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Sonntag, 1. November 2026

Nützliche Idioten: Deutschlands ewige Gutmenschen auf Tuchfühlung mit Hamas-Fans und Extremisten

von Tatjana Festerling

Die dümmsten Kälber…: Amnesty-Nahost-Referentin Katja Müller-Fahlbusch mit Pali-Aktivist und Hamas-Fan Ibrahim Ibrahim (l.)




Katja Müller-Fahlbusch darf man offensichtlich ebenfalls zur Kategorie der nützlichen Idioten der gerade stattfindenden islamischen Revolution in Germanistan zählen: Bei einer der sogenannten “Palästinenser-Solidaritätsdemos“ in Berlin entstand das obige Beitragsfoto, das die Nahost-Referentin von Amnesty International Deutschland neben Ibrahim Ibrahim zeigt, dem antisemitischen Freund der Terrororganisation PFLP. Ibrahim ist übrigens der Mann, wegen dem sogar die Linkspartei-Chefin und künftige Regierende Bürgermeisterin Elif Eralp samt ihrer Familie inzwischen unter Angstattacken leidet. Die “Menschenrechtlerin” und der Yalla-Yalla-Intifada-Extremist in trauter Pose: Auf dem obigen Bild ist jedenfalls so gar keine Angst zu sehen, nur kokettes Lächeln für den Hamas-Fan, der unter anderem den Urheber des 7. Oktober verherrlicht.

Der Islam selbst ist für den dekadenten, verqueerten und schwer narzisstischen Westen Europas nicht so wirklich das zündende sexy Gesellschaftsmodell; man möchte sich ja schließlich weiter silikonisiert, gefillert und leicht bekleidet in Pornstar-Pose auf Insta und TikTok räkelnd den stündlichen Dopamin-Kick abholen. Also haben die brillanten Strategen der Muslimbruderschaft nach einem passenden Trojanischen Pferd gesucht, einer Ideologie, die so verführerisch ist, dass sie den neurotischen Westeuropäer und insbesondere den hochneurotischen und mit Kollektivschuld belasteten “GenZ”-Deutschen schwerst triggert und daraufhin er/sie/ens sich ohne nachzudenken freiwillig unterwirft.

Narzissmus und Geltungsdrang

Diese Ideologie speist sich aus total verkorkster Fremdenliebe, verbunden mit sozialistischer Gleichmacherei und Guttuerei – dem berüchtigten, typisch deutschen Betreuungswahn (übrigens eng verwandt ist mit dem deutschen Moralherrenmenschentum). Alles Dinge, die nur vordergründig dem „Opfer“ gelten; tatsächlich dienen sie nur dem eigenen Narzissmus und der Befriedigung der ständigen Bedürftigkeit nach Aufmerksamkeit und Bestätigung. JEDER innerhalb dieser “Wohltätigkeits”-Industrie ist ein Täter – und jene, die sie unterstützen, sind ALLE Mittäter und -schuldige. Das gilt für Mitglieder von NGOs, Parteimitglieder, Minister und einfach für jeden, der sich dem Islam anbiedert und ihm Tür und Tor öffnet für die von ihm immer ungenierter angestrebte kommende Machtübernahme.

Nur einen ausgleichenden, fast schon gerechten Gedanken gibt es: Im Iran lief die islamische Revolution nach genau dem gleichen Schema ab – und die ersten, die über die Hochhauskante flogen oder am Kran baumelten, waren eben diese nützlichen Idioten. Dann warten wir mal auf die unschönen Bilder.


Montag, 26. Oktober 2026

Gaza und der angebliche Hunger: Was die tatsächlichen Zahlen zeigen und welche Rolle die Hamas spielt

von Helena Bauernfeind

Hamas-Propagandabilder über den Hunger in Gaza verschweigen, dass die rechnerisch dreimal höher als laut UN notwendig angesetzten täglichen Lebensmittellieferungen Israels in den Gazastreifen eben aufgrund der Beschlagnahme und Verteuerung durch die Hamas bei den bedürftigen Menschen oft kaum ankommen




Kaum wird erneut vor Hunger im Gazastreifen gewarnt, stellen sich wieder zentrale Fragen: Welche Lebensmittelmengen gelangen tatsächlich nach Gaza? Und was geschieht mit ihnen, sobald sie dort angekommen sind? Wer diese Debatte seriös führen will, muss die veröffentlichten Zahlen berücksichtigen. Die israelische Militärbehörde COGAT (“Coordinator of Government Activities in the Territories”, deutsch: “Koordination der Regierungsaktivitäten in den Gebieten”) dokumentiert die umfangreichen Lebensmittellieferungen aus Israel nach Gaza lückenlos. Darüberhinaus existieren konkrete Berichte und internationale Untersuchungen über den Einfluss der Hamas auf den Handel, die Preisbildung und die Verteilung der gelieferten Waren. Beides gehört zwingend zu einer sachlichen Analyse.

Nach Angaben der israelischen Armee und COGAT gelangten seit Beginn der Waffenruhe im Oktober 2025 durchschnittlich rund 600 Lastwagen mit humanitären Hilfsgütern pro Tag in den Gazastreifen. Rund drei Viertel dieser Lastwagen transportierten Lebensmittel und andere Nahrungsmittel. Zu den erfassten Lebensmitteln gehörten unter anderem Eier, Käse, Geflügel, Fleisch, Obst und Gemüse. Dies sind zwar Angaben der israelischen Behörden und keine unabhängig überprüften Daten, doch die Angaben deckt sich mit den tatsächlich auch aus Satellitenbildern beobachtbaren Warentransfers und können als konkrete Grundlage für die Abschätzung der eingeführten Warenmengen.

1,78 Millionen Tonnen Lebensmittel in acht Monaten

Noch konkreter sind die kumulierten Zahlen aus dem COGAT-Bericht vom Juli 2026: Demnach gelangten zwischen dem 10. Oktober 2025 und dem 7. Juni 2026 insgesamt 1.778.363 Tonnen Lebensmittel in den Gazastreifen. COGAT erklärte, diese Menge entspreche ungefähr dem Dreifachen des vom Welternährungsprogramm angesetzten Bedarfs für den betreffenden Zeitraum. Rechnerisch entspricht die von COGAT erfasste Menge einem Durchschnitt von rund 7.400 Tonnen Lebensmitteln täglich. Grundlage dieser Berechnung sind die von COGAT dokumentierten Liefermengen über den genannten Zeitraum.

Wichtig ist die methodische Einordnung: Die Tonnagen beruhen laut der Auswertung der veröffentlichten Daten auf Angaben der Lieferanten und wurden nicht vollständig durch Wiegen an den Grenzübergängen unabhängig kontrolliert. Auch der Vergleich mit dem Bedarf ist die Berechnung von COGAT und kein Beweis dafür, dass auch jeder Haushalt ausreichend mit Nahrungsgütern versorgt wurde.

Lebensmittel sind vorhanden – aber wer kontrolliert ihren Weg?

Rechnerisch sind also genügend Lebensmittel verfügbar. Doch die entscheidende Frage endet nicht am Grenzübergang; hier fängt sie erst richtig an. Denn die Hamas übt weiterhin erheblichen Einfluss auf die wirtschaftlichen Strukturen im Gazastreifen aus. COGAT führt die Besteuerung der Lebensmittel durch die Hamas und deren Kontrolle über kommerzielle Vertriebsmechanismen als Faktoren an, die die Preisbildung und die Verfügbarkeit der Hilfsgüter beeinflussen. Ein konkretes Beispiel vom vergangenen Oktober: Nach Berichten von “The Times of Israel” verlangte die Hamas von Händlern angeblich Zahlungen von 10.000 Schekel pro Lastwagen sowie weitere Bedingungen für den Verkauf ihrer Waren. Händler setzten daraufhin ihre kommerziellen Importe zeitweise aus.

Laut COGAT sank die tägliche Zahl der Lastwagen mit Waren von ungefähr 600 auf rund 300. Am 19. Oktober kündigte Israel an, die kommerziellen Lieferungen schrittweise wieder aufzunehmen, nachdem die beanstandeten Forderungen nach Angaben der Händler zurückgenommen worden seien. Die Forderungen der Händler wurden nicht unabhängig vollständig überprüft; der Vorgang zeigt dennoch, dass die Versorgung nicht allein von der Einfuhr über die israelischen Grenzübergänge abhängt, sondern auch von den wirtschaftlichen Bedingungen innerhalb Gazas.

Was beweisen die Zahlen – und was nicht?

Die veröffentlichten COGAT-Zahlen dokumentieren erhebliche Lebensmittelmengen, die während des betrachteten Zeitraums in den Gazastreifen gelangt sind. Diese Tatsache ist ein wichtiger Teil der Debatte und darf in keiner ernsthaften Untersuchung der Versorgungslage fehlen. Sie besagen aber eben aufgrund des Vorgehens der Hamas in Gaza selbst eben nicht, dass jeder Mensch in Gaza ausreichend zu essen hat. Dafür müssen auch die tatsächliche Verteilung, die Preise, die Kaufkraft der Familien, die Sicherheit der Lieferwege und der Zugang zu den Waren untersucht werden.

Umgekehrt darf die bloße Behauptung von Hunger nicht dazu führen, Israel die Schuld zu geben, das seine Liefermengen dokumentiert, und den Einfluss der Hamas bei der Verteilung dieser Lebensmittel auszublenden. Die entscheidenden Fragen lauten deshalb: Welche Mengen kommen an? Welche Waren werden verteilt oder verkauft? Welche Abgaben werden erhoben? Und wie viel von den Hilfsgütern erreicht die Menschen, für die die Hilfe bestimmt ist, tatsächlich?


