des Völkerrechts verwickelt sind, beenden.“

Wissenschaftler*innen haben herausgearbeitet, wie eng israelische Universitäten mit dem israelischen politischen System und dem Regime der Unterdrückung von Palästinenser*innen verflochten sind und wie sie ihre Forschung und Ressourcen der Regierung und dem israelischen Militär zur Verfügung gestellt haben (u.a. Riemer 2023, Wind 2024, Expert Committee on Israeli-Dutch Academic Ties 2025). Damit haben sie nicht nur die illegale Besatzung und das Apartheidssystem sondern auch den laufenden Völkermord unterstützt.

Daher kommt die institutionelle Zusammenarbeit mit diesen Universitäten einer Beihilfe und Unterstützung bei Verstößen gegen zwingendes Völkerrecht gleich. Die Beendigung dieser institutionellen Kooperationen bis zur Einstellung der Unterstützung und Beteiligung der israelischen Universitäten an der illegalen Besatzung und dem Völkermord ist daher eine völkerrechtliche Verpflichtung. In Deutschland sind nach Art 25 Grundgesetz die allgemeinen Regeln des Völkerrechts – dazu gehören sowohl das Selbstbestimmungsrecht als auch das Völkermordverbot – Teil des Bundesrechts und gehen sogar Bundesgesetzen vor.


Wir sind Zeugen eines täglich eskalierenden Völkermords. Israels unerbittliche Tötung bis hin zur gezielten Ermordung von Studierenden, Lehrenden, Forschenden, Journalist*innen und Kulturschaffenden sowie seine systematische Zerstörung von Schulen, Universitäten, Bibliotheken, Archiven, Friedhöfen, Kulturdenkmälern und Kultureinrichtungen haben den gesamten Bildungs- und Forschungssektor in Gaza ausgelöscht. Im Anschluss an Karma Nabulsi, die den Begriff 2009 prägte, bezeichneten UN-Experten Israels Vorgehen in Gaza bereits im April 2024 als „Scholastizid“ (siehe auch Desai 2024, Tooze 2025, Shlaim 2025). Mit der systematischen Zerstörung des Bildungswesens sowie des materiellen und immateriellen Kulturerbes Gazas zerstört Israel nicht nur das palästinensische Volk in der Gegenwart, sondern auch dessen kulturelles Gedächtnis, das für das Leben einer Gemeinschaft genauso wichtig ist.

Israelische Universitäten spielen eine aktive Rolle bei der Entwicklung von Waffensystemen und Militärdoktrinen zur Aufrechterhaltung der illegalen Besatzung Palästinas. Sie rechtfertigen die unrechtmäßige Kolonisierung und Annexion besetzter Gebiete, rationalisieren ethnische Säuberungen und außergerichtliche Hinrichtungen palästinensischer Menschen und beteiligen sich an anderen expliziten Verstößen gegen die Menschenrechte und das Völkerrecht. Darüber hinaus diskriminieren sie systematisch palästinensische Studierende und Mitarbeitende (Wind 2024). Die israelische Organisation Academia for Equality zeigt in ihrem jüngsten Bericht, wie kritische Stimmen an israelischen Universitäten zum Schweigen gebracht werden und der Druck zur Selbstzensur erhöht wird. Israelische Hochschulen sind somit mitverantwortlich an der vom IGH als rechtswidrig eingestuften Besatzung Palästinas. Auch im gegenwärtigen Völkermord unterstützen israelische Universitäten ihre Studierenden, die aktiv Dienst im israelischen Militär leisten, bewerben den Militärdienst unter internationalen Studierenden oder lassen Studierende Spezialtechnologie für den Völkermord entwickeln. An der Universität von Tel Aviv trafen sich im Dezember 2024 israelische Militärs, Waffenhersteller und amerikanische Risikokapitalanleger zum ersten zweitägigen „DefenseTech Summit“. Dort zelebrierten sie in Panels mit Namen wie „Die Zukunft globaler Konflikte“, „Die Herausforderungen von Iron Swords“ (Israels Bezeichnung des Genozids bzw. des Militäreinsatzes) oder „Erforschungen von Innovationen in der Drohnentechnologie“ die neue ungehemmte Ära der Technomilitarisierung. Weder einzelne Universitätsleitungen und Fachgesellschaften noch die Israeli Association of University Heads (VERA) haben zu einem dauerhaften Ende des Völkermordes, einem Ende der völkerrechtswidrigen Besatzung und der Einhaltung des geltenden Völkerrechts aufgerufen.

Deutsche akademische Institutionen und die zuständigen Ministerien auf Länder- und Bundesebene bestehen unterdessen darauf, die Zusammenarbeit mit israelischen Institutionen, die an Verstößen gegen das Völkerrecht beteiligt sind, aufrechtzuerhalten. Und nicht nur das: sie fördern sogar neue Partnerschaften und bekennen sich zur Intensivierung der bestehenden Zusammenarbeit (z. B. die Hochschulrektorenkonferenz und die Max-Planck-Gesellschaft). Studierende in Kooperation mit Lehrenden an verschiedenen deutschen Universitäten haben die institutionellen Verbindungen von deutschen und israelischen Universitäten herausgearbeitet und Berichte veröffentlicht. Bisher hat sich keine einzige deutsche Hochschule bereit erklärt, dem geltenden Völkerrecht Rechnung zu tragen und ihre Zusammenarbeit mit israelischen Institutionen unabhängig durch Expert*innen überprüfen zu lassen. Stattdessen wurden Proteste der Studierenden kriminalisiert und immer wieder mit Gewalt beantwortet. Die Technische Universität München ging soweit, Studierende und Mitarbeitende in einen Seminarraum zu leiten, sie dort durch die Polizei einsperren und erkennungsdienstlich behandeln zu lassen. Anschließend wurden sie wegen Hausfriedensbruch angezeigt.

