Donnerstag, 6. April 2017

Mit Kopftuch wäre das nicht passiert?

von Thomas Heck...

Zweiklassen-Justiz hat wieder zugeschlagen. Sprünge auf den Kopf führen nicht zwangsläufig zu U-Haft. Wären hier Neo-Nazis als Täter involviert und Flüchtlinge die Opfer, meinen Sie wirklich, hier wäre keine U-Haft angeordnet worden? Da das Opfer nur ein Deutscher war, konnten die Täter mit aller Milde des Gesetzes rechnen. 

Ist das nun in Zukunft unser Schicksal? Dass Frauen, die nicht verschleiert oder mit Burka öffentlich ohne Begleitung unterwegs sind, mit Angriffen durch Merkels Gäste rechnen müssen? Toleranz ist doch keine Einbahnstrasse.  Auch wenn ein Werbespot der Bahn AG etwas anders suggeriert.



Seine Zivilcourage musste ein 28-Jähriger teuer bezahlen: Als eine junge Frau von mehreren Männern in einer Bahn in Mannheim belästigt wurde, griff ein junger Mann an einem Samstag Anfang März beherzt ein. Die Angreifer schlugen den Helfer nieder und traten auf ihn ein, berichtete die Mannheimer Polizei.

Der junge Mann erlitt durch die Schläge und Tritte mehrere Knochenbrüche. Die Täter sollen mit äußerster Brutalität vorgegangen sein und mehrfach von einer Sitzbank auf den Kopf ihres Opfers gesprungen sein.

Die Staatsanwalt Mannheim ermittelt nun wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung. Insgesamt bestand der Kreis der Verdächtigen aus zehn jungen Männern.

Junge Frau meldet sich

Nach einem Zeugenaufruf meldete sich auch eine 24-Jährige, der das Opfer zu Hilfe kommen wollte. Die Frau konnte drei 18-Jährige identifizieren, die hauptsächlich an der Tat beteiligt gewesen sein sollen.

Bei allen zehn Tatverdächtigen machte die Polizei Hausdurchsuchungen und beschlagnahmte zahlreiche Beweismittel. Von den drei Hauptverdächtigen sind zwei mittlerweile in Haft, einer befindet sich noch auf der Flucht. Die sieben übrigen Verdächtigen sind nach Vernehmungen auf freiem Fuß, müssen aber mit einer Anzeige rechnen. Ein Skandal, dass der Sprung auf den Kopf zu keiner U-Haft führt.

Wenn ich dann in dem Zusammenhang lese, dass über 270.000 Syrer das "Recht auf Familiennachzug" haben, wird mir Angst und Bange. Und wie ich es bereits woanders geschrieben. Toleranz bemisst sich nicht daran, ob wir Deutsche eine Burkini um Schwimmbad akzeptieren, sondern ob 1000 Burkini-Träger und deren Männer die einzige Bikini-Trägerin akzeptieren. Nach aktuellem Stand wird nicht mal eine normale gekleidete Frau respektiert. Wir gehen sehr dunklen Zeiten entgegen.


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