Sonntag, 14. Mai 2017

Fregatte schief im Wasser... natürlich nach... rechts...

von Thomas Heck...

Die Rechtsradikalen der Bundeswehr haben nun auch konkreten Einfluß auf aktuelle Rüstungsprojekte. So führt die rechte Gesinnung innerhalb der Marine bei der neuen Fregatte F125 zu einer Vorkränkung nach Steuerbord von 1,3 Grad. Sämtliche Maßnahmen der Politischen Bildung, die Gesinnung wieder ins Lot zu bringen, seien gescheitert, werden führende Marineoffiziere zitiert. Man will jetzt versteckt im linksextremen Spektrum der Bevölkerung um Nachwuchs werben, um für Ausgleich zu sorgen...


Was wie finstere Satire klingt, ist auch kein Aprilscherz. Lustig ist dabei nur, dass die Vorkränkung tatsächlich nach Steuerbord zeigt. Man sieht förmlich die Ministerin resignierend das gefönte Haupthaar entnervt auf die Tischplatte ihres Schreibtischs mit den Worten sinken: "Nicht Steuerbord, nur nicht Steuerbord..." 

Dies vermeldet T-Online:

Die Bundeswehr kämpft erneut mit Problemen bei einem ihrer Rüstungsprojekte. Einem vertraulichen Teil des Rüstungsberichts des Verteidigungsministeriums zufolge, liegt die neue deutsche Fregatte F125 schief im Wasser.

Dieser Bericht stammt vom April und liegt jetzt der Nachrichtenagentur Reuters vor. Bei einer Untersuchung im Januar sei eine Vorkrängung von 1,3 Grad nach Steuerbord festgestellt worden. Maßnahmen zur Beseitigung der Schieflage würden derzeit mit der Industrie abgestimmt. Außerdem ist das von ThyssenKrupp und Lürssen gebaute Schiff offenbar weiter zu schwer.

Einer Auswertung vom September 2016 zufolge überschritt die Fregatte das vertraglich vereinbarte Gewicht um 178 Tonnen. Es bestehe das Risiko, dass bei weiterem Anstieg des Leergewichts die übrigen Planungen für das Schiff beeinträchtigt würden.

Bleibt es bei dem aktuellen Gewicht, dürfte dies auch die Verbrauchs- und Betriebskosten erhöhen.

Die Bundeswehr hat insgesamt vier Fregatten des Typs F125 zu einem Stückpreis von ursprünglich 650 Millionen Euro bestellt. Das neue Schiff soll deutlich länger als seine Vorgänger im Einsatz bleiben können – zwei Jahre statt bisher neun Monate. Die Besatzung verringert sich von 235 auf 120 Seeleute. Ursprünglich sollte die erste Fregatte schon 2014 in Dienst gestellt werden, nun wird dieses Jahr damit gerechnet.

Parameter werden nach neuen Tests eingehalten 

Das Verteidigungsministerium wollte den vertraulichen Bericht nicht kommentieren. "Allgemein kann ich aber mitteilen: Erst kürzlich durchgeführte Tests ('Krängungsversuche') haben nachgewiesen, dass sowohl die vereinbarten Leistungsparameter als auch die Entwurfsparameter der Fregatte F125 eingehalten werden", erklärte eine Sprecherin. Eine Vorkrängung könne allgemein im Schiffsbau nicht ausgeschlossen werden. "Bei der Fregatte F125 sind entsprechende Gegenmaßnahme identifiziert und mit der Industrie bereits abgestimmt."

Außerdem sieht der Bericht ein Risiko, dass sich die Auslieferung der drei letzten Schiffe um bis zu sechs Monate verzögert. Grund sei die wirtschaftlich kritische Lage der Firma Aeromaritime, die für den Einbau der Kommunikationssysteme verantwortlich ist. "Die Arbeiten an Bord von Schiff 2 wurden dadurch bereits behindert", heißt es in dem Bericht. "Mit Auswirkungen auf die Ausrüstung und Integration der Folgeschiffe ist zu rechnen." Um für Abhilfe zu sorgen, bemühten sich die Werften um alternative Firmen.

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