Samstag, 21. Januar 2017

Mit dem Kopftuch für Frauenrechte? Im Ernst?

von Thomas Heck...

Aus Protest gegen einen frauenverachtenden Islam sind am heutigen Tage weltweit zehntausende Frauen auf die Straße gegangen... so sollte diese Nachricht sich eigentlich anhören. Aber gegen die Steinigung von Frauen, die Hinrichtung von Schwulen im Iran demonstriert keiner. Nein, diese Frauen und einige Männer demonstrieren gegen den neuen US-Präsidenten. Sie demonstrieren mit einem Kopftuch mit amerikanischer Nationalflagge für Frauenrechte. Manchmal muss man Prioritäten setzen. Dümmer gehts nimmer.



Aus Protest gegen den neuen US-Präsidenten Trump gehen weltweit Menschen auf die Straße. Auch in Frankfurt wird gegen den mächtigsten Mann der Welt und seine frauenfeindlichen Äußerungen demonstriert.

Tausende Frauen und Männer haben am Samstag in deutschen Städten gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump demonstriert. Den größten Protestzug gab es in Frankfurt am Main, wo mehr als 2000 Menschen durch die Innenstadt zogen. Bei dem «Women's March» demonstrierten sie für die Rechte von Frauen und Minderheiten und für gesellschaftliche Vielfalt. 

Die Demonstranten riefen Sprüche wie «No means no» und «Hear our voice». Sie zogen vom Opernplatz durch die Innenstadt bis zu einer Abschlusskundgebung am Römerberg. Auf der Bühne sprachen unter anderem die Frankfurter Frauendezernentin Rosemarie Heilig und Pat Klipp, Vorsitzende der «Democrats Abroad» in Frankfurt. «Es verlief alles sehr friedlich», sagte ein Polizeisprecher.

Der sogenannte Women's March fand am Samstag auch in anderen deutschen Städten statt. In München, Heidelberg und Berlin gingen jeweils mehrere hundert Menschen auf die Straße. Weltweit sind am 21. Januar nach Angaben der Veranstalter Proteste in rund 150 Städten geplant.

Die Teilnehmer solidarisierten sich mit dem «Women's March» in der US-Hauptstadt, wo am Samstag Frauen gegen Frauenfeindlichkeit, Gewalt, Rassismus, Homophobie und religiöse Intoleranz auf die Straße gehen wollten. Der neue US-Präsident Donald Trump hatte sich während des Wahlkampfes wiederholt abfällig über Frauen geäußert.

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