Als eine historische Konsequenz der palästinensischen und südafrikanischen Solidarität im Kampf gegen Apartheid distanzierte sich bereits 2011 die Universität Johannesburg als erste internationale Institution von einer israelischen Universität. Sie kündigte ein Abkommen mit der Ben-Gurion-Universität, da diese an Menschenrechtsverletzungen beteiligt war, darunter dem Diebstahl palästinensischen Wassers. Dem Beispiel Südafrikas sind mittlerweile weitere Universitäten gefolgt, darunter fünf norwegische Universitäten, die 2024 ihre Beziehungen zu mitverantwortlichen Institutionen abgebrochen haben. Ebenso haben die Universitäten von Gent, Tilburg, Amsterdam, Utrecht, Nimwegen,
Trinity (Dublin), Queens (Belfast), Barcelona und andere ihre Kooperationen überprüfen lassen und entweder teilweise oder fast vollständig ihre Zusammenarbeit mit israelischen Institutionen ausgesetzt und eingestellt.

Als Wissenschaftler*innen und Beschäftigte an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie deutsche Wissenschaftler*innen im Ausland können wir die Teilnahme an Kooperationen mit israelischen Institutionen, die internationales Recht brechen, nicht länger akzeptieren. Wir bekräftigen unser moralisches Recht, aus Gewissensgründen die Teilnahme an Handlungen zu verweigern, die unseren Grundsätzen akademischer Integrität, einschließlich unseres Glaubens an die Gleichberechtigung und Würde aller Menschen, grundsätzlich widersprechen. Daher haben wir uns entschieden, die Beziehungen zu israelischen Universitäten und Institutionen, die an illegaler Besatzung, Apartheid, Völkermord und anderen Verstößen gegen das Völkerrecht beteiligt sind, auszusetzen, bis sie ihre Unterstützung und Beteiligung an der illegalen Besatzung, rassistischer Segregation und dem Völkermord beendet haben.

Wir rufen explizit nicht dazu auf, die Beziehungen zu einzelnen israelischen Wissenschaftler*innen abzubrechen. Vielmehr lehnen wir die Zusammenarbeit mit israelischen Institutionen, die an illegaler Besatzung, Apartheid, Völkermord und anderen Verstößen gegen das Völkerrecht beteiligt sind, aus Gewissensgründen entschieden ab.

Wir bekennen uns zum Völkerrecht und zu den Menschenrechten. Daher fordern wir unsere Kolleg*innen und Institutionen in Deutschland dringend auf, entsprechend zu handeln und die Zusammenarbeit mit dem israelischen Staat und israelischen Institutionen abzubrechen, die in der Besetzung des palästinensischen Gebiets und der Aufrechterhaltung des Besatzungsregimes verwickelt sind. Wir werden weiterhin im Rahmen unserer Möglichkeiten Druck auf unsere eigenen Institutionen ausüben, damit sie ihre akademischen Beziehungen mit mitverantwortlichen israelischen Universitäten aussetzen und sich von Unternehmen trennen, die sich an Israels schweren Menschenrechtsverletzungen beteiligen.

Die öffentliche Zeichnung wurde am 30. Juli 2025 eröffnet. Unterzeichner*innen der Erklärung in alphabetischer Reihenfolge (Stand: 19. August 2025).

* * *Liya Abraham, Doktorandin, Department of Middle Eastern, South Asian and African Studies, Columbia University, USA
Bleen Abraham, PhD Student, Department of Social Psychology, University of Groningen, Netherlands
Alina Achenbach, Doktorandin, Center for International Relations Research, Faculty of Arts, University of Groningen, Niederlande
Imane Achouche, PhD Candidate, Art History and Archaeology, Liege University, Belgium
Özgûl Agbaba, Team leader, Dr., Department of Heterogeneous Catalysis, Max-Planck-Institüt für Kohlenforschung
Elvis Agovic, MSc., Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine, Karlsruher Institut für Technologie
Oliver Ahel, Dr., Zentrum für Multimedia in der Lehre, Universität Bremen
Sakib Ahmed, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fachbereich 3 – Mathematik und Informatik, Universität Bremen
Yalız Akbaba, Prof. Dr., Fachbereich Erziehungswissenschaft, Universität Marburg
Ehmedi Al Omar, M.Sc., Institut für Thermische Energietechnik und Sicherheit (ITES), Karlsruher Institut für Technologie(KIT)
Abdel Rahman Yousef Al-Falou, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Physik, FRM-II, Technische Universität München
Abir Al-Laham, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Mannheim
Shadi Al-Tobul, Ingenieur, Institut für Angewandte Materialien – Energiespeichersysteme, Karlsruher Institut für Technologie
Mohammad Al-Turany, Leiter IT Scientific Services and Reseach (ITR), IT/ITR, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung
Wanda Alberts, Prof. Dr., Philosophische Fakultät, Institut für Religionswissenschaft, Leibniz Universität Hannover
Ömer Alkin, Prof. Dr., Fachbereich Sozialwesen, Hochschule Niederrhein
Ahmed Alnatsha, Doktorand, Medical faculty, Ludwig-Maximilians-Universität
Razan Alsharqawi, M.Sc., KIT / chemical engineering faculty, Karlsruhe Institute of Technology (KIT)
Hanna AlTaher, Research Associate, Technische Universität Dresden
