Freitag, 22. Januar 2016

Wenn der Linksradikale noch bei Mutti wohnt

von Thomas Heck...

Während die Gesellschaft noch die Schrecken der Nazi-Herrschaft verarbeitet, die Schlachtungen eines IS in Deutschland (noch) nicht fürchtet, kulturell bedingte Massenvergewaltigungen von Frauen eher mit Missverständnissen begründet und warnt, die Flüchtlinge unter Generalverdacht zu stellen, eine Nachsicht, die der Pegida-Bürger nicht erwarten dürfte, muß sich der deutsche Sicherheitsapparat mit einer anderen alltäglichen Gefährdung rumärgern. Dem Linksradikalen.


Wer ist der Linksradikale, der gerne Polizisten angreift und den Staat verachtet? Die Berliner Boulevard-Zeitung B.Z. hat sich diesen Themas angenommen und interessantes herausgefunden:

Straftaten linker Gewalttäter nehmen zu. Im Zeitraum von 2009 bis 2013 gab es insgesamt 1523 Fälle, mehr als doppelt so viele wie von 2003 bis 2008. „Die meisten politisch motivierten Gewaltdelikte kommen aus der linken Szene“, sagt Berlins CDU-Innensenator Frank Henkel.


Der Verfassungsschutz hat jetzt in einer neuen Studie den linken Durchschnitts-Täter ermittelt, die B.Z. exklusiv vorliegt. Ergebnis: Sie sind männlich, zwischen 21 und 24  Jahre alt, haben trotz mittlerer Reife meist keinen Job – und 92 % von ihnen wohnen noch bei Mutti. 

Weitere Fakten über die Täter:
  • 873  Verdächtige wurden ermittelt, 84% Männer, 16% Frauen. 72% sind zwischen 18 und 29 Jahren alt, darunter entfallen 35% auf 21- bis 24-Jährige.
  •  Neun von zehn gaben bei einer freiwilligen Aussage als Beziehungsstatus ledig an.
  •  Jeder zweite stammt aus Friedrichshain-Kreuzberg oder Neukölln. 34% haben mittlere Reife, 29% Abitur. Jeder dritte ist arbeitslos.
  •  Einer von zehn hat nachweislich mehr als eine Tat begangen, ein Täter sogar zwölf. Vier von zehn waren bereits vorher straffällig.

Das sind ihre Delikte:
  •  Bei 95% der Gewalt-Fälle geht es um Landfriedensbruch, Körperverletzung, Brandstiftung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
  • Die meisten werden in Friedrichshain, Kreuzberg und Mitte  (58%) begangen, mehr als die Hälfte im Zusammenhang mit Demonstrationen und Kundgebungen.
  •  Zwischen 2009 und 2013 verübten linke Täter elf Mordversuche und zwei versuchte Totschlagsdelikte. Neun passierten auf öffentlichen Straßen, 70% von 18 bis 6  Uhr, mehr als ein Drittel am Sonnabend.

Wer sind ihre Opfer?
  •  902  Gewalttaten  (59%) richten sich gegen Personen. Vier von fünf allein gegen Polizisten.
  • 15% gegen Rechtsextreme.
  • Bei Gewalt gegen Sachen bleiben Auto-Brandstiftungen mit 62% das häufigste Delikt. In 58  Fällen wurden Polizeiwagen angezündet.
Nach dieser Lesart ist also der normale Linksradikale ein pickeliger bei Mami wohnender Jugendlicher, der vom Staat lebt und ihn dennoch bekämpft. Was man in Fachkreisen allgemein als Muschi kategorisiert, spielt sich als Revoluzzer auf. Eine Gefahr  für unsere Demokratie? Sicher nicht, eher ein kleiner mieser Straftäter, der versucht, seine Straftaten politisch zu begründen. Mehr ein Fall für den Strafrichter oder für ein Erziehungsheim, als für den öffentlichen Diskurs.


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