Freitag, 16. Dezember 2016

Mit 12 radikalisiert und zum Mord bereit - geht nur im Islam

von Thomas Heck...

Man braucht sich nicht fragen, welcher Religion der zwölfjähriger Junge angehörte, der einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen geplant haben soll. Es kann nur der Islam sein. Und ich will nicht schon wieder die Fragen in den Raum stellen, was Kinder zu solchen Taten antreibt. Es können nur erwachsenen Muslime sein, die ihre Kinder mißbrauchen. Der zwölfjähriger Junge war womöglich vom IS gesteuert, orakeln die Medien, als er einen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen plante. Ich sage einfach, er war vom Islam gesteuert. Die Bundesanwaltschaft hat neben der Staatsanwaltschaft Frankenthal bereits die Ermittlungen aufgenommen.



Der zwölfjähriger Deutsch-Iraker hat offenbar versucht, einen Nagelbombenanschlag auf den Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen am Rhein zu verüben. Das meldet FOCUS in seiner neuesten Ausgabe unter Berufung auf Justiz- und Sicherheitsbehörden. Nach Erkenntnissen der Ermittler wurde der "stark religiös radikalisierte" Junge womöglich von einem "unbekannten Mitglied" der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) "angestiftet oder angeleitet", meldet FOCUS. Nur, weil der Sprengsatz nicht zündete, kam es zu keiner Detonation. Schwein gehabt heisst es da mal wieder. 

Nach FOCUS-Informationen ermittelt die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe wegen des Verdachts einer "schweren staatsgefährdenden Gewalttat". Parallel dazu führt die Staatsanwaltschaft Frankenthal Ermittlungen gegen den 2004 in Ludwigshafen geborenen Jungen, wobei das Verfahren wegen der Strafunmündigkeit des mutmaßlichen Täters demnächst wohl eingestellt werden wird. Akte zu und zur Tagesordnung übergehen lautet die Devise. Bis zum nächsten Anschlag.

Zweimal hat der zwölfjährige Deutsch-Iraker nach SWR-Informationen einen Anschlag versucht. Zunächst Ende November auf dem Weihnachtsmarkt von Ludwigshafen. Doch beim Bau seinen Sprengsatzes hatte der Junge einen Fehler gemacht, die Bombe zündete nicht. Auch ein zweiter Versuch scheiterte: Am 5. Dezember versuchte es der Junge noch einmal in Rathausnähe. Ein aufmerksamer Passant entdeckte den Rucksack und verständigte die Polizei.

Schnell kamen die Ermittler auf den Zwölfjährigen. Doch ein Ermittlungsverfahren gegen ihn gibt es nicht, weil Kinder strafunmündig sind. Erst nach dem 14. Geburtstag müssen sich Jugendliche strafrechtlich verantworten.

Trotzdem ermitteln die Behörden nun, wer hinter dem Anschlag stehen könnte. Der Junge hatte nach SWR-Recherchen Hilfe, wurde über den Messengerdienst Telegram angeleitet. Die Spur führt in Richtung des "Islamischen Staats". Die Bundesanwaltschaft hat einen Gefahrenabwehrvorgang eingeleitet.

Noch nie war ein Verdächtiger so jung

Der Fall ähnelt anderen Fällen der vergangenen Monate, in denen es über Messengerdienste vom IS Anweisungen an Attentäter gab. Doch in Deutschland war noch niemals ein mutmaßlicher Täter so jung. Noch nicht bekannt ist, woher der Junge stammt. Nur, dass es sich nicht um einen gerade ins Land gekommen Flüchtling handelt. Denn er hat neben der irakischen auch die deutsche Staatsangehörigkeit.

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