Mohammad Alzureiqi, Dr. med., Oberarzt/Augenklinik, Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem
Schirin Amir-Moazami, Prof. Dr., Institut für Islamwissenschaft, Freie Universität Berlin
Bleta Arifi, Dr., Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie, Universität Freiburg
Lotte Arndt, Dr, Institut für Kunstgeschichte, Paris 1, Sorbonne-Panthéon, Frankreich
Aleo Susan Arndt, Prof.*in, Anglistik/Amerikanistik, Universität Bayreuth, Germany
Enrica Audano, Dr., Institut für Geographie, Universität Leipzig
Daud Azimi, Dipl.- Ing., Research and development, Ibn Sina R&D Organization, Afghanistan
Kurt Bader, Prof. Dr., i.R., ehem. Leuphana Universität Lüneburg
Hanan Badr, Prof. Dr., University of Salzburg, Austria
Ivana Bago, Lehrbeauftragte, Institut Kunstwissenschaft und Ästhetik (IKAE), Universität der Künste Berlin
Katrin Bahr, Dr., German Studies, Centre College, USA
Tanja Banavas, Mitarbeiterin, Medizinische Fakultät, Universität Bonn
Mohamed Barakat, Prof. Dr., Department Mathematik, Universität Siegen
Michael Barenboim, Prof., Violin and chamber music, Barenboim-Said Akademie
Miriam Bartelmann, Doktorandin, Arnold-Bergstraesser-Institut (ABI) Freiburg
Stefan Baumgarten, Prof., Translation Studies, Universität Graz, Austria
Alice Beazer, Dr., Department of Science, Technology and Society, Technical University of Munich
Martin Beck, Prof. Dr., School of Social Sciences, University of Kurdistan Hewler, Irak
Carmen Becker, Prof. Dr., Institut für Religionswissenschaft, Leibniz Universität Hannover
Uli Beisel, Prof. Dr., Institut für Geographische Wissenschaften, Freie Universität Berlin
Naoual Belakhdar, Doktorandin, Politologin, Freie Universität Berlin
Dörte Bemme, Dr., Global Health and Social Medicine, King’s College London, United Kingdom
Anne Berger, Dr., Department Evolutionary Ecology, Leibniz-Institute for Zoo and Wildlife Research
Christin Bernhold, Prof. Dr., Fachbereich Erdsystemwissenschaften, Universität Hamburg
Faysal Bibi, Senior Scientist, Privat Dozent, Museum für Naturkunde Berlin
Christine Binzel, Prof. Dr., Institut für Wirtschaftswissenschaft, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Milena Bister, Prof. Dr., Humboldt-Universität zu Berlin
Manuela Boatcă, Prof. Dr., Institut für Soziologie, Albert-Ludwigs Universität Freiburg
Gabriele Bockholt, Betriebsrat, Forschungszentrum Jülich GmbH
Lorenz Boellinger, Prof. Dr., Dept. Of Law, University of Bremen
Carla Bombi Ferrer, Research Assistant, Department Linguistik / Humanwissenschaftliche Fakultät, Universität Potsdam
Rebecca Borges e Silva, Postdoctoral researcher, John’s Hopkins University – Universitat Pompeu Fabra Public Policy Center, Universitat Pompeu Fabra, Spanien
Michael Börsch, Prof. Dr., Medizinische Fakultät, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Christine Bosch, Dr., Universität Hohenheim
Sonja Brentjes, Prof. Dr., retired
Sabine Broeck, Prof. Dr., Moderne Sprachen und Literaturen, Universität Bremen
Rainer Brömer, Wiss. MA, Geschichte der Pharmazie und Medizin, Fb. Pharmazie, Philipps-Universität Marburg
Adam Broomberg, freier Wissenschaftler, Fotographie/Kunst
Irene Brunotti, Dr., Afrikanistik, Leipzig University
Benedikt Buechel, Dr., Philosophy, Cardiff University, United Kingdom
Maria Buko, Dr., Geschichte und Soziologie, Universität Konstanz
Maria Cárdenas, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Frankfurt am Main
Viola Castellano, Dr., Faculty of Humanities and Social Sciences, Social and Cultural Anthropology, Universität Bayreuth
Dorian Cavé, PhD, Digitalization, Sustainability and Participation research group, Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft
Robin Celikates, Prof. Dr., Institut für Philosophie, Freie Universität Berlin
Naveen Chander, Dr., Center for Modern Indian Studies, University of Goettingen
David Meng-Chuen Chen, Doctoral Researcher, Potsdam Institute for Climate Impact Research & Humboldt-Universität zu Berlin
Joseph Conrad, PhD candidate, Political Theory, University of Edinburgh, United Kingdom
Adrien Damseaux, Dr., IFU-IMK LEMG, Karlsruher Institut für Technologie
S.-M. Darweschsad, Dipl.-Ing. (FH), Karlsruhe Institute of Technology (KIT)
Islam Dayeh, Prof. Dr., Faculty of Arts and Philosophy, Ghent University
Mark de Longueville, Prof. Dr., Fachbereich Wirtschaft und Recht, HTW Berlin
Rafaela Debastiani, Dr., Helmholtz Zentrum Dresden Rossendorf
Cécile Deprez, Department of Navigation/Institute of Navigation and Communications, German Aerospace Center (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt – DLR)
Claudia Derichs, Prof. Dr., Humboldt Universität zu Berlin
Marion Detjen, Dr, Bard College Berlin
Youssouf Diallo, Researcher, Postcolonial studies/ social sciences, Cheikh Anta Diop university of Dakar, Senegal
Felix Diefenhardt, MA, Department of Management, Wirtschaftsuniversität Wien, Austria
Gürcan Doguc, Wissenschaftlicher Referent, Gesellschaft, Innovation, Technologie, DLR Projektträger
