Mittwoch, 12. April 2017

Viel zu lasch die Profis heutzutage...

von Thomas Heck...

Wer gestern Klaus Kleber im heute-Journal sah, konnte ein Paradebeispiel dieses widerlichen Verharnlosungsjournalismus sehen, den insbesondere die öffentlich-rechtlichen Medien an Tag legen, wenn Anschläge aus bestimmten Richtungen, nämlich aus Richtung des Islam oder von links stattfinden. Bei rechtsgerichteten Anschlägen, wie z.B. auf eine Moschee letztes Jahr, hat dieser die umgehende mediale Aufmerksamkeit.


Claus Kleber im heute-Journal ist der, der immer gerne Nachrichten im Sinne seiner politischen Deutungshoheit erläutert. Gestern betonte er mehrfach, dass es sich beim Anschlag von Dortmund „ja nur um eine ganz leichte Explosionen“ gehandelt habe und es ja „lediglich einen Leichtverletzten“ gegeben habe. Den verletzten Polizisten hat er gleich komplett unterschlagen. Ansonsten sollen sich die Profis mal nicht so anstellen...

Aber Herr Kleber, ab wann darf der Bürger geschockt sein, ohne dass er von Ihnen ein schlechtes Gewissen eingeredet bekommt und dennoch noch politisch korrekt bleibt? Ab 12 Toten? Nur bei rechtsextremistischen Hintergrund? Leute wie Claus Kleber tragen maßgeblich dazu bei, dass sich der Bürger mehr und mehr an Anschläge an täglichen Mord und Totschlag gewöhnt.

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