Samstag, 4. Februar 2017

Wenn Grüne einen Ehrenmord instrumentalisieren

von Thomas Heck...

Hatun Sürücü musste für ihren Traum auf ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben sterben, als sie von ihrem Bruder, stellvertretend für die ganze Familie, ermordet wurde. 


Ich muß dieser Tage verstärkt an Hatun denken, die nicht weit von meinem Wohnort auf der Straße am 7.2.2005 mit Schüssen ins Gesicht niedergestreckt wurde. Am kommenden Dienstag jährt sich dieser dunkle Tag zum 12. Male. Es war der erste Fall von Ehrenmord, der mediale Verbreitung fand. Der Schock saß tief in einer Gesellschaft, die meinte, Integration von Migranten sei kein Problem.

Besonders perfide finde ich die Instrumentalisierung ihres Todes durch die Grünfaschisten in Berlin, die alljährlich einen Hatun-Sürücü-Preis ausloben. Gerade eine Partei, die für Kopftücher und Burkas eintritt, vehement gegen Brukaverbote kämpft, hat auch noch die Frechheit, einen Preis nach Hatun zu benennen.


Den Grünen möchte ich zurufen, es steht Euch nicht zu, den Namen Hatun Sürücü zu benutzen, Ihr beschmutzt ihren Namen, wenn Ihr, die Ihr vor den Islamisten einknickt, sie für Eure Zwecke von Multimulti mißbraucht.

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