Timon Dörnfeld, M.Sc., Informatik / Friedens- und Konfliktforschung, Technische Universität Darmstadt
Sultan Doughan, Dr., Anthropology, Goldsmiths, University of London, United Kingdom
Markus Dreßler, Prof. Dr., Insitute for the Study of Religion, Leipzig University
Heiko Droste, Prof., Historisches Seminar, Universität Stockholm, Schweden
Ulrich Duchrow, Prof. Dr. theol., Systematische Theologie, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Gerlachus Duijzings, Prof. Dr., Institut für Geschichte, Universität Regensburg
Samed Düzlü, Dr, TU München
Isa Dzhavadov, Promotionstudent, University of Bremen
Benjamin Edelstein, Dr., Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
Kolja Eggers, M.Sc., Reasearch Associate, Secure Cyber-Physical Systems, Technische Universität Hamburg
Erkam Ekinci, Fachbereich Linguistik, Universität Konstanz
Asmaa El Idrissi, Dr. jur., Hochschule Bochum
Ingrid El Masry, Dr., Institut für politikwissenschaft, Universität Marburg
Nadia El-Ali, M.A., Freie Universität Berlin
Ferras El-Hendi, PhD student, Biotechnologisches Zentrum, Technische Universität Dresden
Simon Ellmann, PhD Student, School of Computation, Information and Technology, Technical University of Munich
Tarek Elmzzahi, Dr., German Center for Neurodegenerative Diseases
Ahmed Elsayed, Postdoctoral researcher, University of Bremen
Karin Esders, Dr., Fachbereich 10, Universität Bremen
Luise Fast, M.A., Department of History, Mannheim University
Johannes Feest, Prof. Dr., Fachbereich Rechtswissenschaft, Universität Bremen
Isabel Feichtner, Prof. Dr., Law Faculty, University of Würzburg
Annabell Fender, PhD candidate, University of Potsdam & University of Melbourne
Anna Ferretto, PhD, IMK-IFU, Karlsruher Institut für Technologie
Norbert Finzsch, Prof. Dr., Department of History, University of Cologne
Leandros Fischer, Dr., lecturer, Faculty of Arts and Science, American University of Beirut Mediterraneo, Cyprus
Anselm Franke, Prof. Dr., Departement für Kulturanalyse und Vermittlung, Zürcher Hochschule der Künste, Schweiz
Lisa Maria Franke, Prof. Dr., Ghent University, Belgium
Jasmin Freiner, Dipl. Ing., Planen und Bauen, KIT
Lennard Gäher, PhD Student, Foundations of Programming, Max Planck Institute for Softwaresystems
Johannes Galenzowski, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Josep García Coll, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Abteilung Bildungsforschung/Heterogenität des Fachbereichs Erziehungswissenschaft und Psychologie, Freie Universität Berlin
Thomas Gaskin, MSc, Doktorand, Department of Applied Mathematics and Theoretical Physicd, University of Cambridge, United Kingdom
Christine Gerber, Dr., Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Linda Gerisch, MA, Departement of English, University of Inland Norway, Norway
Leyla Gleissner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Ecole normale supérieure Paris (Philosophie) / Technische Universität Dresden (Politikwissenschaft), Deutschland/ Frankreich
Margaret Glenn, MSc., Faculty of LIfe Sciences, Humboldt-Universität zu Berlin
Kilian Gloy, Dr.rer.nat., Institut für Psychologie, Universität Bremen
Jelena Golubovic, Doktorandin, Humboldt Universität zu Berlin
Steven Gonzalez, Postdoctoral Researcher, Sociology, Goethe University
Sué González Hauck, Dr., Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg
Robert Gorwa, Dr., WZB Berlin Social Science Center
Till Grallert, Dr., Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin
Benedikt Greil, M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Kunstgeschichte, Universität Regensburg
Maria Grewe, Adjunct Associate Professor, English Department, John Jay College of Criminal Justice, City University of New York (CUNY), USA
Matthias Grotkopp, Jun. Prof. Dr., Seminar für Filmwissenschaft, Freie Universität Berlin
Zehra Gürler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Zentrum für islamische Theologie, Eberhard Karls Universität Tübingen
Encarnación Gutiérrez Rodríguez, Prof. Dr., Goethe-Universität Frankfurt am Main
Christian Haesemeyer, School of Mathematics and Statistics, University of Melbourne, Australia
Linda Hagberg, Department of Evolutionary Genetics, Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research
Aseela Haque, PhD Candidate, Department of Human Geography, Freie Universität Berlin
Angela Harutyunyan, Prof. Dr., Faculty of Fine Arts, Berlin University of the Arts
Mira Hazzaa, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück
Selim Heers, PhD student, Institut für Philosophie, Universität Leipzig
Alisha Heinemann, Prof. Dr., Institut Technik und Bildung, Universität Bremen
Leo Heinik, M.A., Fine Art/Sculpture, Akademie der Bildenden Künste München
Nakul Heroor, Doctoral Candidate, Rachel Carson Center, LMU Munich
Thomas Herzmark, Post Doctoral Research Fellow, Centre for Modern Indian Studies (CeMIS), University of Göttingen
Thomas Hildebrandt, Dr., Berliner Institut für Islamische Theologie, Humboldt-Universität zu Berlin
