Sonntag, 8. Januar 2017

Gedenken gibt es nicht für Juden, jedenfalls nicht sofort

von Thomas Heck...

Heute gab es in Jerusalem einen terroristischen Anschlag, wie es sie viel zu oft in Israel gibt. Ein arabischer Attentäter steuerte seinen Lkw in Tötungsabsicht in eine Gruppe junger Soldaten, tötete vier von ihnen und verwundete viele schwer.

Leider nur eine Fiktion...

Wer nun meint, in Deutschland gäbe es Solidarität mit den Opfern oder gar mit Israel und das Brandenburger Tor in Berlin würde in den Farben der israelischen Flagge erstrahlen, der sieht sich leider getäuscht. Denn für Deutsche sind Juden als Opfer nur gut, wenn sie im Holocaust ermordet wurden. Für lebende Juden, die für ihren Staat einstehen, bleibt des Tor leider dunkel. Für diesen Staat, der nicht mal der eigenen Terroropfer gedenkt, kann man sich nur schämen.


Sogar Tagesschau und ZDF-heute berichteten. Davon, dass in den "Palästinensischen Autonomiegebieten" zur Feier des Anschlages wie üblich Gebäck gereicht wurde, hört man in unseren "Qualitätsmedien" nicht. 

Nachtrag: 2 Tage später kommt die Ausleuchtung des Brandenburger Tores. Vermutlich hat der Senat lange überlegt. Zu lange. Offiziell waren es technische Probleme. Wir liefern das Bild nach, indem Hoffnung, dass das Tor künftig nicht mehr in Landesfarben erstrahlen muss, egal mit welcher Flagge...



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