Montag, 19. Oktober 2026

“Pay for Slay”: Wenn Terroristen zu Helden erklärt werden

von Helena Bauernfeind

Totenkult des Hasses: Selbst Kleinkinder werden bei Hamas-“Märtyrer“-Ehrungen zur Teilnahme gezwungen



Die palästinensische Autonomiebehörde zahlt nicht nur Geld an Terroristen und ihre Familien; auch für die Ehrung von Attentätern durch Denkmäler, Straßennamen und öffentliche Erinnerung fallen erhebliche Aufwendungen an. Dies wirft eine grundsätzliche Frage auf: Welche Werte werden der nächsten Generation vermittelt – und welche Zukunft soll sie sich vorstellen? Terrorismus beginnt nicht erst mit dem Schuss, der Bombe oder dem Messerangriff. Er beginnt dort, wo Menschenfeindlichkeit zur politischen Botschaft wird, wo Mörder zu Vorbildern erklärt werden und wo eine Gesellschaft lernt, dass Gewalt gegen Juden nicht nur geduldet, sondern mit Anerkennung belohnt werden kann. Deshalb ist der Kampf gegen Terrorismus in Judäa und Samaria auch mehr als eine militärische Aufgabe: Er ist auch ein Kampf um die politische Kultur, um öffentliche Symbole und um die Frage, welche Taten eine Gesellschaft als ehrenhaft betrachtet.

Unter dem international gebräuchlichen Begriff “Pay for Slay” – wörtlich “Bezahlung fürs Abschlachten” – wird ein System von Zahlungen an palästinensische Gefangene und die Familien getöteter oder inhaftierter Palästinenser verstanden. Die israelische und internationale Kritik richtet sich insbesondere gegen die Praxis, bei der Zahlungen an Haftdauer oder andere Kriterien gekoppelt sind, die mit begangenen Anschlägen zusammenhängen können. Die palästinensische Seite bezeichnet diese Leistungen als soziale Unterstützung, Versorgung von Familien und Anerkennung nationaler Gefangener. Entscheidend ist jedoch nicht allein, wie ein Programm genannt wird, sondern nach welchen Kriterien Geld ausgezahlt wird und welche Anreize dadurch entstehen.

Wenn Mord eine materielle Belohnung verspricht

Wird jemand aufgrund eines terroristischen Anschlags inhaftiert und seine Familie erhält dafür besondere Leistungen erhält, stellt sich eine unbequeme Frage: Wo endet soziale Fürsorge – und wo beginnt die finanzielle Anerkennung politischer Gewalt? Familien dürfen nicht für die Taten einzelner Angehöriger kollektiv bestraft werden. Das ist selbstverständlich. Ebenso selbstverständlich sollte aber sein, dass die Versorgung bedürftiger Familien nicht an die Schwere einer Gewalttat gekoppelt werden darf. Wer soziale Hilfe ernst nimmt, muss sie nach Bedürftigkeit organisieren – nicht nach dem terroristischen Lebenslauf eines Angehörigen. Die Auseinandersetzung um “Pay for Slay” ist deshalb keine bloße Haushaltsdebatte. Sie betrifft die moralische Grenze zwischen Unterstützung für Menschen in Not und einem System, das Gewalt gegen Zivilisten nachträglich mit einem finanziellen Vorteil verknüpfen kann.

Geld ist nur eine Seite des Problems. Die andere ist die öffentliche Ehrung durch Denkmäler, Gedenktafeln, Straßennamen und eine staatliche Erinnerungskultur. Natürlich sind solche Benennungen niemals völlig neutral. Sie entscheiden mit darüber, an wen sich eine Gesellschaft erinnert, wen sie bewundert und welche Geschichten sie ihren Kindern erzählt. Ein Denkmal für einen Arzt, einen Lehrer oder einen Menschen, der Leben gerettet hat, vermittelt andere Werte als ein Denkmal für einen Attentäter. Doch wird ein Terrorist im öffentlichen Raum geehrt, verschwindet seine eigentliche Greueltat hinter einer politischen Erzählung. Aus dem Täter wird ein „Märtyrer“, aus dem Anschlag ein vermeintlicher Akt des Widerstands, aus dem Opfer eine Randnotiz. Die Ermordeten bekommen keine Straßennamen. Die Täter dagegen können zu Namensgebern öffentlicher Einrichtungen werden. Damit wird die Erinnerung selbst zum politischen Instrument.

Die Botschaft an die nächste Generation

Natürlich muss zwischen historischen Persönlichkeiten, bewaffneten Kämpfern, politischen Aktivisten und Personen unterschieden werden, die nachweislich Zivilisten ermordet haben. Des einen Terrorist ist des anderen Freiheitskämpfer, und nicht jede umstrittene Figur lässt sich über einen Kamm scheren. Doch wo konkrete Anschläge auf Zivilisten verherrlicht werden, geht es nicht mehr nur um unterschiedliche Geschichtsdeutungen. Dann geht es um die öffentliche Normalisierung von Gewalt. Eine Gesellschaft kann ihre nationale Geschichte erzählen, ihre politischen Forderungen vertreten und ihre Toten betrauern, ohne Attentäter zu Helden zu erklären. Dass diese Unterscheidung möglich ist, macht sie umso wichtiger. Wie ernst dieses Problem ist, zeigt ein Bericht des US-Außenministeriums aus zum Nahost-Terrorgeschehen des Jahres 2023: Darin wurde festgehalten, dass offizielle Medienkanäle der Palästinensischen Autonomiebehörde und Fatah-nahe Plattformen Terroranschläge gegen israelische Juden verherrlichten und dass die Behörde in Ramallah weiterhin Zahlungen an Gefangene sowie an Familien getöteter Palästinenser leistete, – darunter auch Personen, die terroristische Taten begangen hatten.

Bereits 2010 dokumentierte die Organisation “Palestinian Media Watch” zahlreiche Fälle, in denen Schulen, Straßen, Sportveranstaltungen und öffentliche Einrichtungen nach Terroristen benannt worden waren. Die Untersuchung ist älter und kein vollständiges Bild der heutigen Situation; sie zeigt jedoch, dass die Auseinandersetzung um die öffentliche Ehrung von Terroristen keineswegs erst mit dem 7. Oktober 2023 begonnen hat. Welche Wirkung hat eine solche Erinnerungskultur auf Kinder und Jugendliche? Nicht jedes Kind, das an einem Denkmal vorbeigeht, wird deshalb zum Terroristen. Eine solche Behauptung wäre unhaltbar. Aber öffentliche Ehrungen setzen Maßstäbe: Sie vermitteln, wer Anerkennung verdient, welche Handlungen als ruhmreich gelten und welche Opfer in der nationalen Erzählung überhaupt vorkommen. Wenn ein Jugendlicher überall Symbole sieht, die einen Attentäter als Helden darstellen, während die ermordeten Zivilisten namenlos bleiben, entsteht ein gefährliches Ungleichgewicht. Gewalt wird dann nicht nur als Mittel des politischen Kampfes dargestellt, sondern kann zum Bestandteil eines positiven Selbstbildes werden. Frieden braucht mehr als Verhandlungen zwischen Politikern. Er braucht eine politische Kultur, in der das Töten von Zivilisten nicht als Heldentat gefeiert wird.

Die aktuellen Operationen der IDF

Am 16. Oktober 2026 meldete die israelische Armee den Abschluss von fünf Operationen auf Brigadeebene in Judäa und Samaria. Nach Angaben der IDF wurden in den vergangenen zwei Wochen Dutzende Einsätze durchgeführt, Tausende Orte durchsucht, Dutzende gesuchte Personen festgenommen und Gelder in Höhe von Hunderttausenden Schekel beschlagnahmt. Zudem seien Waffen und Ausrüstung, darunter Drohnen und Handfeuerwaffen, sichergestellt worden. Im Zuge dieser Einsätze zerstörten die Streitkräfte nach eigenen Angaben Dutzende Denkmäler und Schilder, die Terroristen verherrlichten oder zur Gewalt anstachelten. Die Operationen richteten sich laut Militär gegen Einrichtungen und Aktivitätszentren, die mit Terrororganisationen und der Unterstützung der Anschläge vom 7. Oktober in Verbindung gebracht wurden.

Die Zerstörung solcher Denkmäler ist dabei nicht mit der Lösung des Problems gleichzusetzen. Ein entferntes Schild verändert noch keine Überzeugung. Ein abgerissenes Denkmal beendet keine Indoktrination. Solange die politische Botschaft dahinter bestehen bleibt, können neue Symbole entstehen und alte Ehrungen an anderer Stelle fortgesetzt werden. Deshalb muss die Auseinandersetzung mehrere Ebenen umfassen: die Bekämpfung konkreter terroristischer Netzwerke, die Unterbindung der Finanzierung von Anschlägen, die Überprüfung staatlicher und öffentlicher Ehrungen sowie eine klare Trennung zwischen sozialer Unterstützung und der Belohnung terroristischer Taten.