Martina Hoffmann, Service Centre InterNational Transfer, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Lennart Höfig, M.A., Institut für Kommunikationswissenschaft, Universität Münster
Lara Hofner, Philosophie, Universität Hildesheim
Alexandra Hojenski, künstlerische Mitarbeiterin, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
Verena Hopfner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, School of Health, Education and Social Sciences, SRH University (Heidelberg)
Laura Horn, Dr, Department of Social Sciences and Business, Roskilde University, Denmark
Shumon T Hussain, Dr., Philosophische Fakultät, University of Cologne
Hagar Ibrahim, Dr., Ulm University
Isabelle Ihring, Prof. Dr., Soziale Arbeit, Evangelische Hochschule Freiburg
Jaël In ‘t Veld, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld
Ahmet Inam, Dr. phil., Freier Wissenschaftler, Islamwissenschaftler
Ahmad Itani, doctoral researcher, Karlsruhe Institute of Technology
Stephan Janitzky, Akademie der bildenden Künste Wien, Österreich
Wikke Jansen, Dr., Universität Heidelberg
Justyna Jantos, doctoral researcher, Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftspolitik, Universität Göttingen
James Jardine, Dr., Humboldt-Universität zu Berlin
Anna Jentsch, Dr., Geodynamic Modeling, GFZ Potsdam
Mona Joly, Postdoc, Department of Social Inequality, WZB Berlin Social Science Center
Christian Jooss, Prof. Dr., Institut für Materialphysik, Universität Göttingen
Hannes Jung, Dr. habil. (Emeritus), DESY Hamburg
Aisha Kadiri, PhD Candidate, École Normale Supérieure Paris (PSL), France
Kenza Kadri, Dr., University of Tübingen
Peter Kaiser, Dr., Institut für Arzneimittelsicherheit, privates Institut
Aurélia Kalisky, Research associate, Centre Marc Bloch, Humboldt-Universität Berlin
Susan Kamel, Prof. Dr., Gestaltung und Kultur/Museologie, HTW Berlin
Lazaros Karavasilis, Dr., University of Bremen
Inge Karl, MINT-Kolleg Baden-Württemberg, Karlsruher Institut für Technologie KIT
Omar Kasmani, Prof. Dr., Institute for Social and Cultural Anthropology, Freie Universität Berlin
Tina Kassens, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Sarah Kassim, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, InIIS, Universität Bremen
Baldeep Kaur, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, University of Rostock
Nuray Kaya, Pädagogische Fachkraft, Kita Pfinzmäuse
Niklas Kehrle, PhD Student, School of Politics and International Relations, Queen Mary University of London, United Kingdom
Alexandra Keiner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Weizenbaum Institut
Gamze Keklik, Institut für Pädagogik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Sarah Khan, Dr., Potsdam Institute for Climate Impact Research
Hassan Khan, Professor, Hochschule für Bildende Künste–Städelschule
Sami Khatib, Prof. Dr., Art Research and Media Philosophy, Karlsruhe University of Arts and Design (HfG)
Hanna Kienzler, Prof. Dr., Department of Global Health and Social Medicine, King’s College London, United Kingdom
Ulrike Kistner, Prof. emer., University of Pretoria, South Africa
Benjamin Klasche, Dr., School of Governance, Law and Society, Tallinn University, Estland
Moritz Klenk, Prof. Dr., Kulturwissenschaften, Fakultät für Gestaltung, Technische Hochschule Mannheim
Reinhard Klenke, Dr. rer. nat., Institut für Biologie, Geobotanik und Botanischer Garten, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Nadin Klomke, M. A., TUM School of Engineering and Design, Technische Universität München
Jens Knigge, Prof. Dr., Faculty of education and arts, Nord University (Norway), Norway
Max Koch, Prof., Social Sciences, Lund University, Sweden
Pavel Kolář, Prof. Dr., Fachbereich Geschichte und Soziologie, Universität Konstanz
Kornelia Kończal, Assistant Professor, Department of History, Bielefeld University
Fabian Krengel, M.Ed., Fremdsprachendidaktik, Universität Regensburg
Hans-Jörg Kreowski, Prof. Dr., Mathematik/Informatik, Universität Bremen
Timor Landherr, PhD, Politics and International Relations, Queen Mary University of London, United Kingdom
Elad Lapidot, Professor für Hebräische Studien, Faculté de langues cultures et sociétés, Université de Lille, Frankreich
Angela Last, Dr, Geographisches Institut Universität Bonn/School of Geography, Geology and the Environment, University of Bonn, University of Leicester, Germany/UK
Ingo Laubenthal, DE Innovations- und Relationsmanagement – Abtlg. Fundraising, Stiftungen & Sponsoring, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Oliver Lehnert, Prof. Dr., Geozentrum Nordbayern, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Lucilla Lepratti, Wiss. Mitarbeiterin, Institut für Ethnologie, Universität Leipzig
Manfred Liebel, Prof. Dr. a.D. für Soziologie, Institut für Gesellschaftswissenschaften, Technische Universität Berlin
Anja H. Lind, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Anglistik und Amerikanistik, Technische Universität Dresden
