| |||
Trump will Grönland haben. Die Bundeswehr hat nun 15 Soldaten nach Grönland geschickt. | |||
Um es direkt vorweg zu sagen: Es wird keinen Krieg mit den USA um Grönland geben. | |||
Die Arktis | |||
Fangen wir am Anfang an. | |||
Wir sehen Weltkarten immer aus der eurozentrischen Perspektive. Oder wenigstens aus einer „horizontalen“ entlang des Äquators. Jeden Abend in den Nachrichten, in jedem Schulunterricht. | |||
| |||
Intro Screenshots der Tagesschau und des heute Journals: Europa in der Mitte. | |||
Wir sehen die USA und Russland immer als zwei Pole auf der Welt, die auf verschiedenen Seiten liegen. Schaut man sich die Welt aber einmal von „oben“ an, also mit Draufsicht auf den Nordpol, tun sich ganz neue Perspektiven auf. | |||
| |||
Und das bedeutet, U-Boote könnten den kürzesten Weg nehmen einfach unter dem Nordpol durchtauchen. | |||
Gut, die USA grenzen auch unmittelbar an Russland, von Alaska aus kann man nach Russland spucken. Aber das vergessen ja auch US-amerikanische Präsidenten gerne mal. Also geschenkt. | |||
Russland hat vier Flotten. | |||
| |||
Gäbe es einen Krieg gegen die USA oder die NATO, würden die abtauchen und wären verschwunden. Und sie könnten sich unter dem arktischen Eis verstecken, wo sie schwerer gefunden werden könnten. | |||
| |||
Die neue Suvorov (K-553, NATO Code Borei) in der Murmansk-Region. 18.02.2023 | |||
Strategie und Seltene Erden | |||
Grönland ist so zu sagen das nördlichste Festland. | |||
Deshalb hat Trump mehrmals gesagt, Russland oder China könnten Grönland „besetzen“. Und er würde keinen russischen Stützpunkt neben den USA dulden. (Alaska? …ach, schon gut.) | |||
Denn Grönland gehört zu Dänemark. Also zu einem NATO-Verbündeten. Und mit dem Konzept NATO hat Trump ja nun seine Probleme. Seine Regierung will alles in der Amerikanischen Hemisphäre unter US-Kontrolle bringen. Das wurde in dem gerade veröffentlichten Sicherheitspapier ausdrücklich so gesagt. | |||
Unter Grönland liegen auch die immer wichtiger werdenden Seltene Erden. | |||
| |||
Spaziergang im Schnee | |||
Der Ansatz der Europäer ist jetzt etwa so, wie man ein quengelndes Kind auflaufen lässt. | |||
Das ist totsicher das, was in den Verhandlungen gerade abläuft. | |||
Und um das zu prüfen, sind da jetzt erstmal ein paar Leute gucken. | |||
Man muss sich klar machen: Grönland ist so groß wie sechs Deutschlands. Oder vier Frankreichs. Oder sieben Italiens. Und weil ich Euch Tagediebe kenne: 840 Saarlande und 300 Millionen Fußballfelder. | |||
Es macht also Sinn, da mal ein paar Leute hinzuschicken. Die das dann gemeinsam mit anderen prüfen. |
„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ Sie verbieten nicht die Hassrede, sondern die Rede, die sie hassen. Den Sozialismus erkennt man daran, daß es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert...
Samstag, 17. Januar 2026
Bundeswehr auf Grönland: Krieg mit den USA?