Wer Frieden will, muss auch die Helden hinterfragen

Die Palästinensische Autonomiebehörde kann nicht dauerhaft internationale Anerkennung, finanzielle Unterstützung und eine politische Perspektive beanspruchen, ohne sich an der Frage messen zu lassen, welche Werte ihre Institutionen vermitteln. Dabei muss zwischen der Bevölkerung und ihrer politischen Führung unterschieden werden. Palästinenser sind nicht kollektiv für die Entscheidungen der PA oder die Propaganda terroristischer Organisationen verantwortlich. Ebenso wenig darf man aus einem Denkmal oder einem Straßennamen auf die Haltung jedes einzelnen Bewohners schließen. Aber politische Verantwortung lässt sich nicht dadurch beseitigen, dass man unangenehme Fragen als bloße Propaganda abtut. Wer eine friedliche Zukunft schaffen will, muss erklären können, weshalb öffentliche Einrichtungen nach Menschen benannt werden, die Zivilisten ermordet haben, und weshalb die Finanzierung terroristischer Täter und die öffentliche Verehrung solcher Personen immer wieder Gegenstand internationaler Kritik sind.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht, ob Palästinenser ihrer Geschichte gedenken dürfen. Natürlich dürfen sie das. Die Frage lautet, welche Taten sie als erinnerungswürdig und welche Menschen sie als Vorbilder auszeichnen. Eine Gesellschaft darf ihre Toten betrauern, ihre nationale Identität pflegen und politische Forderungen erheben. Sie muss dafür keine Attentäter verherrlichen. Sie kann ihre Kinder lehren, für Freiheit und Selbstbestimmung einzutreten, ohne ihnen den Mord an Unschuldigen als ehrenvollen Weg zu präsentieren. “Pay for Slay” und die Ehrung von Terroristen sind deshalb zwei Seiten einer grundsätzlichen politischen Frage: Wird Gewalt gegen Zivilisten als Verbrechen behandelt – oder als Tat, für die Anerkennung, Geld und ein Platz im öffentlichen Gedächtnis winken? Solange diese Frage nicht überzeugend beantwortet wird, bleibt jede Friedensrhetorik unvollständig. Denn Frieden entsteht nicht allein dadurch, dass die Waffen schweigen. Er braucht auch die Bereitschaft, die Täter nicht länger zu Helden zu erklären. Und genau daran muss sich eine glaubwürdige Friedenspolitik messen lassen.


Freitag, 14. August 2026

SPEZIAL: Hamas-Propaganda bei Tagesschau und Monitor


Recherchen zeigen: Tagesschau und Monitor haben nicht nur Material der Hamas verwendet. Sondern die Herkunft verschleiert.

Der folgende Beitrag stammt von Wolfgang Tietze.
Tietze war lange Jahre Journalist und Rechercheur, vor allem für den Spiegel. Aufgrund der derzeitigen medialen Berichterstattung hat der inzwischen über 70-jährige Rentner sich nochmal in das Hasenloch gewagt.
Bitte dazu den Hinweis unter dem Artikel beachten!

In dieser Recherche geht es darum, dass Wolfgang Tietze nicht nur nachweisen kann, dass die ARD Bildmaterial der Hamas verwendet hat. Sondern die Herkunft dieses Materials verschleiert hat.

Das Bild- und Videomaterial ist teilweise nichts für schwache Gemüter! Videos nur auf Klick.

Informationsüberfluss und Detektivarbeit: Anschnallen, Abfahrt.

Monitor & Tagesschau – Aus der Giftküche der Hamas-Propaganda direkt in die deutschen Wohnzimmer

„Wir fordern unsere Aktivisten und Medienleute auf, der Linie des Widerstands zu folgen und keine Bilder oder Informationen zu verbreiten, die die Moral der Bevölkerung schwächen oder den Operationen der Besatzung dienen könnten. Jede Abweichung von diesem Narrativ wird als Kollaboration gewertet.“

Iyad Al-Bozm, Sprecher des Hamas-Innenministeriums.
(Al-Bozm fungierte über Jahre hinweg als das offizielle Gesicht des inneren Terrors und war unter anderem für die öffentliche Verkündung von Todesurteilen und Hinrichtungen in Gaza zuständig.)

Wie Monitor die Herkunft eines Hamas-Videos manipulierte

1. Einleitung

In der journalistischen Auslandsberichterstattung ist die Glaubwürdigkeit untrennbar mit der Transparenz der Quellen verbunden.

Eine Untersuchung des Falls Sufyan Abu Salah legt nahe, dass bei der Produktion grundlegende journalistische Sorgfaltspflichten verletzt wurden.

Wenn wir Nachrichten aus Gaza sehen, vertrauen wir darauf, dass Journalisten die Realität abbilden.
Doch bei der Berichterstattung über den Häftling Sufyan Abu Salah, die sowohl in der Tagesschau (04.05.2024) als auch bei Monitor (23.05.2024) zu sehen war, lässt sich nachweisen: Wir sehen keine unabhängige Reportage, sondern eine bewusst inszenierte Geschichte.

Das Mitglied der Medienabteilung des militärischen Flügels der Hamas, Hassan Eslaiah, agiert hierbei als zentraler Regisseur im Hintergrund.

Das Videomaterial, das die ARD-Redaktionen als „Handyvideo“ deklarierten, stammt originär aus den Kanälen von Eslaiah. Es ist davon auszugehen, dass die ARD-Mitarbeiter vor Ort in Gaza in direktem Kontakt zu Eslaiah standen und dieser ihnen exklusiv den Kontakt und das Interview mit dem Protagonisten vermittelte. Dass parallel dazu Akteure wie Muthana Al Najjar – der Verbindungen zum Islamischen Jihad hat – über denselben Häftling berichteten, beweist: Es handelt sich um eine orchestrierte Kampagne.

Die ARD agiert hier als verlängerter Arm dieser Inszenierung, indem sie diese „Story“ aufbereitet und so tut, als sei sie das Ergebnis eigener, investigativer Arbeit.

Anmerkung U.M.: Ich hatte bereits mehrfach über Hassan Eslaiah berichtet.
Dieser verkaufte als Fotograf und Kameramann direkt und über Stock-Medien Bildmaterial, u.a. an die New York Times, Associated Press (AP) und CNN. Auch vom 07.10.2023, an dem er ganz eindeutig zeitnah an der Grenze war und diese auch überschritt. Das flog auf, nachdem ein Foto von ihm auftauchte, auf dem der inzwischen getötete Chef der Hamas im Gazastreifen Yahya Sinwar ihm ein Bussi gibt. (Titelbild)

2. Chronologie der Instrumentalisierung

15.04.2024: Das Videomaterial erscheint exklusiv auf dem Telegram-Account @hpress von Hassan Eslaiah.

Das vermutlich erste Video von Sufyan Abu Salah, aufgenommen von Hassan Eslaiah. (Klick, U.M. Server)

Transkript (Übersetzung):
00:00–00:09: „Der Gefangene Sufyan Abu Salah aus dem Osten der Stadt Chan Yunis; sein Fuß wurde innerhalb der Gefängnisse der Besatzung amputiert und er wurde heute Morgen freigelassen. Gott sei Dank für deine Sicherheit, Sufyan.“
00:10–00:11: Salah: „Gott segne dich.“
00:12–00:27: Frage: „Ist dein Fuß in der Gefangenschaft amputiert worden?“
Salah: „Ja, innerhalb, das stimmt, in der Gefangenschaft. Mein Bein entzündete sich dort drinnen und sie weigerten sich, mich ins Krankenhaus zu bringen…“
00:28–00:30: Frage: „Hattest du vorher Probleme mit etwas?“
Salah: „Überhaupt nichts, weder Zucker noch Blutdruck noch irgendetwas anderes.“
00:31–00:38: Salah: „Gott sei Dank, der Herr der Welten, (ich bin) wieder auf meinen Beinen…“
„Gott sei Dank für deine Sicherheit.“

Anmerkung U.M.: Israelis werden grundsätzlich als „Besatzer“ bezeichnet. Damit ist nicht die Besatzung des sog. Westjordanlandes gemeint, sondern Israel selber.

Schnell verbreitet sich dieses Video auf anderen Telegramkanälen der Hamas und des Islamistischen Jihad.

„Schmerzhaft. Der Gefangene Sufian Abu Salah, der von der Besatzungsmacht inhaftiert wurde, stand aufrecht, als er verhaftet wurde. Er wurde jedoch aufgrund von Folter und mangelnder medizinischer Versorgung im Gefängnis mit nur einem Bein entlassen. Dies ist ein Beispiel für die Misshandlung palästinensischer Gefangener.“ @hossamsshbat
„Ein Häftling aus Khan Yunis betrat die Gefängnisse der Besatzungsmacht auf eigenen Beinen und kehrte mit nur einem Bein zurück.“ @QudsN | Anm. U.M.: Dabei handelt es sich um das Quds News Network, das „Journalisten“ aus Gaza-Palästina eine freie Plattform bietet.
Muthana Al Najjar filmt ebenfalls Sufyan. Er stellt ihn allerdings als „Redakteur“ vor. Zu der Figur Al Najjar weiter unten.

03.05.2024: Die Tagesschau greift den Fall auf, ohne die Quelle zu nennen.

Bericht der Tagesschau, über zwei Wochen später. Verantwortliche Redakteurin: Hanna Resch. (Klick, U.M. Server)

Transkript Tagesschau: „Im Gazakrieg gibt es erneut schwere Vorwürfe gegen die israelische Armee. Sie betreffen den Umgang mit palästinensischen Gefangenen. Betroffene haben dem ARD Studio Tel Aviv berichtet, sie seien schwer misshandelt worden. Israelische Soldaten sollen mit Eisenstangen auf sie eingeschlagen und sie in Käfige gesperrt haben. Die Armee sagt, sie halte sich an internationales Recht. Vor zwei Monaten wurde Sufyan von der israelischen Armee im Gaserstreifen festgenommen. Jetzt ist er zurück. Aber die Freude der Familie wich schnell Entsetzen, als sie hörte, was ihm zugestoßen war. »Es war das schlimmste Gefühl, als sie mich über die Amputation informiert haben. Das war der schwierigste Moment in meinem Leben.« Sufyan, der sagt er habe nichts mit der Hamas zu tun.
Er hat lange überlegt, ob er mit uns sprechen soll. Die meisten, der wieder nach Gaza entlassenen, sprechen nicht. Sie trauen sich nicht oder sind traumatisiert.“

Screenshot: Die verantwortliche Redakteurin Hanna Resch, hier in einer Live-Schaltung für Phoenix im September 2024.