Christian Lippmann, Dr., GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Agata Lisiak, Prof. Dr., Bard College Berlin
Hartmut Logemann, Emeritus Professor, Dr., Department of Mathematical Sciences, University of Bath, United Kingdom
Claudio López de Lérida, Research Associate, Department of Geography, LMU
Philipp Lottholz, Dr., Social Sciences and Philosophy, University of Marburg
Carolin Loysa, Dr., Freie Universität Berlin
Elisabeth Luggauer, Dr., Institute for European Ethnology, Faculty of Arts and Humanities, Humboldt University Berlin
Josef Lutz, Prof. Dr.-Ing. Prof. h.c., Elektrotechnik und Informationstechnik, Technische Universität Chemnitz
Jürgen Mackert, Prof. Dr., Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universität Potsdam
Rahul Maganti, Doctoral Researcher, Centre for Modern Indian Studies, (CeMIS), University of Goettingen
Fabian Maier, Dr., Department of Management, Université Paris Dauphine PSL, Frankreich
Joshua Makalintal, BA MA, Universität Innsbruck, Österreich
Carmen Martinez Dominguez, Dr., Institute for Biological Interfaces 1 (IBG-1), Karlsruhe Institute of Technology (KIT)
Christoph Marx, Prof. (i.R.) Dr., Historisches Institut, Universität Duisburg-Essen
Aleya Marzuki, Dr., Department of Psychology and Psychotherapy, University of Tübingen
Mana Mashhadi, Daf-Lektorat, Georg-August-Universität
Rehab Massoud, Dr., University of Saarland
Ricardo Mata, Prof. Dr., Institut für Physikalische Chemie, Universität Göttingen
Ruth Mayer, Prof. Dr. phil., American Studies, Leibniz University Hannover
Talia Meer, Dr., Institut für Geschichtswissenschaft, Philosophische Fakultät, Humboldt Universität Berlin
Johanna Mehl, M.A., Fakultät Sprach-, Literatur-, und Kulturwissenschaft / Institut für Germanistik und Medienkulturen, Technische Universität Dresden
Annette Mehlhorn, Dr., Max Planck Institute for Social Anthropology
Florian Meinel, Prof. Dr., Institut für Grundlagen des Rechts, Georg-August-Universität Göttingen
Franziska Meinherz, TT-Prof. Dr. Franziska Meinherz, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Hanna Meißner, Prof. Dr., Technische Universität Berlin
Henning Melber, Prof. Dr., Nordic Africa Institute Uppsala, Sweden
Torsten Menge, Assistant Professor, Liberal Arts Program, Northwestern University in Qatar, Qatar
Maria-Inti Metzendorf, Dr. PH, Institute of General Practice, Medical Faculty, Heinrich-Heine-University, Düsseldorf
Benjamin Meyer-Krahmer, Prof. Dr., Theory Department, Academy of Fine Arts Leipzig
Norma Möllers, Associate Professor, Dept. of Sociology, Queen’s University, Canada
Alia Mossallam, Dr., Zentrum für Kulturtechnik, Humboldt Universität zu Berlin
Nasrin Mostafavipak, Dr., Karlsruhe Institute für Technology
Laura Katharina Mücke, Dr., FTMK, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Delio Mugnolo, Prof. Dr., Fakultät für Mathematik und Informatik, FernUniversität in Hagen
Florian Muhl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Hamburg
Alex Müller, Dr., Charité Universitätsmedizin Berlin
Anisha Gupta Müller, MA, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, weißensee kunsthochschule Berlin
Paniz Musawi Natanzi, Ph.D., University of Bern
Imad Mustafa, Dr., Politologe
Diana Nacarlı, Dr.’in, Lehrstuhl Didaktik der deutschen Sprache, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Mohamed Nadeem, Doctoral Researcher, Fachbereich 3 – Mathematik und Informatik, Universität Bremen
Tahani Nadim, Prof. Dr., Ruhr-Universität Bochum
M. Kamal Nasr, PhD student, University of Medicine Greifswald
Börries Nehe, Dr., Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universität Potsdam
Reingard Nethersole, Prof. Dr. (em), Comparative Literature, Faculty of Arts, University of the Witwatersrand, South Africa
Charlotte Newiadomsky, Wissenschaftliche Mitarbeiterin |, Institut für Energietechnik und Energiemanagement, Hochschule Niederrhein
Felix Nicholson, Tutor, MSVM, catalyst institute of creative arts and technology
Valentin Niebler, Doktorand, Institut für europäische Ethnologie, Humboldt Universität Berlin
Klaus Niederkrüger, Prof., Université Lyon 1, Frankreich
Tamara Niella, Ph.D., Philosophy of Mind, Ludwig-Maximilians-Universität München
Falk Nitzsche, Dr. rer. nat., Institut für Anatomie II, Friedrich Schiller Universität
Ajla Nurkanovic, PhD student, Department of Mathematics, RPTU Kaiserslautern-Landau
Dominik Ohrem, Dr., Multidisciplinary Environmental Studies in the Humanities (MESH), Philosophische Fakultät, Universität zu Köln
Can Ölmez, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fakultät VI – Planen Bauen Umwelt, Institut für Bauingenieurwesen, Technische Universität Berlin
Ramis Örlü, Prof. Dr., Department of Mechanical, Electrical and Chemical Engineering, OsloMet – Oslo Metropolitan University, Norwegen
Nadine Osbild, M.A., Department of Science, Technology and Society / School of Social Sciences and Technology, Technical University of Munich