Märchen zur schöngerechneten Prekariatseinwanderung: Je mehr Migration, desto mehr werden „die Haushalte entlastet“
Massenmigration nach DeutschlandKeine Gerechtigkeit für Liana K.: Deutschlands Kuscheljustiz erklärt Mord-Iraker für „nicht schuldfähig
Mordopfer Liana K. wurde nur 16 Jahre alt, bevor auch sie ein Opfer rechtloser Zustände und geduldeter illegaler Massenmigration wurde Freitag, 16. Januar 2026
Die Schützlinge der „ICE-Watch-Warriors“





„Hat er nie gesagt“: Lanz dreister Versuch, Daniel Günther entlasten – mit manipuliertem „Faktencheck“
Vorgestern im ZDF: Lanz geht auf Beatrix von Storch los- Daniel Günther hat unmissverständlich eine Zensur bis hin zum Verbot von „Nius“ und anderen Medien (von ihm zuvor als “Extremisten” beschrieben) gefordert, die ihm nicht regierungskonform genug berichten.
- Erst als ihm klar wurde, was seine Worte auslösen würden, versuchte er stümperhaft, wieder auf das Thema Soziale Medien zurückzukommen, wobei er eben nicht klarstellte, dass sich sein “Ja“ zur Zensur auf diese bezogen habe, sondern er das Gespräch weg vom heiklen Zensur- und Verbotsthema lenken wollte.
- Wer sich die Sendung ansieht, erkennt unschwer, dass auch Lanz klar verstanden hat, worauf sich Günthers Forderungen bezogen und wie diese gemeint waren. Selbst Amann hielt es in der Sendung kurz darauf für nötig, sich eine Verteidigung von „Nius“ abzuringen – weil auch sie ganz genau begriffen hatte, worauf sich Günters Zensurforderungen bezogen hatten (auch wenn sie sich in ihrem apologetischen Pro-Günther-Kommentar vom Montag dessen Falschdarstellung zu eigen machte).
Briefing Iran
| |
Flugzeugträger USS Lincoln | |
Ein Luftschlag der USA gegen den Iran wird immer wahrscheinlicher, die militärischen Vorbereitungen laufen. Umso mehr Falschmeldungen geistern durchs Netz, vermengt mit Mutmaßungen und Propaganda. | |
Einige Meldungen kamen in der vergangenen Nacht nach und nach rein. | |
• Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte gestern zwei ungenannte europäische Offizielle, dass ein Schlag gegen den Iran innerhalb der nächsten 24St erfolgen könnte. | |
• Im Iran wurde das Kriegsrecht ausgerufen. | |
• Die israelische Regierungsmaschine „Wing of Zion“, das Pendant zu den amerikanischen Air Force One, hat gestern Israel verlassen. | |
| |
Die israelische „Air Force One“, die Wing of Zion. | |
• Mehrere Fluggesellschaften ziehen ihr Personal aus Israel ab und haben alle Flüge von und nach Israel gecancelt. Darunter auch die deutsche Lufthansa. | |
• Batterien des Iron Dome wurden mindestens in Jerusalem in Stellung gebracht. | |
| |
Ein Starter des Dystems Iron Dome. | |
• Bereits seit der vergangenen Woche haben die USA viele Transportmaschinen oder Tanker nach oder über Europa verlegt, darunter mehrere Stratotanker (Boeing KC-135). Diese können lange in der Luft bleiben und Bomber und Jagdbomber im Flug auftanken. | |
• In den frühen Morgenstunden europäischer Zeit hat der Iran seinen Luftraum gesperrt. | |
• Die USA haben in der gesamten Region Personal und Material abgezogen bzw. verteilt. Man spricht von „dislozieren“, damit sie schlechter zu bekämpfen sind. So im und aus dem Irak, den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Oman und Kuweit. | |
| |
Luftbild der Air Base Al Udeid in Katar. | |
• Ebenfalls in den frühen Morgenstunden kam die Falschmeldung auf, die USA hätten den Flugzeugträger Theodore Roosevelt vorm Iran. Darauf sind auch MilBlogger und hochrangige ehemalige Soldaten reingefallen. | |