23.05.2024: Das Magazin Monitor nutzt identische Sequenzen und begeht einen schweren redaktionellen Fehler. Sie zeigt einen Ausschnitt aus dem Propaganda-Video des Hamas Mitgliedes Hassan Eslaiah, ohne dies entsprechend zu kennzeichnen. Und sie löscht die Tonspur.

Anmoderation des Monitor-Berichts von Georg Restle vom 23.05.2024. (Klick, U.M. Server)

Transkript Anmoderation: „Luftaufnahmen eines geheimen Gefangenenlagers in der Negev-Wüste in Israel. Ein Haftlager, in dem die israelische Armee palästinensische Gefangene misshandelt und gefoltert haben soll.
Guten Abend und willkommen bei MONITOR.
Es sind schwere Vorwürfe, die da erhoben werden, auch von israelischen Menschenrechtsorganisationen. Vorwürfe, die im Verdacht gipfeln, dass hinter den Mauern dieses Haftlagers Kriegsverbrechen begangen wurden. Unsere Israel-Korrespondentin Hanna Resch ist diesen Vorwürfen nachgegangen, hat Augenzeugen gesucht und Betroffene. Keine einfache Recherche. Journalisten dürfen das Gelände nicht betreten. Dieses Foto ist das einzige, das bisher öffentlich geworden ist.
Kaum jemand, der hier inhaftiert war, traut sich heute vor die Kamera. Viele sind offensichtlich traumatisiert oder haben Angst, dadurch erneut ins Visier zu geraten. Umso erstaunlicher, dass dann doch jemand offen mit uns darüber gesprochen hat.“

Anmerkung U.M.: Über diesen Punkt habe ich mit Wolfgang Tietze länger gesprochen. Er hatte mich ausdrücklich gebeten, dies aus meinem „Fachbereich“ anzufügen:

Sde Teiman ist und war kein „Gefangenenlager“, und es war auch nicht „geheim“. Es ist ein völlig normaler Stützpunkt der IDF.

Monitor hat hier - vielleicht bewusst - einen kleinen Bildausschnitt verwendet und Bereiche als angebliche Gefangenen-Unterbringungen kenntlich gemacht.
Zu erkennen sind beim größeren Bildausschnitt u.a. die Munitionslager und die Startbahn. Es ist sogar völlig offen, welche Einheit dort stationiert ist: die Jerusalem Brigade.

In dem Stützpunkt wurde 2023 ein behelfsmäßiges Lager für Kriegsgefangene eingerichtet. Also ganz am Anfang des Krieges.
Es war keine dauerhafte Einrichtung und die Bewachenden waren keine „Wärter“, sondern Soldaten, die in Israel meist Wehrpflichtige sind.
Als die Foltervorwürfe bekannt wurden, sollte das „Gefangenenlager“ bereits zurückgebaut werden. Und als neun Soldaten wegen des Verdachts der Folter verhaftet wurden, versuchten rechtsradikale Israelis den Stützpunkt zu stürmen.

Selbst wenn die Vorwürfe zutreffen, entspricht die Beschreibung eines „geheimen Gefangenenlagers“ in keiner Weise den Realitäten.
Die Informationen waren völlig offen. Und selbstverständlich ist der Hinweis, dass Journalisten das Gelände nicht betreten dürfen, reine Effekthascherei. Kein Journalist darf irgendwo weltweit einfach so einen militärischen Stützpunkt betreten.

Der Stützpunkt Sde Teiman im Ganzen. Bild von U.M.

Monitor Bericht ab Minute 09:25

Ausschnitt des Teils des Monitor-Berichts, der sich wieder mit Sufyan Abu Salah beschäftigt. (Klick, U.M. Server)

Transkript ab 09:25: „Dann, nach 52 Tagen Haft, wird er an einem Grenzübergang im Gazastreifen ausgesetzt. Handybilder vom Tag seiner Freilassung. Nicht mal Krücken hat man ihm gegeben. Die Erlebnisse im Haftlager haben Sufyan und seine Familie schwer verstört. Noch hofft er auf Gerechtigkeit, doch seine Chancen sind gering. Das Auswärtige Amt fordert eine lückenlose Aufklärung der israelischen Regierung.“

Wer ist Hassan Eslaiah?

Eslaiah war der einflussreichste Influencer in Gaza und zugleich Mitglied der Medienabteilung des militärischen Flügels der Hamas, mit exklusivem Zugang zur Hamas-Führung.

Hassan Eslaiah am 07.10.2023 morgens in Israel vor einem brennenden israelischen Panzer. Er berichtet live.
Hassan Eslaiah filmt einen getöteten Israeli an der Einfahrt in den Kibbuz Nir Oz. (Klick, U.M. Server)
Hassan Eslaiah filmt brennende Häuser im Kibbuz Nir Oz. In vielen dieser Häuser wurden israelische Familien lebend verbrannt. (Klick, U.M. Server)

Anmerkung U.M.: Hassan Eslaiah wurde bei einem Angriff auf ein „Medien Zelt“ auf dem Gelände des Nasser Krankenhauses verletzt. Bei einem weiteren Luftschlag wurde er am 13.05.2025 in der chirurgischen Abteilung des Krankenhauses getötet.

3. Redaktionelle Techniken der Manipulation

Sachverhalt und Chronologie der Instrumentalisierung: Der Beitrag thematisiert vor allem das angebliche Schicksal des Häftlings Sufyan Abu Salah. Das verwendete Videomaterial wurde seitens der Redaktion als anonymes „Handyvideo“ deklariert. Meine Recherchen belegen jedoch eine direkte redaktionelle Kette zu einer Quelle, deren Nähe zum militärischen Flügel der Hamas zweifelsfrei dokumentiert ist.

Anmerkung U.M.: Auch diesen Fall hatte ich schon einmal erklärt. Richtig ist, dass Sufyan Abu Salah inhaftiert wurde. Weshalb, wurde nie irgendwo erwähnt. Dabei hatte er die Fußgelenke mit den üblichen Kabelbindern gefesselt. Als ein Arzt eine Komplikation feststellte, wurde er in ein Krankenhaus gebracht, dort musste das Unterbein amputiert werden.
Von einer absichtlichen Verstümmelung, einer bewussten Verweigerung ärztlicher Hilfe oder ähnlichem kann also nur schwer die Rede sein.

Forensischer Gegenbeweis: Das Wasserzeichen

Quelle Hassan Eslaiah eindeutig am Wasserzeichen zu identifizieren.

Anmerkung U.M.: Überall in Israel gibt es kleine Shelter, beispielsweise Bushaltestellen oder einfach so am Wegesrand. Dort können sich Menschen schnell vor Raketenbeschuss in Sicherheit bringen.
Die Menschen sind am 07.10.2023 natürlich in solche Shelter geflohen, vor allem vom Musikfestival Supernova. Die Palästinenser haben während des Massakers dann einfach mit dem Sturmgewehr in die Schutzsuchenden gefeuert oder Handgranaten hineingeworfen. Auch davon existieren mehrere Videos. Dabei entstanden solche Bilder. Ein eindeutiger Beweis, dass Hassan Eslaiah unmittelbar dabei war.

Die ARD-Redaktionen haben das von den genannten Akteuren bereitgestellte Material nicht nur übernommen, sondern durch gezielte redaktionelle Eingriffe in seiner Aussagekraft verändert:
Die Monitor-Redaktion übernahm dieses Material, entfernte die Originaltonspur und deklarierte den Ursprung als „Handyvideo“. Dies verschleierte gegenüber dem Zuschauer, dass es sich um ein gezieltes Propagandaprodukt einer terroristischen Organisation handelt.

Narrative Inszenierung

Inszenierung durch das Narrativ der „Überzeugungsarbeit“: Während der Beitrag das „Zögern“ von Sufyan Abu Salah als Zeichen seiner traumatisierten Zurückhaltung rahmen wollte, offenbart die Analyse des Erstveröffentlichungsdatums (15.04.2024 bei Eslaiah) einen anderen Befund.

Die ARD-Mitarbeiter vor Ort hatten faktisch direkten Zugriff auf das Videomaterial aus dem Hamas-Umfeld. Das Narrativ der eigenständigen journalistischen Recherche und Überzeugungsarbeit erweist sich somit als Teil einer redaktionellen Inszenierung, um den Anschein einer exklusiven, mühsam erarbeiteten Recherche zu erwecken.

Verschleierung der Quelle

Speziell die Monitor-Redaktion deklarierte das Material bewusst als bloßes „Handyvideo“. Dies maskiert den Ursprung in den Propagandakanälen von Akteuren, die bereits am 07. Oktober 2023 Gräueltaten dokumentierten. Dem Zuschauer wird durch die Deklarierung als neutrales „Handyvideo“ eine Unabhängigkeit vorgetäuscht, die faktisch nicht existiert.

Audio-Manipulation

Manipulation der Beweislage (Audio-Auslassung): Die Monitor-Redaktion entfernte die Originaltonspur des Videos vollständig und ersetzte sie durch einen Off-Kommentar. Dies verhindert, dass der Zuschauer die Aussagen des Häftlings im Kontext prüfen kann. Der Zuschauer ist somit auf die einseitige Interpretation der Redaktion angewiesen, statt die Schilderungen des Zeugen selbst bewerten zu können.

4. Die „Zugriffs-Hypothese“

Die forensische Übereinstimmung des Materials und die präzise zeitliche Kuration legen die Schlussfolgerung nahe, dass die ARD-Redaktionen nicht bloße Nutzer von öffentlich verfügbarem Material waren. Der privilegierte Zugriff auf die Kanäle von Hassan Eslaiah deutet auf informelle Arbeitsbeziehungen hin.

