Sonntag, 12. Juni 2016

Spiegel und Frankfurter Rundschau - Antisemiten unter sich

von Thomas Heck...

Das nach dem Anschlag von Tel Aviv kein Aufschrei in der Welt zu vernehmen ist, die Menschen nicht Tel Aviv sind, die Facebook-Profilbilder nicht in israelischen Farben erstrahlen, hat sicherlich keiner erwartet, schon gar nicht die Israelis, die es gewohnt sind, dass arabischer Terror gegen Juden in der westlichen Welt verharmlost wird, dem Terror mit Nachsicht, ja mit Verständnis begegnet wird. Dass kennen die Israelis schon und die erwarten auch nichts anderes.

Wenn aber der Spiegel auf den noch warmen Leichen der Opfer tanzt, wie es Nicole Abé vom SPIEGEL oder jetzt Inge Günther von der Frankfurter Rundschau, ist das an Widerwärtigkeit nicht mehr zu überbieten. Israel braucht sich in Sachen Terrorbekämpfung nicht von Antisemiten belehren zu lassen, deren Judenhass zwischen aus jeder Zeile spritzt.

Inge Günther, Frankfurter Rundschau

Für diese Täter mit Bleistift ist es offensichtlich nicht denkbar, dass die Araber aus Judenhass morden, sie berichten auch nicht darüber, dass feige Anschläge auf israelische Zivilisten in den arabischen Gebieten der Palästinensischen Autonomiebehörden gefeiert werden, es wird Gebäck gereicht, Straßen, Schulen und Kindergärten nach den Mördern benannt, wo auch die nächste Generation des Hasses erzeugt wird.

Genau dann kommen die Forderungen nach einer Zweistaatenlösung, wo heute Israel noch gar nicht von den Palästinensischer anerkannt wurde, keine Hamas, keine Hizbollah, keine Fatah hat sich dahingehend geäußert, dass sie willens sind, neben Israel friedlich leben zu wollen. Über was will man denn verhandeln? Über die Modalitäten des Holocaust an den Israelis? Ist es das, was diese SPIEGEL und Frankfurter Rundschau wollen, wenn sie sich darüber sorgen, wie Israel auf den Terror reagieren wird? Was die "rechten Hardliner" jetzt tun werden?

Ich hoffe, die werden das richtige tun. Nämlich den Terror mit harter Konsequenz begegnen, mit allen Mitteln, denen ein Rechtstaat fähig ist und darüber hinaus. Und wenn sich Inge Günther sich mehr über die "ultrarechtskonservativ-nationalistischen Juden" sorgt, der Hamas aber mit Verständnis begegnet, sagt das mehr über ihr Weltbild aus, als über den Zustand Israels, die Straftäter in den eigenen Reihen nach den Regeln eines Rechtsstaates behandelt und aburteilt, anstatt sie, anders als die arabische Seite zu hofieren, zu feiern, deren Familien zu alimentieren, wie es nämlich üblich ist. Frau Günther sorgt sich, dass die Leichen der Attentäter nicht mehr an die Palästinenser übergeben werden. Ehrlich gesagt, würde ich die mit Schweineblut irgendwo verschachern, denn Respekt verdienen diese toten Körper nicht.

SPIEGEL und Frankfurter Rundschau verkörpern einen altbekannten linken Antisemitismus, der mit gut formulierten Worten, edel und gut gekleidet daherkommt und auf den ersten Blick nicht auffällt, weil wir mittlerweile an diese Sprache gewohnt ist. Der Antisemitismus kommt nicht mehr mit Springerstiefel, Glatzen und nationalen Symbolen daher. Der Judenhass von heute kommt von Links, nennt sich antizionistisch und begreift sich als moralische Instanz. Doch das ist er nicht und das sollten wir nie vergessen. Denn er steht dem Judenhass der Nazis in nichts nach. Er ist genauso widerlich und gehört an den Pranger gestellt.

Zum Artikel in der Frankfurter Rundschau



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