Donnerstag, 26. November 2015

Russisch-Türkische Reibereien

von Thomas Heck...

Nach dem Abschuß eines russischen Kampfflugzeuges durch die türkische Luftwaffe sprechen Politik und Medien von einer weiteren "Eskalation", wobei man sich schon fragt, was in Syrien noch mehr eskalieren soll, wo doch das Land in einem Meer von Blut und Tränen ersäuft.

Russland und die Türkei rasseln mit dem Säbel und als Außenstehender weiß man nicht, was man davon halten sollte. Die Türkei holt eine russische Maschine vom Himmel, die vielleicht im Eifer des Gefechts kurzzeitig türkischen Luftraum verletzt haben soll. Nachprüfen kann das keiner, doch es verwundert angesichts heutiger technischer Möglichkeiten, dass so etwas "aus Versehen" passiert. Russische Flugzeuge provozieren seit Monaten an den europäischen Grenzen teilweise mit atomar bewaffneten Bombern und testen die Einsatzbereitschaft der NATO-Partner. Die Türkei beklagte seit Monaten permanente Luftraumverletzungen, doch überprüfen kann das keiner.


Ich traue Russland und der Türkei nicht ein Stück. Zwei Länder, die in Syrien nicht im Interesse der Syrer, sondern ausschließlich im eigenen Interesse agieren. Jetzt rächt es sich, dass man dem Sterben in Syrien seit Jahren tatenlos zusieht, anstatt dass sich die Weltmächte auch mit Assad zusammensetzen und dem Spuk, in welcher Form auch immer, ein Ende bereiten.


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