Die zentrale Frage lautet daher: Wurden die ARD-Redaktionen als Instrumente einer strategischen Informationskampagne genutzt, oder existiert eine systemische Naivität, bei der die Exklusivität von Bildern schwerer wiegt als die journalistische Integrität?

Das „Zögern“ als Glaubwürdigkeits-Falle

Besonders brisant ist die personelle Kontinuität: Dieselbe Autorin, Hanna Resch, verantwortete sowohl den Beitrag in der Tagesschau als auch die Vertiefung im Magazin Monitor. In beiden Berichten wird das Narrativ eines „zögerlichen“ Protagonisten aufgebaut, der erst „überredet“ werden musste, um seine Geschichte zu erzählen.

Angesichts der nachweisbaren Einbettung dieses Protagonisten in ein Netzwerk aus Hamas-nahen Akteuren (wie Hassan Eslaiah und Muthana Al Najjar) stellt sich die Frage: War dieses „Zögern“ der Ausdruck einer traumatisierten Person – oder war es ein kalkulierter Prozess, um dieses inszenierte Narrativ kontrolliert in die deutsche Medienlandschaft einzuspeisen?
Die forensische Übereinstimmung legt nahe, dass die Hamas die ARD-Mitarbeiter für ihre Propaganda nutzten, und dass die ARD-Mitarbeiter in einem Abhängigkeitsverhältnis stehen.

Screenshots der Instagram Accounts der ARD-Mitarbeiter S. Abu Saif und M. Abu Saif – beide folgen Eslaiah.
Screenshots der Instagram Accounts der ARD-Mitarbeiter S. Abu Saif und M. Abu Saif – beide folgen Eslaiah.
Screenshot: Instagram-Post von Hanna Resch zu dem Beitrag über Sufyan Abu Salah. Die Autorin verlinkt und dankt ausdrücklich S. Abu Saif und M. Abu Saif. Dies belegt, dass die Geschichte über diese spezifischen Quellen in Gaza kuratiert wurde. „Der Bericht wäre nicht möglich gewesen, ohne die Hilfe der mutigen S. Abu Saif und M. Abu Saif. Ich kann meinen Respekt für ihre Arbeit nicht genug zum Ausdruck bringen.“

Fazit zur Verifizierung

Vor allem fehlt hier jegliche Form der unabhängigen Verifizierung.
Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass Eslaiahs Informationen bzw. Narrative faktisch ungeprüft als Basis für den Beitrag übernommen wurden.
Eine journalistische Gegenrecherche fand offenkundig nicht statt.

5. Eine journalistische Kapitulation

Der Fall Abu Salah ist ein Lehrstück über den Verlust journalistischer Distanz.
Die „Koproduktion“ von Narrativen schädigt die Glaubwürdigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks massiv. Wir Zuschauer müssen uns darauf verlassen können, dass Nachrichten-Redaktionen – egal ob bei Tagesschau, Monitor oder Spiegel – ihre Quellen kritisch hinterfragen. Die Aufbereitung dieses Materials zeigt jedoch eine gefährliche Nähe zu Akteuren, deren Interessen weit von einer neutralen Berichterstattung entfernt sind.

Besonders kritisch ist dabei die methodische Einseitigkeit: Anhand der Aussagen eines einzelnen Zeugen konstruiert die ARD den schweren Vorwurf eines Kriegsverbrechens durch Israel.
Ein vergleichbarer journalistischer Aufwand, der die systematischen Kriegsverbrechen der Hamas mit derselben Intensität thematisiert, findet nicht statt.

Noch schwerwiegender ist der selektive Umgang mit den Quellen:
Redaktionen nutzen Material von „Journalisten“ wie Hassan Eslaiah, um ein spezifisches, gegen Israel gerichtetes Narrativ zu stützen. Obgleich sie Zugriff auf die Kanäle solcher Akteure haben, verschweigen sie deren Wirken und deren direkte Beteiligung am 07.10. Und obwohl das Beweismaterial in Hülle und Fülle vorhanden wäre.

Es drängt sich der Eindruck auf, dass hier Schnelligkeit oder das Ziel, ein bestimmtes Bild zu zeichnen, schwerer wiegen, als die Transparenz gegenüber dem Publikum und eine ausgewogene, wahrhaftige journalistische Einordnung.

Der Propagandazug des Islamischen Jihad

Auch der Islamische Jihad sprang aktiv auf diesen Propagandazug auf.

Anmerkung U.M.: Der Palästinensische Islamische Dschihad (PIJ) wird von den Medien meist völlig ausgeblendet. Er ist älter als die Hamas, noch fanatischer und hat seit spätestens 1989 viele Selbstmordanschläge in Israel zu verantworten. Viele der in den letzten Monaten getöteten Palästinenser gehörten nicht zur Hamas, sondern zum PIJ.
Hinzu kommen die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden (Al-Aqsa Martyrs' Brigades AAMB/AMB, Kata'ib Shuhada al-Aqsa).

Muthana Al Najjar (oben erwähnt) war bestens mit Eslaiah vernetzt und am 07.10. selbst in Israel vor Ort, um dem Massaker begeistert beizuwohnen. Als Teil dieser Propagandatätigkeit folgte in seinen Kanälen das bekannte Video der Entführung der Familie Bibas.

Muthana Al Najjar kommentiert die Geiselnahme der Bibas Familie: „Die bewaffneten Kämpfer behandelten sie entsprechend ihrer Moral, indem sie eine Siedlerin und ihre Kinder in den Gazastreifen brachten. Aufnahme von Muthana Al Najjar.“ | Anm. U.M.: Die Bibas Familie waren keine Siedler in unserem Sinne. Wie alle Israelis in der Sprachregelung als „Besatzer“ bezeichnet werden, werden auch alle als „Siedler“ bezeichnet.

Anm. U.M.: Al Najjar filmte auch die Massaker und Geiselnahmen in Nir Oz. Während noch geschossen wurde. Er betrat auch in Begleitung der palästinensischen Terroristen die Gebäude.

Screenshot aus dem Video von Al Najjar. (Klick, U.M. Server)

Am 17.04.2024 veröffentlichte Al Najjar ebenfalls ein Video mit Sufyan Abu Salah.

Screenshot: Muthana Al Najjar interviewt Sufyan Abu Salah, 17.04.2024

00:00–00:10: „…Sufyan, ich bin natürlich Sufyan… das ist mein Gewicht hier: 80 Kilo, das war vor der Verhaftung. Schau dir mein Gewicht jetzt an, mein Gewicht hier, nach der Verhaftung, überschreitet nicht die 50-55 Kilo.“
00:12–00:23: „Ich bin natürlich der Bürger Sufyan Muhammad Ibrahim Abu Salah… [Es gab] Zusammenstöße in der westlichen Region der Stadt Chan Yunis und die Schule wurde belagert. Die israelische Armee forderte uns auf, die Schule sofort zu evakuieren…“
00:35–00:43: „…Die westliche Region der Stadt Chan Yunis wurde gestürmt, und die Schule wurde belagert. Die israelische Armee forderte uns auf, die Schule sofort zu evakuieren, sie schickten uns Vertreter… die Schule wurde evakuiert, die Frauen getrennt [von den Männern] und die Männer getrennt.“
00:45–00:54: „…Die Frauen ließen sie gehen, natürlich forderten sie die Männer auf, ihre Kleidung auszuziehen und verhörten sie einen nach dem anderen. Sie verhafteten etwa 70-80 Personen, natürlich waren wir unter den Verhafteten…“

Anmerkung U.M.: Auch über diese Vorfälle hatte ich mehrfach berichtet, bis hin zu Auswertungen von Luftschlägen gegen diese Schulen.
Dabei handelt es sich um Schulen des UNRWA. Dort wurden seit Jahren Menschen untergebracht, es waren also in der Funktion keine Schulen mehr. Die Hamas und der Dschihad haben sich dann in diesen Schulen eingenistet und Stützpunkte und Kommandoposten eingerichtet.
Die UN selber hat bereits 2014 über Waffenfunde (auch Raketenwerfer)
in diesen Schulen berichtet, protestiert und die Waffen zurückgegeben.
Der hier beschriebene Vorfall lässt sich eindeutig als die Operation auf die Harun al-Rashid Schule im Viertel al-Amal am 14. Februar 2024 identifizieren.

Der Spiegel und die Hamas

Der Spiegel benutzte ebenfalls das Material des Hamas-Mitgliedes Hassan Eslaiah in seiner Ausgabe 24-2024 vom 07.06.2024. Der Israel-Korrespondent Thore Schröder schreibt auf 5 langen Seiten eine Geschichte auf, wie die Hamas es sich nicht besser hätte wünschen können. Als Mitarbeiterin wird eien gewisse Ghada Al-Kurd genannt.

Screenshot des Spiegel-Artikels.

Die erwähnte Spiegel-Mitarbeiterin Ghada Al-Kurd aus Gaza scheint ebenfalls direkte Verbindungen zum Propaganda-Netzwerk um das Hamas-Mitglied Hassan Eslaiah zu haben.

Screenshot der Spiegel Story via Instagram: Ghada Al-Kurd interviewt Sufyan Abu Salah.

Eine Herzensbitte!

Dieser Artikel kann hoffentlich verdeutlichen, welche Arbeit und Rechercheleistung dahintersteckt. Und das nur um einen einzigen Beitrag und seine Quellen zu hinterfragen und mangelnde journalistische Sorgfalt zu belegen. Was dann vermutlich so lang und verstrickt ist, dass es kaum jemanden erreicht.
Und solche Berichte gibt es seit dem 07.10.2023 hunderte, wenn nicht tausende.

Doch diese Arbeit muss gemacht werden. Deshalb stelle ich Wolfang Tietze auch sehr gerne meine Plattform zur Verfügung. Ein weiterer Beitrag ist als Kooperation bereits geplant.

