Montag, 23. Januar 2017

Silvester war ja zu wenig los... jetzt kommt Karneval

von Thomas Heck...

Silvester war ja für Flüchtlinge etwas Mau. Keiner kam zum Schuss. Da muss jetzt seitens der Stadt Köln zur Karnevalszeit etwas nachgeholfen werden. So hat das Festkomitee Kölner Karneval  Flüchtlinge eingeladen, es gemeinsam mit Einheimischen und Touristen es närrisch zu treiben, äh das närrische Treiben gemeinsam zu feiern. Hierfür hat der Verein unter anderem auch ein Informationsblatt auf arabisch und englisch erstellt, das in den Asylunterkünften verteilt werden soll.


Darin werden den Asylsuchenden die Bräuche und Gepflogenheiten des Kölner Karnevals nähergebracht. So heißt es an einer Stelle: „Wundert Euch also nicht, wenn ihr Kölner in historischen Soldatenuniformen trefft. Ihre Gewehre sind nur aus Holz und haben Blumen im Lauf – und jeder einzelne ist eine kleine Demonstration für ein buntes und friedliches Miteinander.“ Und im Gegensatz zu Silvester ist Ficki Ficki zu Karneval ausdrücklich erwünscht.




„Kölner sind ziemlich offen und neugierig Fremden gegenüber“


Zudem wird darauf hingewiesen, daß der Straßenkarneval, anders als die Feiern in den Sälen, kostenlos sei. „Man stellt sich einfach mit an den Straßenrand, während die Musikgruppen und Festwagen vorbeiziehen. Und dabei kann man sogar noch etwas bekommen, denn die Teilnehmer des Umzuges verteilen Schokolade, Bonbons und kleine Blumensträuße an jedermann.“

Jeder, der wolle, könne also mitfeiern. „Die Kölner sind ziemlich offen und neugierig Fremden gegenüber. Der Umgang ist sehr locker, Freundlichkeit und Respekt sind oberstes Gebot. Ein Lächeln des anderen zeigt, ob er mit Dir feiern möchte.“ Und es sei auch keine Pflicht, während des Karnevals Alkohol zu trinken. „Spaß haben, singen und tanzen kann man ohne Alkohol mindestens genauso gut.“ Die Broschüre endet mit dem Aufruf: „Sei dabei und feiere mit uns!“ Merkt da eigentlich keiner, wie dieser Aufruf bei bestimmten Kulturkreisen ankommt? Wie Muslime asu Syrien oder dem Irak mit ihrem Frauenbild diesen Aufruf verstehen müssen? Wie wir schon früher bei der Bundeswehr sagten: Zum Karneval kannste immer einen wegstecken... viel Spaß, Köln... Hölle Allah., äh Kölle Allaf...

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