Mathieu Ossendrijver, Prof. Dr. Dr., Geschichts- und Kulturwissenschaften, Freie Universität Berlin
Dennis Ott, PhD, Department of Linguistics, University of Ottawa, Kanada
Norman Paech, Dr., Professor i.R. für Öffentliches Recht, Fachbereich Sozialökonomie, Universität Hamburg
Simone Paganini, Prof. Dr., Biblische Theologie, Rwth Aachen University
Cassidy Park, Scientific Staff, Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)
Sylvie Paycha, Prof. Dr., Mathematik, Universität Potsdam
Ivana Perica, Dr., Lebniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin, Deutschland
Lorenzo Maria Perrone, Dr., Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)
Anja Pichl, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Potsdam
Denis Pijetlovic, Dr., Universität Bremen
Jan Plate, Dr., Freier Wissenschaftler mit Schwerpunkt Philosophie, Schweiz
David Ploog, Associate Professor, Institut für Mathematik und Physik, University of Stavanger, Norwegen
Tiago Pomella Lobo, M.Sc., Institut für Neutronenphysik und Reaktortechnik (INR), Karlsruhe Institute of Technology (KIT)
Domenico Prudenzano, Dr., Atmosphärische Prozessoren (MF-ATP), Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Detlev Quintern, Prof. Dr., Cultural and Social Sciences, Turkish German Univeristy, Türkiye
Fahimeh Rashidi, doctoral researcher, Faculty of Medicine, Friedrich Schiller University Jena
Udi Raz, Doktorandin, Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies, Freie Universität Berlin
Marcel Reginatto, Dr., Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Jan Regler, Betriebsrat (Vorsitzender), GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Rainer Rehak, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Weizenbaum-Institut e. V.
Inga Reichelt, PhD student, Department of Sociology and Social Policy, University of Leeds, United Kingdom
Margarethe Reichenspurner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF)
Maria Reicher-Marek, Prof. Dr., Philosophisches Institut / Philosophische Fakultät, RWTH Aachen University
Björn Reichhardt, Dr., Central Asian Seminar, Institute for Asian and African Studies, Humboldt-Universität zu Berlin
Fanny-Michaela Reisin, Prof. em. Dr., Informatik/Computer Sci., Berliner Hochschule für Technik (BHT)
Stephanie Reiß, Dr. rer. nat., Fachbereich Test & Analytik, CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik Erfurt, Aninstitut der TU Ilmenau
Melanie Richter-Montpetit, Associate Professor, Internationale Beziehungen, University of Sussex, UK
Nils Riecken, Dr., Ruhr-Universität Bochum
Maya Rinderer, B.A. M.A., Institut für Orientalistik, Universität Wien, Österreich
Isabella Risini, Prof. Dr. iur., Technische Hochschule Georg Agricola
Gisela Romain, M.A., Freie Universität Berlin
Daniel Rösler, PhD Candidate, Institute of Sociology, LMU Munich
Werner Ruf, Prof. Dr., Department of Social Sciences, University of Kassel
Anike Joyce Sadiq, Professorin, Freie Kunst & Kunstpädagogik, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
Ilyas Saliba, Dr., Center for Fundamental Rights, Hertie School of Governance
Nahed Samour, Dr. iur, Radboud University, Niederlande
Jorge Saturno, Dr., 3.4 Analytische Chemie der Gasphase, Phy­si­ka­lisch-Tech­ni­sche Bun­des­an­stalt
Nicolai Schaefer, Doktorand, Cell- and Neurobiology, Zoological Institute, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Johann-Peter Scheck, Prof. Architekt ETH, Architektur, OTH Regensburg
Miriam Schickler, Visuelle Kommunikation, Kunsthochschule Kassel
Michael Schiffmann, Dr., Anglistisches Seminar, Universität Heidelberg
Max Oliver Schmidt, Dr., Universität Potsdam
Markus Schmitz, Associate Professor, Dr., School of Applied Humanities and Social Sciences, German Jordanian University, Jordanien
Tatjana Schneider, Prof. Dr., Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt, Department Archhitektur, Technische Universität Braunschweig
Kerstin Schoch, Prof. Dr., Fakultät Art, Health and Social Sciences, Medical School Hamburg
Eva Schöck-Quinteros, Dr., Universität Bremen
Benjamin Schuetze, Dr., Arnold Bergstraesser Institut (ABI), Arnold Bergstraesser Institut (ABI)
Philipp Schulz, Dr., Institute of intercultural and international studies, Universität Bremen
Jojo Schütt, MA, Sound Design, Catalyst
Franz Segbers, Prof. em. Dr., Evangelische Theologie, Philipps Universität Marburg
LK Seiling, Assoziierter Forscher, Weizenbaum-Institut
Wendy Miriam Shaw, Professor, (Former) Art History, (Former) Free University Berlin
Yahia Shawkat, PhD Candidate, Fakultät VI – Planen Bauen Umwelt, Technische Universität Berlin
Simon Sheikh, Prof. Dr., Kunstwissenschaft und Medienphilosophie, Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
Markus Shiweda, PhD Researcher, Bau Ing. und Environment, Karlsruhe Institute of Technology
Hannah Sill, M.Sc., IMK-IFU, Campus Alpin, Karlsruher Institute for Technology
Conor Simpson, Dr., IMKIFU, Karlsruher Institut für Technologie