Es ist ein Treppenwitz unserer Zeit, dass ein Rentner und ein MilBlogger das tun müssen, was die Herren und Damen Journalisten laut ihres immer wieder selbst proklamierten Berufsethos von vorn herein hätten tun müssen. Wenn es nicht gar absichtlich geschieht oder unterlassen wird.

Deshalb erlaube ich mir, erneut um Unterstützung für Wolfgang Tietze zu bitten. Er ist inzwischen über 70 und versucht sich die Rückzahlung eines Kleinkredits von seiner wirklich sehr kleinen Rente abzusparen. Und den täglichen Cappuccino mit seiner Frau.
Damit er auch weiterhin recherchieren und den großen Medien auf die Finger gucken kann.

Ich bitte herzlich darum, ihn kräftig zu unterstützen. Oder wenigstens zwei Cappuccino zu spendieren.

DANKE!

Montag, 13. Juli 2026

Die Hamas verlagert sich zunehmend in die Türkei – und ist radikal wie eh und je

von Helena Bauernfeind

Erdogan: Auf Du und Du mit der palästinensischen Sache



Auch bald drei Jahre nach dem Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 gibt es bislang keinerlei Anzeichen dafür, dass die Hamas ihre grundlegenden politischen oder ideologischen Ziele aufgegeben hätte. Führende Vertreter der Organisation befeuern weiterhin den bewaffneten Widerstand gegen Israel und lehnen eine dauerhafte Anerkennung des israelischen Staates ab. Aus israelischer Sicht bestätigt dies die Einschätzung, dass die Hamas ihre langfristigen Ziele nicht verändert hat.

Parallel dazu verlagert ein Teil der politischen Führung der Hamas seine Operationsbasis zunehmend nach Istanbul. Nachdem Katar seine Rolle als Gastgeber und Vermittler neu ausrichtete und die Verhandlungen zeitweise aussetzte, hielten sich hochrangige Hamas-Vertreter verstärkt in der Türkei auf oder reisten zu Konsultationen dorthin. Berichte über eine vollständige Verlegung des politischen Hauptquartiers nach Istanbul wurden zwar sowohl von der Türkei als auch von der Hamas mehrfach zurückgewiesen, als gesichert jedoch gilt – unter anderem laut “Arab News“ –, dass sich führende Hamas-Funktionäre regelmäßig in der Türkei aufhalten und dort politische Kontakte pflegen.

Die Türkei als sicherer Hafen für Terroristen?

Diese Entwicklung sorgt insbesondere in Israel für scharfe Kritik. Viele Beobachter sehen darin einen Widerspruch: Während die Hamas in zahlreichen Staaten – darunter Deutschland, die Europäische Union, die USA und weitere westliche Länder – als Terrororganisation eingestuft wird, können sich Teile ihrer politischen Führung weiterhin im Ausland bewegen und diplomatische Kontakte unterhalten – vor allem im NATO-Land Türkei, dessen Führer Erdogan dem Islam immer mehr politischen Einfluss verschafft und der von der EU mit Samthandschuhen angefasst wird.

Kritiker empfinden es als schwer nachvollziehbar, wenn nicht als Zumutung, dass der Führungszirkel einer Terrororganisation, die für den größten Massenmord an jüdischen Zivilisten seit dem Holocaust verantwortlich ist, in der Türkei einen sicheren Rückzugsort gefunden hat.


Freitag, 12. Juni 2026

ZDF und Arte verweigern weiter Ausstrahlung von UNRWA-Doku: Zwangsgebühren-Zahlesel sollen nichts über die indirekte deutsche Terrorfinanzierung in Nahost erfahren

von Alexander Schwarz

Palästinenserin mit UNRWA-Ausweis, der ihr das “ewige Recht” zur Rückkehr in die “besetzte Heimat” garantiert



Die von ZDF und Arte verweigerte Ausstrahlung der Dokumentation „Unraveling UNRWA“, die auf erschütternde Weise aufzeigt, wie tief das angebliche “Palästinenserhilfswerk” der UN in den Terror gegen Israel verstrickt ist, sorgt weiter für Empörung. Der Menschenrechtsanwaltschaft und Vorsitzende der Organisation „UN Watch“ Hillel Neuer hat nun in einem Brandbrief an CDU-Bundesaußenminister Johann Wadephul konstatiert, dass die deutschen Steuerzahler, die Hunderte Millionen Euro an die UNRWA gezahlt haben, die Möglichkeit haben müssten, sich diese Dokumentation anzusehen und so selbst ein Urteil über deren Resultate zu bilden. Er fordere die Bundesregierung „nachdrücklich“ auf, so Neuer, die betreffenden Sender dazu anzuhalten, wenigstens die Gründe für ihre Entscheidung, „Unraveling UNRWA“ nicht auszustrahlen, zu erläutern. Wenn schon keine Möglichkeit bestehe, diese Ausstrahlung zu erzwingen (die es angesichts der öffentlich-rechtlichen Staatsnähe natürlich sehr wohl gäbe!), könne die Bundesregierung so wenigstens ihre Unterstützung “für Transparenz, Pressefreiheit und eine offene Debatte über Angelegenheiten von erheblichem öffentlichem Interesse” deutlich machen.

Die Dokumentation, die ZDF und Arte nicht zeigen wollen, zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie den Nahost-Konflikt ausnahmsweise einmal nicht ausschließlich durch die Brille der Palästinenser sieht und Israel als bösartigen Aggressor und Besatzer zeigt, sondern auch die unrühmliche Rolle der Palästinenser bei der aktiven Verhinderung eines wie auch immer gearteten tragfähigen Friedens reflektiert. Das 1949 gegründete UNRWA, das seit somit 77 Jahren einen quasi hereditären Flüchtlingsstatus von nunmehr schon drei palästinensischen Generationen zementiert – ein weltweit beispielloser künstlicher Rechtsstatus –, spielt bei dieser Sabotage einer Friedenslösung eine zentrale Rolle, da viele seiner Mitarbeiter nicht nur direkt oder mittelbar in den palästinensischen Terror verstrickt, sondern auch an der antisemitischen Indoktrinierung der palästinensischen Jugend beteiligt sind. Das UNRWA sorgt maßgeblich dafür, dass jeder neuen Palästinensergeneration aufs Neue eingeredet wird, sie sei „Flüchtlinge“, weil ihre Vorfahren 1948/1949 vertrieben wurden. Palästinenser sind das einzige Volk, in dem diese Opferrolle weitervererbt wird. Aufgrund dieser Absurdität sind aus ursprünglich rund 700.000 “Flüchtlingen” (die übrigens nicht in einer angeblichen “Nakba“ vertrieben wurden, sondern Israel bis zu seiner erwarteten Auslöschung und anschließenden “Säuberung” des Territoriums durch die damals im ersten Israelisch-Arabischen Krieg angreifenden Feindstaaten – vermeintlich vorübergehend – verließen!) sind heute durch diese beispiellose Absurdität über sechs Millionen (!) geworden. Damit sind die sogenannten Palästinenser denn auch das einzige “Volk” der Erde, das sich während eines angeblich seit Jahrzehnten laufenden “Genozids” um fast das Zehnfache vermehrte.

Zuviel Wahrheit und Objektivität für den Staatsfunk

Doch genau diese Anti-Israel-Indoktration ist das Hauptgeschäft des angeblichen UN-“Hilfswerks”. So werden an UNRWA-Schulen etwa beim morgendlichen Fahneneid alle Schüler auf die „Rückkehr“ ihres Volkes nach Haifa, Jaffa und Jerusalem einschwören: „Wir werden niemals aufgeben – unsere Ehre, unser verlorenes Palästina“, heißt es darin formelhaft. Das mit Milliardensummen an internationalen Geldern gemästete UNRWA übernimmt zudem de facto staatliche Aufgaben und erspart es der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas damit, im Westjordanland und im Gazastreifen endlich eine eigene, funktionierende Verwaltung für ihr Volk aufzubauen. Umso dankbarer und bequemer können die beiden Organisationen die Gelder, die ihnen zufließen, dann für den Terror gegen Israel und die eigene Bereicherung verwenden.

Diese unbequemen Tatsachen, in “Unraveling UNRWA” offen thematisiert und belegt, entsprachen jedoch ganz offensichtlich nicht den Wünschen des ZDF. Auf die Frage, warum die Dokumentation nicht ausgestrahlt wird, redete der Mainzer Sender sich mit der „Vielzahl von bereits beauftragten oder realisierten Dokumentationen zu diesem Themenbereich“ heraus. Man widme sich dem „Themenkomplex Israel und Nahost kontinuierlich und mit einem vielfältigen und multiperspektivischen Dokumentationsangebot“, hieß es in der schwaflerischen Standardantwort. Dass man die Doku zuerst in Auftrag gegeben und sich dann geweigert habe, sie zu zeigen, wird vehement bestritten. Reinhardt Beetz, der den Film gemeinsam mit seinem Bruder Christian produzierte, erklärt hingegen: „Entgegen allen Vorbesprechungen wurde unser Vorhaben nicht genehmigt“. Das ZDF spreche von einer „Überbuchung des Sendeplatzes“ und einer thematischen „Verknubbelung“. Mit diesen Verrenkungen soll ersichtlich der offenkundige eigentliche Hintergrund der Nichtausstrahlung kaschiert werden: Der Film passt nämlich schlicht und einfach nicht in das israelfeindliche Propagandakonzept des Senders. Immerhin: Wer interessiert ist, kann sich hier bei „Bild“ das äußerst informative Werk immerhin noch bis Ende der Woche ansehen. Jedem, der einen unvoreingenommen Blick auf das Geschehen im Nahen Osten und dessen Hintergründe werfen möchte, sei dies dringend anempfohlen.


