Mittwoch, 26. April 2017

Ein Kopftuch für JEDE Frau... aus Solidarität...

von Thomas Heck...

Für mich ist es egal, ob jemand ein Kopftuch trägt oder nicht. Ich würde nie eine Frau angreifen, die ein Kopftuch trägt, nicht verbal, nicht physisch. Meine Gedanken sind jedoch nicht positiv, sind aber auch meine Privatsache. Das Kopftuch ist für mich auch keine Frage der Toleranz. Die Toleranz wird für mich dann vakant, wenn es zum Zwang werden würde. Wie tolerant wäre der Islam gegenüber den Frauen, die kein Kopftuch tragen wollen?

Auch die Burkini ist nicht das Problem, sondern würde erst dann zum Problem werden, wenn unter 1.000 Burkini-Trägerinnen die 1 Frau ihren Bikini nicht mehr tragen darf. Und wie 1.000 testosterangesteuerte Muslime ticken können, haben Frauen in normaler Kleidung an Silvester 2015 auf der Domplatte in Köln erfahren müssen. Toleranz à la Islam.


Umso fataler sind Aussagen des österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen zum Thema Kopftuch, die aufhorchen lassen. 

„Im Übrigen nicht nur muslimische Frauen, jede Frau kann ein Kopftuch tragen. Und wenn das so weitergeht, (…) bei dieser tatsächlich um sich greifenden Islamophobie, wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen. Alle! Aus Solidarität mit jenen, die es aus religiösen Gründen tun.“ 

Es gilt jetzt, sehr wachsam zu bleiben. Hier geht es zum Video...

Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist seit fast 100 Tagen im Amt. Im ORF-"Report" war ihm daher am Dienstagabend ein umfassender Beitrag gewidmet. Nun sorgt ein darin gezeigtes Zitat des Bundespräsidenten, das er bei einem Auftritt im Haus der Europäischen Union in Wien vor Jugendlichen tätigte, für Aufsehen in den sozialen Medien.

"Es ist das Recht der Frau sich zu kleiden wie auch immer sie möchte, das ist meine Meinung dazu. Im übrigen nicht nur die muslimische Frau, jede Frau kann ein Kopftuch tragen", sagte Van der Bellen. Für Aufregung sorgt aber vor allem folgender Satz: "Und wenn das so weitergeht, bei dieser tatsächlich um sich greifenden Islamophobie, wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen. Alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun."

"Weiß jemand, ob #VdB damit einen Witz machen wollte?", fragte anschließend etwa Peter Bußjäger, Professor für Föderalismus an der Universität Innsbruck auf Twitter. Manfred Juraczka, Klubobmann der Wiener ÖVP nutzte die Aussage ebenfalls für Kritik via Kurznachrichtendienst: "Soviel zur Wahlkampf-Behauptung #vdB sei ein Mann der Mitte." Eine weitere Userin unterbreitete dem Staatsoberhaupt auch sogleich einen Vorschlag: "Herr Van der Bellen, warum gehen Sie nicht mit gutem Beispiel und einem Kopftuch voran?"

Nach dem Einstiegsbeitrag mit besagtem Zitat, in dem dann auch Bürger und Experten gefragt wurden, wie sie Van der Bellens erste drei Monate im Amt bewerten, folgte ein Interview mit dem 73-Jährigen. Die Fragen stellte Moderatorin Susanne Schnabl.

Thema war dabei aber nicht der eingangs ausgestrahlte Kopftuch-Sager, als vielmehr der Vorstoß der Rechnungshof-Präsidentin Margit Kraker, die sich für eine fixe Legislaturperiode und ein Verbot für vorgezogene Neuwahlen ausgesprochen hatte. Van der Bellen hielt davon wenig: "Ich sehe den Sinn nicht. Wir haben die Legislaturperiode gerade vor nicht allzu langer Zeit von vier auf fünf Jahre verlängert." Es sei das verfassungsmäßige Recht der Mehrheit des Nationalrats, Neuwahlen zu beschließen. "Ein solches Recht dem Nationalrat zu entziehen, da müssen schon sehr schwerwiegende Gründe vorliegen, die ich jetzt nicht sehe", erläuterte der frühere Grünen-Chef.

Im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion um Doppelstaatsbürgerschaften rät Van der Bellen zu Gelassenheit. "Ich sehe das große Problem nicht darin, dass jemand zwei Staatsbürgerschaften hat. Ich sehe nicht, was dem österreichischen Staat dadurch für ein Schaden entsteht", meinte Van der Bellen. Den SPÖ-ÖVP-Streit um das Flüchtlingsumverteilungsprogramm der EU und die Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen aus Italien nannte Van der Bellen im "Report" einen "kurzfristigen Ausrutscher" der Regierung, "der ja sofort wieder zurückgenommen worden ist".

1 Kommentar:

  1. Na und? Die Österreicher wollten ihn. Sie hatten die Wahl. Wer jemanden wählt, der den Islam gut findet, muss mit den Folgen seiner Wahl eben leben - auch mit Kopftuch. Ich würde es gut finden, wenn man den Frauen hier vorschriebe Kopftuch zu tragen, nicht aus Solidarität, sonder aus Staaträson. Nicht, weil ich es toll finde, sondern in der Hoffnung, dass endlich mal gerade Frauen aufwachten und endlich begriffen, was der Islam wirklich ist. Und ich muss Ihnen widersprechen. Ich habe etwas gegen Kopftuchfrauen und zeige das auch als Frau den Frauen. Das Kopftuch ist eben kein Bekleidungsstück, sondern ein Textil der Unterdrückung, was hier im Westen absolut nichts zu suchen hat. Auch in Europa wurde früher Kopftuch getragen, aber da war es nur ein Kleidungsstück und oft auch ein modisches.

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