Linn Song, Prof., Fakultät für Innenarchitektur, Architektur & Design, Technische Hochschule Rosenheim
Antonella Soro, Dr., General Zoology/Institute of Biology, Martin Luther University Halle-Wittenberg
Muhamet Spahiu, Dipl. Ing. TU/Architekt, Fakultät Architektur, Karlsruhe Institute für Technologie KIT
Max Stadler, Dr., Mediengeschichte/Medienwissenschaft, Universität Siegen
Laura Stalenhoef, Wiss. Angestellte, Institut für Psychologie, Universität Hildesheim
Stefan Stancu, Ingenieur, Informatik, Technische Universität München
Goran Stanic, Doctoral Candidate, Department of Medical Physics in Radiation Oncology, German Cancer Research Center (DKFZ)
Laura Stocker, MA, Department of Near Eastern Studies, University of Vienna, Austria
Simon Strick, Dr, University of Potsdam
Christian Strippel, Forschungsgruppenleiter, Weizenbaum-Institut, Berlin
Ana Stritih, Prof. Dr., Modelling of social-ecological systems, Universität Freiburg
Hendrik Süß, Univ.-Prof. Dr., Institut für Mathematik, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Sylvie Tappert, Dr. rer. medic., MediCoach, Charité Universitätsmedizin Berlin
Heba Tebakhi, PhD Candidate, Freie Universität Berlin/Arabistik
Ana Teixeira Pinto, Prof. Dr., Institut FREIE KUNST, HBK Braunschweig
Gülay Teke, Professional School of Education, Humboldt Universität Berlin
Vanessa Thompson, Associate Professor, Department of Gender Studies, Queen’s University, Kanada
Julian Tiedtke, PhD candidate, Institute of Economics, Scuola Superiore Sant’Anna Pisa, Italy
Katharina Tittel, Doktorandin, Sociology – médialab and Centre for the Research on Social Inequalities, Sciences Po Paris, Frankreich
Hanan Toukan, Prof. Dr., Bard College Berlin
Torben Trapp, Doktorand, Business School, University of Edinburgh, United Kingdom
Maximilian Tschol, Dr., Karlsruhe Institute of Technology
Chryssanthi Tsitoura, Dr., Deutsches Krebsforschungszentrum
Tomás Usón, Dr., Geographisches Institut, Humboldt-Universität zu Berlin
Lalit Vachani, M.A., University of Göttingen
Marlen van den Ecker, M.A., Institut für Soziologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Sofia Varino, Dr., Humboldt University of Berlin
Jorge Vega, Doctoral Researcher, Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt-Universität zu Berlin
Ana Velasco Ugalde, Research Associate, FB8 Sozialwissenschaften / Institut für Interkulturelle und Internationale Studien, Universität Bremen
Jaša Veselinovič, Dr., Department of Political Science and Public Administration, Faculty of Social Sciences and Humanities, Vrije Universiteit Amsterdam, The Netherlands
Simon Vialaret, PhD, Department of Mathematics, Ruhr-Universität Bochum
Paloma Viejo Otero, Dr., Faculty 09 ZeMKI, Universität Bremen
Florence Vienne, Dr., Institut für Zoologie und Evolutionsforschung, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Friedemann Vogel, Prof. Dr., Germanistisches Seminar, Universität Siegen
Johanna Vollhardt, PhD, Frances L. Hiatt School of Psychology, Clark University, USA
Alice von Bieberstein, Dr., Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt Universität zu Berlin
Immanuel von Detten, Doktorand, Institut für Kommunikationswissenschaft, Friedrich-Schiller Universität Jena
Dina Wahba, Senior researcher, Arnold Bergstraesser Institute
Banban Wang, Doktorand, Universität Heidelberg | TU Braunschweig
Marco Warth, Prof. Dr., SRH University Heidelberg
Christian Weidemann, Dr., Ruhr-Universität Bochum
Pascal Weigmann, M.Sc., Potsdam Institute for Climate Impact Research
Cordula Weisskoeppel, Dr., Fachbereich Kulturwissenschaften, Universität Bremen
Rebecca Wiegels, PhD Student, IMK-IFU, Karlsruhe Institute for Technology
Till Wienke, Dozent Social Work, AMM, Saxion Hogeschool Enschede, Niederlande
Heidemarie Winkel, Prof. Dr., Faculty of Sociology, Bielefeld University
Annika Wisser, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Soziale Arbeit, Universität Siegen
Claudia Wittig, Dr., Institut für Geschichte, Universität Halle-Wittenberg
Elif Yilmaz, Dr., Allgemein- und Viszeralchirurgie, Universitätsmedizin Göttingen
Brigitte Young, Prof. em., PhD., Institut für Politikwissenschaft, Universität Münster
Chris Youngman, doctoral researcher, Centre for Modern Indian Studies (CeMIS), University of Göttingen
Lothar Zechlin, Prof. Dr., Institut für Politikwissenschaft, Universität Duisburg-Essen
Philipp Zehmisch, Dr., Abteilung Anthropologie, Südasien-Institut, Universität Heidelberg
Huda Zein, Dr., Soziologie, Institut für Sprachen und Kulturen der islamisch geprägten Welt, Universität zu Köln
Aram Ziai, Prof. Dr., Development and Postcolonial Studies, University of Kassel
Claudius Zibrowius, Prof. Dr., Fakultät für Mathematik, Ruhr-Universität Bochum
Helena Zohdi, PhD Candidate, Goethe Universität Frankfurt am Main
Anja Zorob, Dr., Wissenschaftlerin mit Schwerpunkt Naher Osten und Nordafrika
Maja Zwick, Dr., ehemalig Institut für Soziologie, Freie Universität Berlin

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