Freitag, 15. Mai 2026

Gaza - Die aktuellen Propaganda-Geschichten: Erklärungen und Hintergrund

 

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Aus gegebenem Anlass möchte ich vier gerade moderne Narrative der palästinensischen Propaganda durchgehen, Hintergrund geben und einen Hinweis geben, warum diese gerade wieder so lautstark sind.

Vorgestern, am 13.05.26, habe ich auf der Facebook Fanpage und dem X-Account ein Posting abgesetzt, in dem ich meine derzeitige Arbeit und meinen Kampf mit den eigenen Dämonen erklärt habe. Denn ich arbeite derzeit an einem Beitrag zu dem gerade veröffentlichten 300-seitigen Untersuchungsbericht der Civil Commission zum sexualisierten Terror durch die Palästinenser am 10/7 und danach.

Das Posting ist unerwartet rumgegangen, bekam insgesamt über 10.000 Likes und wurde häufig geteilt.
Damit einher kam eine Schwämme von Bots, Propagandisten und Trollen, die versuchten Propaganda über Israel zu streuen. Vor allem auf X, da ich auf der Facebook Fanpage die Kommentarfunktion zum Schutz der Nutzer von vornherein einschränken kann.

Ich nehme das zum Anlass, die gerade modernen Propaganda-Narrative zu beleuchten. Damit sie jeder erkennt, wenn sie ihm begegnen.
Es sind nicht einfach nur Lügen. Die geschickteste Propaganda ist immer die, die ein Körnchen Wahrheit enthält, verzerrt und dekontextualisiert.

Hannibal Direktive

Narrativ: Viele der Getöteten wurden am 07.10.2023 vom israelischen Militär getötet.

Hintergrund: Das israelische Militär hat tatsächlich eine Direktive, dass auch das Leben eigener Soldaten gefährdet werden kann, wenn ein Feind bekämpft wird. Diese sog. Hannibal-Direktive wird als Aufhänger verwendet, um zu behaupten, dass viele der am 10/7 getöteten Israelis durch das eigene Militär getötet wurden.

Um das direkt vorweg zu nehmen: Was sich so unmenschlich anhört, ist beim Militär nicht so weit aus dem Denken. Bei jedem Militär. Dann spricht man dann aber eher von Friendly Fire.
Das bedeutet jedoch nicht, wie gerne behauptet, dass die eigenen Soldaten oder Geiseln gezielt getötet werden. Sondern die Rücksichtnahme wird beendet. Krieg ist kein Polizeieinsatz, Soldaten sind für Geiselverhandlungen denkbar ungeeignet, da sie militärischen Nutzen abwägen müssen.

Um das beurteilen zu können, darf man auch nicht die Geschichte der Geiselnahmen in Israel vergessen. Man denke nur an Gilad Schalit, der nach fünf Jahren als Geisel gegen über 1000 Palästinenser ausgetauscht wurde. Darunter Yayha Sinwar, der danach seinen Aufstieg in der Hamas begann. Übrigens durch interene Säuberungsaktionen und dem Töten anderer Palästinenser. Und der als Chef der Hamas im Gazastreifen den 10/7 überhaupt erst plante.

Der Mann hinter dem Krieg: Yahya Sinwar
Er ist der Mann, der hinter dem Terroranschlag auf Israel steckt. Er ist der Mann, der als Chef der Hamas den Krieg steuert. Und hinter Yahya Sinwar steckt eine…
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Die Vorfälle am 07.10.2023 sind gut dokumentiert und werden weiter untersucht.
Am bekanntesten ist der Vorfall, in dem der verantwortliche Brigadegeneral Barak Hiram mit einem Panzer auf das Haus von Pessi Cohen in Kibbuz Be’eri feuern lies, in dem sich auch Geiseln befanden. (siehe unten) Wovon er wohl wusste; wobei aber nicht bekannt war, ob er wusste, wie viele Geiseln.

Es wurde auch auf einige Fahrzeuge gefeuert, die auf dem Rückweg in den Gazastreifen waren.
Es muss da also noch Fall für Fall untersucht werden, ob die Soldaten überhaupt wussten, dass sich darin Geiseln befinden konnten.
In einem einzigen Fall wurde die Hannibal-Direktive klar als Befehl ausgesprochen. („Hannibal at Erez, dispatch a Zik“ eine Drohne) Genau dabei ist aber gar nicht klar, ob dabei Geiseln getroffen wurden.

Eine Kommission der UN kam zu dem Schluss, dass mindestens 14 Personen wahrscheinlich durch Eigenbeschuss getötet wurden. Wahrscheinlich!
Das bedeutet wiederum, wir sprechen hier noch nicht einmal von 1,5% der getöteten, bei denen die Frage überhaupt im Raum steht.

Ergo: Die Behauptung, ein großer Teil oder gar die Mehrheit der Getöteten sei durch das israelische Militär selber getötet worden, ist absurd.

Geköpfte Babys

Narrativ: Israel hat behauptet, dass 40 Babys geköpft wurden.

Hintergrund: Ab dem 10.10.2023 kam das Gerücht auf, die Hamas habe 40 Babys geköpft.

Die IDF konnte erst am Morgen des 10.10.23 den Kibbuz Kfar Aza sichern.
Dort wurden dann Journalisten mit rein gelassen, während teilweise noch gekämpft wurde.
Die englischsprachige Reporterin Nicole Zedeck sendete für i24NEWS Live-Bilder, die bis heute online sind.

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Screenshots eines der Videos von Zedeck von dem Tag, hier auf YouTube.

In dieser Situation sagte sie in einer Live-Schalte, dass ein Kommandeur ihr gesagt habe, dass wohl 40 Kinder und Babys getötet wurden. Sie berichtet das als indirektes Zitat, man weiß also nicht genau, was der Kommandeur gesagt hat. Er konnte die genaue Zahl zu dem Zeitpunkt ja auch noch gar nicht so genau wissen. Vielleicht war er auch einfach von der Einwohnerzahl ausgegangen, während im Hintergrund noch Schüsse fielen.
In einer anderen Übertragung sagt sie, Soldaten hätten ihr gesagt, dass Mütter und Babys geköpft worden seien. Über die Anzahl sagt sie nichts.

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Screenshot aus der aktiven Karte der Civil Commission von Kfar Aza: 80 getötet, zwei entführt und getötet, 17 entführt und überlebt. Mit Namen, Foto und wo es geschah.

Diese beiden – in der Situation live gemachten Aussagen – wurden später zu einer Aussage verdichtet.
Der Rest ist das Verfahren der stillen Post: Andere haben das falsch übernommen, auch Politiker und Medien. Selbst Präsident Joe Biden hat das zitiert, das Weiße Haus hat das später richtiggestellt.

Ergo: Die Behauptung, das sei als Lüge gezielt durch Israel verbreitet worden, ist falsch.
Tatsächlich ging diese ursprüngliche Story und die spätere Zusammenlegung überhaupt viral, weil sie englischsprachig aufkam.

Es gibt keine Beweise

Narrativ: Es gibt keine Beweise für Vergewaltigungen.

Hintergrund: Tatsächlich habe ich absolut keine Ahnung, woher diese Behauptung kommt. Die schlicht Unfug ist.

Es gibt hunderte Beweise, Untersuchungen, einen Bericht der UN, Autopsieberichte, Zeugenaussagen, und so weiter.
Wer dem nicht glaubt, der glaubt auch einer Verurteilung eines Sexualstraftäters vor einem Gericht pauschal nicht.

Hierbei wird gerne ein Spin verwendet.
Die derzeitige Debatte dreht sich darum, ob die Hamas sexualisierte Gewalt gezielt als Mittel des Terrors eingesetzt habe. Dabei ist aber nicht die Frage, ob sie sexualisierte Gewalt eingesetzt hat, sondern ob dies „gezielt“ passierte. Koordiniert, geplant, orchestriert.
Das wird gerne dazu umgedeutet, ob überhaupt Vergewaltigungen stattgefunden haben.

Hier würde ich gerne eines der vielen Fotos veröffentlichen. Erspare es den geneigten Leserinnen und Lesern jedoch lieber.

Ergo: Die Behauptung ist schlicht aus der Luft gegriffen und widerspricht allen Beweisen, die auch international geprüft wurden.

Das Militär wurde zurückgehalten

Narrativ: Das israelische Militär wurde gezielt zurückgehalten, um die internationale Empörung zu verstärken.

Hintergrund: Zunächst muss man sich doch einmal klar machen, was dies überhaupt bedeutet.
Hier wird argumentiert, das israelische Militär sei untätig geblieben. Damit wird der Fokus vom eigentlichen Massaker abgelenkt auf die angebliche Untätigkeit der IDF.
Als wenn das irgendetwas an den Massakern, Entführungen und Vergewaltigungen ändern würde. Die ja trotzdem nachweislich stattgefunden haben und von den Tätern selber dokumentiert wurden.
Selbst wenn Israel sich nicht gewehrt hätte, kann man doch daraus keinen Vorwurf konstruieren.

Am 07.10.2023 war in Israel nicht nur Schabat, sondern auch Simchat Torah. Das ist der Abschluss des Laubhüttenfestes und ein wichtiger Feiertag. Viele Soldaten waren also zu Hause. Es werden Morgen-Gottesdienste abgehalten und Kinder mit Süßigkeiten beschenkt.
Nicht an diesem Tag.

Zudem erfolgte der Angriff genau 50 Jahre nach dem Angriff Ägyptens und Syriens auf Israel beim Jom Kippur Krieg.