• Ich habe die Einschätzung gelesen, dass Trump persönlich bei so etwas nur mitmacht, wenn er maximale Sicherheit hat. Er möchte den Friedensnobelpreis, weit wichtiger ist aber, dass er seinen Maga-Wählern keine Verluste erklären muss. Das halte ich für ein sehr kluges Argument. | |
• In Reichweite zum Iran liegen die Zerstörer USS Roosevelt (DDG-80), die USS Mitscher (DDG-57) und die USS McFaul (DDG-74). Alle drei gehören zur Arleigh Burke Klasse. | |
• Darüber hinaus habe ich von einem vierten Zerstörer und einem Atom-U-Boot gelesen, konnte das aber nicht verifizieren. | |
• In der Region operieren auch die USS Canberra (LCS-30), die USS Tulsa (LCS-16) und die USS Santa Barbara (LCS-32). Das sind Fregatten der neuen Independence Klasse, die für asymmetrische und küstennahe Kriegsführung und nachrichtendienstliche Aufklärung konzipiert sind. | |
• Am frühen Morgen kam dann die Bestätigung, dass die USA die „Battle Group“ des Flugzeugträgers USS Abraham Lincoln (CVN-72) vor den Arabischen Golf beordert haben. (Titelbild) Dazu gehören mindestens (!) die USS Spruance (DDG-111), die USS Michael Murphy (DDG-112) und die USS Frank E. Petersen Jr. (DDG-121). Ebenfalls alles Zerstörer der Arleigh Burke Klasse. | |
• Zu der Battle Group gehört immer auch mindestens ein Atom-U-Boot, derzeit der Ohio Klasse. | |
| |
Die SSGN Ohio | |
• Zu einer solchen Battle Group gehören auch immer Versorger, um die Schiffe „nachladen“ zu können. | |
• Durch das aufgebaute Netz von Tankern ist es, wie beim Schlag gegen das iranische Atomprogramm, zusätzlich möglich, B2 Bomber einzusetzen. Diese können ohne Zwischenstopp aus den USA kommen. | |
| |
Ein B2 Bomber in der Einsatzvorbereitung. | |
• Verschiedene Quellen haben wiedergegeben, die Verlegung der Battle Group würde sechs bis acht Tage dauern. Um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht, wie man darauf kommt. | |
| |
Einschätzung | |
Ich bin keineswegs sicher, ob ein Luftschlag erfolgen wird. | |
Spannend ist auch immer Saudi-Arabien. Denn die sind eigentlich der Erzfeind des Irans. Halten sich aber schön aus allem raus. Würde der Iran die Saudis angreifen, kämme es vermutlich zu einem Krieg, der auch Iran-Irak weit in den Schatten stellen könnte. | |
Wenn es knallt, dann richtig. | |
Die Flugabwehr ist nach dem letzten Schlagabtausch nahezu ausgeschaltet. Der Iran verfügt nicht über die Kapazitäten. Die USA könnten – überspitzt – über dem Iran machen, was sie wollen. | |
| |
B2 beim Start in den USA. | |
Gefährlicher sind die Gegenschläge. Denn der Iran verfügt durchaus noch über ausreichend ballistische Raketen, die in Israel oder den Emiraten durchaus etwas anrichten können. | |
| |
Iranische Raketen bei einer Übung. | |
Die USA wird also vermutlich vor allem diese Systeme angreifen. Und erst sekundär dann Kasernen und Einrichtungen der Revolutionsgarden, der Basij-Milizen und Imam Ali Bataillone, die die Bevölkerung terrorisieren und massakrieren. Es sind hochmobile Milizen, mit Gewehren auf Motorrädern. Das wird man nicht aus der Luft erledigen können. Es wird kein Weg daran vorbeiführen, dass die Iraner selber das werden erledigen müssen, um das Mullah-Regime zu beenden. | |
Ein anderer Faktor sollte aber nicht unterschätzt werden. | |
Dennoch gibt es immer mehr Meldungen, dass die Proteste bereits weitestgehend in sich zusammengebrochen sind. Die Frage wird dann also sein, ob ein Luftschlag ausreicht, die iranische Bevölkerung erneut zu befeuern. |