Das größte Problem war jedoch, dass die oberste Führung des Militärs schon weit vorher zu der Einschätzung gekommen war, dass die Hamas keinen größeren Krieg wolle. Deshalb wurden auch viele Warnungen ignoriert. Auch von der eigenen Aufklärung.
Dafür sind inzwischen viele Offiziere zurückgetreten, darunter Herzi Halevi (Chef der IDF), Aharon Haliva (Chef des Militärgeheimdienstes Aman) und Yaron Finkelman (Chef des zuständigen Südkommandos).

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Sich „gerade machen“ - Teil der militärischen Moral: Der Chef des Stabes General Herzi Halevi zollt den Getöteten in einer Zeremonie Respekt. Wenige Wochen vor seinem geplanten Rücktritt. 27.10.2024

Die Befehlsgebung lief chaotisch. Die Größe des Angriffs wurde nicht zeitnah erkannt. Auch Befehlshaber auf den unteren Ebenen beklagten dies.

Es gibt jedoch keinerlei Hinweise, nicht einmal plausible Beobachtungen, die nahelegen, dass das israelische Militär bewusst zurückgehalten wurde.

Mehr noch: Das Narrativ ignoriert, dass auch Militärposten sofort mit angegriffen wurden: Zikim, Yiftah, Nahal Oz, Sufa, Kisufim… Einige Soldaten wurden in ihren Betten erschossen. Manche der Hamas-Kombattanten hatten sich israelische Uniformen angezogen, um sich den Posten nähern zu können.
Das Militär war also von Anfang an Teil des Angriffs. Mehrere hundert Palästinenser wurden in Israel getötet.

Ergo: Die Behauptung, die IDF sei bewusst zurückgehalten worden, ist nicht nur nicht zu belegen. Sondern widerspricht auch allen Tatsachen.

Der eigentliche Gedanke

Alle diese Behauptungen sollen durch die Hintertüre den Eindruck erwecken, Israel habe den Angriff 10/7 zugelassen, gefördert oder gar initiiert, um einen Grund zu haben, den Gazastreifen zu zerstören, die Gaza-Palästinenser zu „vertreiben“ und/oder den Gazastreifen zu übernehmen.

Damit zusammen fällt daher gerade häufig das alte Narrativ, Israel bzw. Netanjahu habe die Hamas finanziert. Er hatte nur für einen begrenzten Zeitraum Gelder aus Katar nicht aufhalten lassen.

Tatsache ist allerdings das genaue Gegenteil.
Auch durch die gemachten Fehler steht die Regierung Netanjahu vor dem immer akuter werdenden Druck, in der nun anstehenden Wahl nicht wiedergewählt zu werden.
Würde jedoch eine weniger radikale oder „linkere“ Koalition an die Regierung kommen, entfallen den Palästinensern und vor allem den linksradikalen europäischen Multiplikatoren viele Argumente.

Brandolinis Gesetz

Ich hoffe, diese eigentlich kurze Übersicht über die Propaganda-Narrative zeigt einmal, wie sehr Brandolinis Gesetz (Bullshit-Asymmetrie-Prinzip) greift: „Das Widerlegen von Schwachsinn erfordert weit mehr mehr Energie als dessen Produktion.“

Ein zweiter Punkt kommt hinzu: Ich agiere nicht nur, häufig reagiere ich. Ich betreibe Gegenpropaganda, indem ich Propaganda zerlege oder Behauptungen beleuchte.
Das wird häufig so verstanden, als würde ich Propaganda betreiben. Denn viele kennen solche Propaganda-Narrative nicht. Oder nehmen sie gar nicht als solche wahr, das sie in ihr Weltbild passen.

Ein großer Teil der Propaganda findet auf X statt. Alleine schon durch die Mechanismen der Plattform. Vieles allerdings auch auf Telegram und TikTok.
Wer aber nicht auf X aktiv ist – was ich ohne U.M. auch nicht wäre – der bekommt davon recht wenig mit.

Beispielsweis argumentiere ich selber nie mit dem Völkerrecht. Häufig genug habe ich erklärt, was das Kriegsvölkerrecht überhaupt ist und dass es international nicht durchgesetzt werden kann.
Da die pro-palästinensische Propaganda sich aber wieder und wieder auf das Völkerrecht beruft, kehre ich diese Argumentation natürlich um. Indem ich beispielsweise zeige, dass die Palästinenser sich selber nicht an das Völkerrecht halten.
Das wird dann häufig kritisiert, ich könne ja nicht beide Positionen vertreten und das Völkerrecht einseitig gelten machen.
Tue ich nicht.
Ich mache gar nicht gelten, ich widerlege und stelle Relationen her.

So gut wie jeder Angriff der Palästinenser ist völkerrechtswidrig
Wem der Titel nun wie eine steile These vorkommt, sollte sich Gedanken machen, wie sehr die pro-palästinensische Propaganda sich schon in seinem Hirn eingerichtet hat.…
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Quellen

Diese pro-palästinensische Propaganda unterliegt Moden. Sie ist aktiv, sie reagiert, sie passt sich an, sie zaubert immer wieder neues aus dem Hut.
Und sie ist systemisch, nicht systematisch. Sie ist nicht koordiniert, sie ist ein lebender Organismus, der immer neue Blüten hervorbringt. Ein Drache mit nachwachsenden Köpfen.
Das bedeutet nicht, dass die Hamas direkt hinter allem steckt oder dass das Politbüro in Katar eine Kampagne lanciert hat. Die Vorstellung ist dumm-naiv, das Widerlegen ist es mindestens genauso. Auch andere Protagonisten haben einen Nutzen.

Derzeit ist sie wieder sehr laut. Was verwunderlich ist, denn im Gazastreifen hat sich absolut nichts geändert.

Bemerkenswert ist vor allem der Meinungsbeitrag des Journalisten Nicholas Kristof, der am 11.05.2026 in der New York Times veröffentlicht wurde.
Er schildert den sexuellen Missbrauch palästinensischer Gefangener in Israels Gefängnissen.

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Screenshot des Beitrags der New York Post.

Dabei verlässt Kristof sich ausschließlich auf anonyme Aussagen, Hörensagen und den Euro-Med Human Rights Monitor, den er als „In Genf ansässige Aktivistengruppe“ beschreibt, die „häufig Israel kritisiert“.
Tatsächlich handelte s sich dabei aber um einen palästinensischen Lobby-Verband, der 2011 von Ramy Abdu gegründet wurde. Und der versucht, von der UN anerkannt zu werden. Was regelmäßig an kritischen Fragen von u.a. Israel, Bahrain und Libyen scheiterte. Unter anderem zu politischen Verbindungen und zur Finanzierung.

Schon vorher konnte ich durch meine Recherche zur Chronologie einer Geiselbefreiung im Juni 2024 zeigen, dass Ramy Abdu auf seinem X-Account Informationen geteilt hat, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nur von der Hamas stammen konnten.

Chronologie einer Geiselbefreiung
Am vergangenen Samstag haben die IDF und die israelische Polizei vier der durch die Hamas entführten Geiseln befreit. Seitdem kamen immer mehr Informationen an die…
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Der Zeitpunkt sagt so viel

Inzwischen hat Netanjahu angekündigt, dass der Staat Israel gegen die New York Times und Nicholas Kristof juristisch vorgehen wird. Mit „härtesten rechtlichen Schritten“.
Auch ein Pulitzer-Preis entbindet nicht von Sorgfalt und journalistischen Standards, im Gegenteil.

Merkwürdig allemal, dass dieser Bericht veröffentlicht wurde, genau einen Tag bevor die Civil Commission ihren Bericht zum sexualisierten Terror veröffentlichte.

Eine weitere Quelle für die derzeitige Propaganda ist ein Video der Plattform Double Down News.
Diese britische Plattform erscheint journalistisch seriös, tatsächlich handelt es sich aber um eine reine Social Media-Plattform. Sie wird als – in der freundlichsten Formulierung – links und pazifistisch beurteilt und finanziert sich über Spenden.
Diese Plattform hat auch ein Video veröffentlicht, in dem alle hier beschriebenen Narrative zumindest indirekt vertreten wurden. Freilich im scheinbar journalistisch-seriösen Ton.

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Dabei wird der Eindruck erweckt, dass die Plattform diese Informationen selber und aufwändig recherchiert hätte. Tatsächlich sind sie aber öffentlich, werden in Israel breit diskutiert und sind teilweise durch eine schnelle Abfrage einer KI zu finden.

Screenshot eines Berichts
Im Video von DDN: „Wir kennen sogar das Haus, wo das passiert ist.“ Ja, aber nicht, weil DDN das recherchiert hat. Sondern weil es in Israel weit und offen berichtet wurde. Times of Israel, 01.01.2024

Schaut man auf den X-Account der Seite, sieht man gleich oben angepinnt einen Beitrag, in dem sie die ebenfalls derzeit grassierende Geschichte von durch Israel eingesetzten Hunden repliziert, die darauf trainiert wurden, palästinensische Gefangene zu vergewaltigen.

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Die fachliche Beurteilung überlasse ich den Experten. Nach ein paar Semestern Psychologie erlaube ich mir aber zu behaupten, dass es schlicht unmöglich ist, einen Hund derart zu konditionieren.

Das hat aber auffällige Parallelen zu der Tatsache, dass im islamischen, besonders im arabischen Raum Hunde als unrein gelten („najis“). Was sich auch in einem doch merkwürdig einseitigen Repertoire an Beleidigungen wiederfindet (Hundesohn, etc.)
Militärisch und aus Sicht eines Juden bzw. Europäers würde alleine der aufwändige Versuch einer solchen Konditionierung keinerlei Sinn ergeben.

Alle diese Äußerungen wurden am 12.05.2026 veröffentlich. Genau am Tag der Veröffentlichung des Berichts der Kommission.

Zufälle gibt‘s.


Erschienen auf steady.page